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Chronische Bronchitis (COPD)

COPD cover

Pfizer möchte Ihnen die Ursachen, Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten der chronischen Bronchitis, medizinisch COPD abgekürzt, näher erläutern.

Da Rauchen als wichtigste Ursache der COPD gilt, zeigen wir Ihnen außerdem Wege auf, wie Sie es schaffen können, von den Zigaretten loszukommen. Werfen Sie einen Blick auf unsere aktuelle Kampagne: Details finden Sie unter www.rauchfrei-durchstarten.de.

Krankheitsbild
Tab 1 – Krankheitsbild

Was ist eine chronische Bronchitis?

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Bronchitis wird kurz COPD genannt, nach der englischen Bezeichnung „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“.

Zur COPD gehören die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem. Die Bronchitis ist eine Entzündung der Luftröhre und der Bronchien. Das Lungenemphysem gilt als eine Spätfolge der COPD und stellt sich in vielen Fällen nach einigen Jahren ein. Man versteht darunter eine Überblähung der Lunge mit Luft, die durch eine Zerstörung der Trennwände zwischen den Lungenbläschen ausgelöst wird.

Entscheidend sind die Begriffe chronisch und obstruktiv. Chronisch bedeutet, dass die COPD über einen langen Zeitraum besteht und die betroffenen Menschen vermutlich den Rest ihres Lebens begleiten wird. Derzeit gilt die COPD als nicht heilbar, aber mit geeigneten Therapiemaßnahmen lässt sich eine deutliche Linderung der Beschwerden erzielen.

Unter obstruktiv versteht man „verengt“, womit die Bronchien gemeint sind, die sich dauerhaft verengen. Dadurch werden die tieferen Atemwege geschädigt und Beschwerden wie Atemnot und Husten verursacht.

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine chronische Bronchitis, suchen Sie zur genauen Abklärung am besten Ihren Hausarzt auf.

Betroffene
Tab 2 – Betroffene

Wer ist von COPD betroffen?

Die COPD tritt meist in der Lebensmitte bzw. der zweiten Lebenshälfte auf. In Deutschland leiden etwa 15 Prozent der über 40-Jährigen und beinahe 30 Prozent der über 70-Jährigen unter einer COPD.1

Als Hauptauslöser der COPD gilt das Zigarettenrauchen. Nichtraucher können zwar auch erkranken, doch ihr Anteil beträgt nur rund 10 Prozent. Je länger und je mehr Zigaretten jemand raucht, desto höher ist sein Risiko, die Krankheit zu entwickeln.

Zählten jahrzehntelang überwiegend Männer zu den COPD-Patienten, so sind heutzutage Männer und Frauen gleichermaßen betroffen. Dies liegt einerseits an der steigenden Zahl der Raucherinnen, andererseits sind die Bronchien von Frauen besonders empfindlich. Schadstoffe scheinen bei ihnen einen größeren Schaden anzurichten, da ihr Bronchialtrakt schmaler ist, so dass bereits geringere Zigarettenmengen die Krankheit auslösen.2

Neben Zigaretten können auch andere Schadstoffe die Lungen schädigen – etwa Staub oder Gase, die beispielsweise im Bergbau entstehen. Darüber hinaus werden erblich bedingte Einflüsse als weitere Risikofaktoren diskutiert.

Um sich nicht nur vor einer COPD zu schützen, sondern auch insgesamt rauchfrei durchstarten zu können, sollten Sie versuchen, das Rauchen komplett aufzugeben.

Hatten Sie bisher keinen Erfolg, so lohnt sich ein erneuter Versuch. Wir helfen Ihnen! Wertvolle Tipps und nützliche Informationen erhalten Sie unter www.rauchfrei-durchstarten.de.

Symptome
Tab 3 – Symptome

Wie äußert sich eine COPD?

Drei Faktoren kennzeichnen die COPD

  • eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus)
  • Schwellungen und Wassereinlagerungen in der Bronchialschleimhaut (Ödeme)
  • eine vermehrte Schleimproduktion der chronisch entzündeten Atemwege

Deshalb spricht man von den „AHA“-Symptomen der COPD: Auswurf, Husten und Atemnot.

