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Basisinformation Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Verantwortlich dafür sind Risikofaktoren, die unser Lebensstil mit sich bringt – etwa Rauchen und Übergewicht oder auch Stoffwechselstörungen, die durch eine einseitige, übermäßige Ernährung ausgelöst werden. So können wir durch unser eigenes Verhalten zu einem großen Teil selbst bestimmen, ob und wie gesund wir ein hohes Lebensalter erreichen.
Der menschliche Blutkreislauf
Durch rhythmisches Zusammenziehen (Systole) und Erschlaffen (Diastole) hält der etwa faustgroße Herzmuskel den Blutkreislauf in Schwung. Die linke Herzhälfte pumpt „frisches“ sauerstoffreiches Blut in die Hauptschlagader (Aorta) und über die Arterien zu den Organen und Geweben. Das von diesen „verbrauchte“ sauerstoffarme Blut gelangt über die Venen zum Herzen zurück in die rechte Herzhälfte. Sie pumpt das Blut in den Lungenkreislauf zum Gasaustausch. Aus der Lunge erhält das Herz sauerstoffreiches Blut zurück und der Blutkreislauf beginnt von vorn. Vier Herzklappen sorgen dafür, dass das Blut immer in derselben Richtung zirkuliert.
Auch der Herzmuskel benötigt für seine Funktionen sauerstoff- und nährstoffreiches Blut. Versorgt wird er über die Herzkranzgefäße (Koronararterien).
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die meisten schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (beispielsweise koronare Herzkrankheit (KHK) oder Herzinsuffizienz mit Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall) werden durch eine Verengung der Arterien (Atherosklerose, Gefäßverkalkung) verursacht. Deren Entstehen und Fortschreiten wird wiederum durch zahlreiche Faktoren gefördert, unter anderem durch
- Stoffwechselerkrankungen wie Störungen des Fettstoffwechsels (erhöhte Cholesterinwerte) und Störungen des Zuckerstoffwechsels (Diabetes mellitus)
- Bluthochdruck
- Lebensgewohnheiten (z.B. Bewegungsmangel, Übergewicht)
- Hoher Alkoholkonsum und Rauchen
Zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört auch die Thrombose, eine Erkrankung der Blutgefäße. In inneren Organen wie der Lunge kann sie zu lebensbedrohlichen Gefäßverschlüssen (Embolien) führen. Risikofaktoren für die Thrombose sind unter anderem chirurgische Eingriffe, schwere Verletzungen, eine erbliche Veranlagung, aber auch Bewegungsmangel und Übergewicht.
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- Deutsche Hochdruckliga
- Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
- Deutsche Herzstiftung
- Deutsche Liga zur Bekämpfung von Gefäßerkrankungen e.V.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung
- Deutsche Diabetes Gesellschaft
- Deutsche Diabetes-Stiftung
- Deutscher Diabetiker Bund
- Deutsche Adipositas-Gesellschaft
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