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Berlin / Münster, 09.02.2010
Gute Konditionen für die Mitarbeiter von Wyeth und Whitehall-Much sowie für die Mitarbeiter von Fort Dodge
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über Sozialpläne und Interessenausgleiche wurden heute in Münster die Ergebnisse vorgestellt. Die Regelungen sehen unter anderem Unterstützung beim Wohnortwechsel, großzügige Übergangsregelungen und eine Willkommensprämie vor. Auf einer Betriebsversammlung in der Halle Münsterland informierten Betriebsrat und Geschäftsführung die Mitarbeiter über die Einzelheiten. Hintergrund ist, dass die Wyeth Pharma GmbH, die Whitehall-Much GmbH und die Fort Dodge GmbH seit dem 16. Oktober 2009 ein Teil der Pfizer-Gruppe sind und mit ihren Geschäften in diese integriert werden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir in konstruktiver Atmosphäre Sozialpläne mit guten Konditionen für die Beschäftigten erarbeiten konnten – für jene, die nach Berlin oder Karlsruhe gehen werden und für jene, die in Münster oder der Region bleiben wollen“, sagt Hans-Peter Noll, Vorsitzender des Betriebsrats Wyeth Pharma. Insbesondere freue sich der Betriebsrat, dass es gelungen sei für die Mitarbeiter, die nicht zu Pfizer wechseln können, tragfähige Lösungen vereinbart zu haben. Faire und sozialverträgliche Lösungen hätten für alle Parteien oberste Priorität gehabt.
Die Innendienste der Wyeth-Geschäftsbereiche Humanarzneimittel und Tiergesundheit (Fort Dodge) werden zum 1. Juli 2010 in Berlin gebündelt. Der Geschäftsbereich Whitehall-Much GmbH, der in Deutschland für die frei verkäuflichen Präparate von Wyeth steht (Consumer Healthcare), zieht von Münster in der bisherigen Form nach Berlin. Die Wyeth-Distribution wird zum 30. November 2010 von Münster nach Karlsruhe ziehen. Insgesamt betreffen die Veränderungen rund 450 Arbeitsplätze in Deutschland. Der Außendienst, mit aktuell 300 Beschäftigten, bleibt von den Veränderungen unberührt.
„Ziel ist es, möglichst viele Mitarbeiter für eine Tätigkeit bei Pfizer zu begeistern“, sagt Annett Enderle, Personaldirektorin und Mitglied der Geschäftsführung. Deshalb wurden in den Sozialplänen viele attraktive Angebote verankert, wie bezahlte Familienheimreisen, Unterstützung bei der Umzugsorganisation und bei der Suche nach Kita- oder Schulplätzen sowie eine Willkommensprämie bei Wohnortwechsel. Geplant ist, alleine am Standort Berlin rund 200 Stellen neu zu besetzen.
Mitarbeitern, die in der Region Münster bleiben wollen, stehen neben Vorruhestandsregelungen auch umfangreiche Abfindungsregelungen zur Verfügung.
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