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01.12.2010
Auszeichnung für Pfizer: Freiburger Werk erhält den Umweltpreis für Unternehmen 2010
Für sein grünes Engagement verleiht das Land Baden-Württemberg dem Pfizer Produktionsstandort den Umweltpreis in der Kategorie Industrie. Das Werk deckt seinen Energiebedarf bereits zu über 90 Prozent aus erneuerbaren Quellen.
Mit dem Preis würdigte Baden-Württemberg heute in Stuttgart Unternehmen, die sich in besonderem Maße um den betrieblichen Umweltschutz verdient gemacht haben. Der Entscheidung der Jury ging eine Wettbewerbsphase voraus, in der die teilnehmenden Firmen ihr ökologisches Engagement vorgestellt haben – ob bei der Unternehmensführung, der Mitarbeitereinbindung oder dem Umgang mit Ressourcen. Zu den Juroren gehörten Wirtschaftsorganisationen, Gewerkschaften, Umwelt- und Naturschutzverbände sowie die Landesministerien für Wirtschaft und Umwelt.
Umweltschutz zahlt sich für Pfizer aus
„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie motiviert uns, unser Engagement für eine grüne Arzneimittelproduktion weiter auszubauen. Energie und Rohstoffe zu sparen, hat bei Pfizer bereits seit Langem Tradition. Der Standort Freiburg nimmt mit seinen vielfältigen ökologischen Projekten im gesamten Pfizer Produktionsnetzwerk eine Vorreiterrolle ein“, sagt Dr. Axel Glatz, Werksleiter in Freiburg. Ein besonderes Vorzeigeprojekt ist die größte Holzpellet-Heizanlage Europas, die 2009 in Betrieb ging: Mit ihrer Hilfe erzeugt das Werk den Dampf und die Energie, die für die Klimatisierung der Produktionshallen und der Labore notwendig sind. Seit dem Start der Anlage konnte Pfizer Freiburg durch die Einsparung fossiler Brennstoffe seinen Kohlendioxid-Ausstoß bereits um 5.500 Tonnen reduzieren. Der Standort setzt zudem auf weitere moderne Technologien, so kommen Photovoltaik, Geothermie, Wärmerückgewinnung und ein Solarauto zum Einsatz. Insgesamt hat Pfizer im Breisgau in den letzten fünf Jahren knapp 200 Vorhaben umgesetzt, die für Nachhaltigkeit sorgen. Dr. Glatz: „Die Investitionen in den Umweltschutz zahlen sich sowohl ökonomisch als auch ökologisch aus. Allein mit unserer Holzpellet-Heizanlage können wir neben dem reduzierten Kohlendioxid-Ausstoß jährlich Kosten bis zu einer halben Million Euro einsparen.“ Und es geht weiter, gemeinsam mit der Hochschule Offenburg und dem Zentrum für Erneuerbare Energien der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg arbeitet Pfizer bereits an neuen Techniken für mehr Umweltschutz: Eine Solare Lufttrocknungsanlage soll zukünftig ebenfalls der optimalen Klimatisierung der Produktionshallen dienen. Sie trägt dazu bei, die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur konstant zu halten. Ein Pilotprojekt startet im Dezember.
Mit seinem Engagement ist der Standort Vorbild für den gesamten Pfizer Konzern. Das Unternehmen hat sich bis 2012 zum Ziel gesetzt, 35 Prozent seines gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu gewinnen und 40 Prozent Kohlendioxid einzusparen. Im Breisgau wurde bereits 2009 diese Vorgabe nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen.
Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt
Pfizer erforscht und entwickelt mit weltweit über 100.000 Mitarbeitern moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt der Weltmarktführer mit Hauptsitz in New York neue Standards in Therapiegebieten wie Krebs, Entzündungskrankheiten, Schmerz oder bei Impfstoffen. Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar.
In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 4.000 Mitarbeiter an fünf Standorten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, lllertissen und Karlsruhe. Pfizer hat in Deutschland 2009 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erwirtschaftet.
Kontakt und weitere Informationen:
Pfizer Pharma GmbH
Unternehmenskommunikation
Martin Fensch
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse[at]pfizer.com
Internet: www.pfizer.de
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