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Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Mit erneuerbaren Energien auf dem Weg zur grünen Arzneimittelproduktion

Holzpellet-Dampfkessel
Holzpellet-Dampfkessel

Es sind immer die ehrgeizigen Ziele, die ein engagiertes Unternehmen wie Pfizer besonders voranbringen. Und genau darum hat sich Pfizer auch für die Umwelt- und Energieeffizienz der eigenen Produktionsanlagen viel vorgenommen. 2012 sollen schon 35 Prozent der im Unternehmen benötigten Energie aus regenerativen Quellen stammen. Der Standort Freiburg übernimmt dabei eine Vorreiterrolle nicht nur für Pfizer, sondern für die pharmazeutische Industrie weltweit. 93 Prozent des Energiebedarfs der Freiburger Pfizer-Niederlassung werden aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen – das Verdienst eines weltweit einmaligen Energiekonzepts und einer Holzpellet-Heizanlage, die in Europa neue Maßstäbe setzt.

Größte Holzpellet-Heizanlage Europas

Die im Herbst 2009 in Betrieb genommene Holzpellet-Heizanlage auf dem Pfizer-Betriebsgelände ist derzeit die größte ihrer Art in Europa. Dabei geht es nicht um eine profane Raumheizung, sondern um die Klimatisierung der gesamten Produktionsanlagen. Eine jederzeit stabile Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist die Kernbedingung für die sichere Produktion von Arzneimitteln. An einem Standort wie Freiburg entfällt deshalb ein großer Teil des Energieaufwands auf die Klimatisierung der Produktionsräume.

Das Investitionsvolumen von 1,2 Millionen Euro macht sich bezahlt: Zwei der vier alten Dampfheizkessel-Anlagen konnten durch die neue Anlage ersetzt werden, die beiden übrigen übernehmen nur noch Spitzenlasten. Zusammen mit einer Gebäudeautomation auf dem neuesten Stand und optimierten Betriebsprozessen spart die Heizanlage etwa eine halbe Million Euro Energiekosten und 5.500 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß pro Jahr. Die Holzpellets stammen aus der Umgebung, schonen die Umwelt also auch durch kurze Transportwege

Weltweite Vorbildfunktion

Das ökologische Engagement am Standort Freiburg ist Teil einer „Grünen Strategie“, die Pfizer weltweit seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre kontinuierlich verstärkt. Photovoltaik, Geothermie, Wärmerückgewinnung und andere klimaschonende und energiesparende Techniken und Konzepte wie die Freiburger Heizanlage sind Bausteine eines beispielhaften Engagements, das nicht nur für die Pharmabranche richtungweisend ist. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende“, betont der Freiburger Werksleiter Dr. Axel Glatz.

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Zuletzt aktualisiert: 16.08.2011