Vereinfacht ausgedrückt, versucht die Lunge, eingedrungene Schadstoffe mittels Schleim wieder loszuwerden und durch die Verengung der Bronchien keine weiteren Schadstoffe hereinzulassen.

Da die beschriebenen Symptome schleichend auftreten, verharmlosen viele Betroffene ihre Beschwerden und tun sie als zwar störenden, aber ungefährlichen Raucherhusten ab.

Das A und O für eine Eindämmung der COPD sind eine frühzeitige Behandlung und der Verzicht auf das Rauchen.

Als Warnsymptome einer Verschlechterung der COPD gelten:

  • zunehmende Atemnot, auch in Ruhephasen
  • Zunahme des Hustens
  • Veränderungen des Auswurfes (mehr, gelb-grün, zäher)
  • stärkerer Verbrauch des Notfallsprays
  • zusätzliche Symptome wie Infekte, Fieber oder Abgeschlagenheit


Beobachten Sie Symptome der Verschlechterung, suchen Sie zur genauen Abklärung einen Lungenfacharzt auf.

Eine Liste der Lungenfachärzte erhalten Sie beim Bundesverband der Pneumologen unter www.pneumologenverband.de

Behandlung
Tab 4 – Behandlung

Wie wird eine COPD behandelt?

Die Ziele einer COPD-Behandlung sind:

  • die Beschwerden zu lindern
  • die körperliche Belastbarkeit zu verbessern
  • das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen
  • die Lebenserwartung zu steigern

Entscheidend ist eine frühzeitige, konsequent durchgeführte medikamentöse Therapie.

Zur medikamentösen Behandlung der COPD werden in erster Linie zwei Gruppen von Arzneimitteln eingesetzt – je nach Stadium der Erkrankung einzeln oder kombiniert.

  • Bronchodilatatoren: Sie erweitern die Bronchien und lindern Beschwerden wie Atemnot deutlich. Eingesetzt werden Arzneistoffe aus der Gruppe der Beta-2-Mimetika, die beispielsweise auch als Notfallsprays Einsatz finden, sowie so genannte Anticholinergika. Beide Arzneistoffgruppen werden bevorzugt inhalativ verabreicht.
  • Inhalatives Kortison: Es wird beim Fortschreiten der Erkrankung eingesetzt. Das Präparat soll die entzündlichen Prozesse in den Atemwegen verlangsamen. In schweren Fällen wird Kortison auch in Tablettenform verabreicht.
Spezial
Tab 5 – Spezial

Was Ihnen zusätzlich helfen kann

Trotz einer optimal durchgeführten Therapie lässt sich ein Fortschreiten der COPD in vielen Fällen nicht verhindern. Im fortgeschrittenen Stadium ist die Atemnot bei manchen Patienten so groß, dass sie mittels einer Nasensonde Sauerstoff inhalieren müssen.

Spezielle Atem- und Physiotherapien helfen dabei, den schwierigen Umgang mit der Krankheit zu meistern. Durch besondere Körperstellungen können Betroffene sich Linderung verschaffen, wenn sie von Atemnot geplagt werden. Auch das Erlernen spezieller Hustentechniken und das langsame Ausatmen mit spitzen Lippen, die so genannte „Lippenbremse“, helfen im Alltag, die Beschwerden der COPD zu bewältigen.

Verschiedene Informationsstellen und Selbsthilfegruppen unterstützen Betroffene. Weitere Informationen finden Sie rechts auf dieser Seite.

Weiterführende Informationen

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Referenzen

  1. Buist AS, Vollmer WM, McBurnie MA. Worldwide burden of COPD in high-and low-income countries. Part I. The burden of obstructive lung disease (BOLD) initiative. Int J Tuberc Lung Dis. 2008; 12(7): 703-708

  2. Chapman KR. Chronic obstructive pulmonary disease: are women more susceptible than men? Clin Chest Med. 2004; 25(2): 331-341

Zuletzt aktualisiert: 29.08.2011