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Migräne
Wenn der Kopf dröhnt, kann das viele Ursachen haben. 176 verschiedene Kopfschmerzarten unterscheidet die internationale Fachgesellschaft für Kopfschmerz. Zu den häufigsten gehört neben dem weit verbreiteten Spannungskopfschmerz die Migräne.
Pfizer engagiert sich stark im Bereich Schmerz und möchte Betroffenen helfen, die Hintergründe und Ursachen der Migräne besser zu verstehen – und die Erkrankung zu behandeln. Denn Abwarten und Aushalten ist der falsche Weg, um mit den quälenden Migräneattacken umzugehen.
Was ist Migräne?
Migräne ist eine neurologische Störung im Gehirnstoffwechsel und zählt zu den besonders weit verbreiteten chronischen Erkrankungen. Die heftigen Kopfschmerzen, an denen die Betroffenen leiden, entstehen, weil ihr Gehirn auf bestimmte innere oder äußere Reize extrem empfindlich reagiert.
Wer ist von Migräne betroffen?
Etwa acht Millionen Bundesbürger leiden an Migräne. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und manche Familien mehr als andere: Kinder, deren Mutter an Migräne leidet, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, ebenfalls Migräne zu bekommen.
Die Auslöser einer Migräne („Trigger-Faktoren“) sind individuell sehr unterschiedlich: Körperliche und emotionale Belastungen oder Stress können dabei eine Rolle spielen, oder auch Hormonschwankungen, insbesondere bei Frauen. Eine falsche oder unregelmäßige Ernährung kann ebenfalls das Auftreten einer Migräne begünstigen, ebenso die Einnahme bestimmter Medikamente oder Wetterschwankungen.
Durch die Vermeidung dieser Trigger können Betroffene das Auftreten von Migräneattacken oft verhindern. Nicht alle Triggerfaktoren lassen sich umgehen, aber durch eine Umstellung ihres Verhaltens können betroffene Menschen viel dazu beitragen, die Schwelle für einen Migräneanfall zu erhöhen.
Wie äußert sich Migräne?
Migräne beginnt häufig mit Sehstörungen und anderen ungewöhnlichen Sinneswahrnehmungen – der Aura.
Migränepatienten leiden durchschnittlich unter ein bis vier Attacken pro Monat. Eine typische Migräne äußert sich in vier Phasen:
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Acht Millionen Deutsche leiden unter Migräne – die meisten werden nicht adäquat behandelt.
Drei von vier Betroffenen werden nicht angemessen therapiert. Das muss nicht sein – es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von gut verträglichen und hochwirksamen Arzneimitteln, die gezielt an den Orten im Gehirn ansetzen, wo die Migräne entsteht.
Deshalb: Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie an Migräne leiden, und lassen Sie sich beraten!
Wie wird Migräne behandelt?
Nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) richtet sich die Akutbehandlung der Migräne nach ihrem Schweregrad.
- Bei leichten Anfällen reicht oft die Behandlung mit herkömmlichen Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol. Bei starker Übelkeit hilft ein Medikament gegen Erbrechen
- Erste Wahl gegen mittelschwere bis starke Attacken sind Triptane.Triptane sind so genannte Serotonin-Agonisten, das bedeutet, sie wirken wie der natürliche Botenstoff Serotonin. Triptane verhindern die Ausbreitung der Schmerzreize über die Hirnrinde und reduzieren Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder Erbrechen.
- Treten die Anfälle besonders häufig auf, ist eine vorbeugende medikamentöse Dauertherapie sinnvoll. So genannte Betablocker oder Kalziumantagonisten (gängige Mittel gegen Bluthochdruck) können die Bereitschaft für Migräneanfälle senken.
- Änderungen des Verhaltens im Alltag können ebenfalls helfen, Migräneattacken vorzubeugen. Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training sind geeignet, um Stresssituationen besser zu bewältigen. Auch bestimmte Ausdauersportarten wie Laufen, Gehen oder Schwimmen können helfen, Stress abzubauen.
Migränekalender der DMKG
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hat auf ihrer Homepage Informationen und Links zusammengestellt, die für Betroffene, ihre Familien und Freunde hilfreich sein können.
Etwa der Migränekalender zum Herunterladen (PDF). Hier können die Betroffenen Informationen zu ihren Kopfschmerz-Attacken wie Zeitpunkt, Häufigkeit, Dauer, Stärke und mögliche Auslöser eintragen. Ein gut geführter Migränekalender ist für den behandelnden Arzt äußerst hilfreich und verbessert die Chancen für eine erfolgreiche Therapie.
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