Bereichsnavigation "Medien"
Berlin, 07.09.2010
Universität Duisburg-Essen startet Befragung bei Eltern, Kindern und Jugendlichen zum Thema „Schuppenflechte“
Wissenschaftliche Studie zur Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Schuppenflechte (Psoriasis) sowie deren Eltern
Schuppenflechte – medizinisch „Psoriasis“ genannt – ist eine chronische Erkrankung. Gerade Kinder und Jugendliche können sehr unter den Symptomen dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung leiden. Aber wie geht es den jungen Betroffenen wirklich? Wie wirkt sich diese Hauterkrankung auf Familie, Schule und Beruf aus? Wie hoch ist der Leidensdruck der jungen Patienten und welche Therapien kommen zum Einsatz? Dazu gibt es bisher kaum Informationen. Aus diesem Grund führt die Universität Duisburg-Essen eine Online-Befragung zur Versorgung und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit Schuppenflechte durch. Mitmachen können Betroffene Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern. Die anonym unter www.uni-due.de/schuppenflechte erhobenen Angaben werden wissenschaftlich ausgewertet und sollen damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Patienten liefern. Das forschende Arzneimittelunternehmen Pfizer unterstützt dieses Studienprojekt.
Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind an Schuppenflechte erkrankt, jeder Zehnte davon ist ein Kind oder Jugendlicher. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die nicht ansteckend und meist auch gut behandelbar ist. Doch die Therapie erfordert viel Geduld und eine sorgfältige Hautpflege. Die Krankheit tritt oft in Schüben auf: Dann ist die juckende, von Schuppenflechte befallene Haut hochrot und kann im Randbereich von kleinen, silbrig-glänzenden Schuppen bedeckt sein. Bei leichteren Formen wird mit schuppenlösenden und entzündungshemmenden Salben behandelt; bei schwerer Ausprägung der Erkrankung werden auch spezifische Medikamente eingesetzt, die gezielt in die Entzündungsprozesse eingreifen.
Bisher ist wenig darüber bekannt, in welchem Umfang die Erkrankung die Lebensqualität beeinflusst und welche verschiedenen Therapieformen bei Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Die am Lehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen mit Unterstützung von Pfizer durchgeführte Befragung von jungen Patienten und deren Eltern will diese Fragen klären und ist daher auf die Beteiligung möglichst vieler Menschen angewiesen, die in die Versorgung junger Psoriasis-Patienten eingebunden sind. Ärzte werden ebenfalls in einem gesonderten Teil der Studie befragt. Zu dem Forschungsprojekt unter Leitung von Professor Jürgen Wasem gehört ein Expertengremium, das mit Hautärzten, Kinderärzten und Patientenvertretern besetzt ist.
Fragebogenaktion startet am 1. September auf www.uni-due.de/schuppenflechte
Der Fragebogen für Patienten und Eltern kann in nur wenigen Minuten beantwortet werden. Von den an Schuppenflechte erkrankten jungen Menschen (bis 18 Jahre) werden Angaben zum Umgang mit der Erkrankung und deren Auswirkung auf die Lebensqualität erbeten. Außerdem soll die Zufriedenheit mit der ärztlichen Betreuung und der aktuellen Therapie beurteilt werden. In diesem Zusammenhang wird auch nach dem Zeitaufwand in Zusammenhang mit der Schuppenflechte gefragt: Wie oft wird der Arzt besucht? Welche Therapien werden angewendet? Müssen zum Beispiel Sole-Bäder genommen oder intensive Gesichts- oder Körperkosmetik angewendet werden, kann dies erhebliche Auswirkungen auf den Tagesablauf der betroffenen Kinder und Jugendlichen haben.
Im Elternfragebogen geht es darum, wie sich die Krankheit des Kindes auf das Familien-, Berufs- und Sozialleben auswirkt. Interessierte können sich nach Abschluss der Befragung die Ergebnisse der Studie zuschicken lassen.
Der Online-Fragebogen zu Psoriasis kann ab sofort im Internet unter der Adresse www.uni-due.de/schuppenflechte aufgerufen werden. Auf dieser Website finden sich auch weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt.
Kontakt und weitere Informationen:
Universität Duisburg-Essen
Lehrstuhl für Medizinmanagement
Prof. Dr. Jürgen Wasem
Schützenbahn 70, 45127 Essen
Telefon: +49(0)201 -183 3132
E-Mail: schuppenflechte[at]uni-due.de
Informationen der Beteiligten:
Universität Duisberg Essen
Funktion: Studiendurchführung
URL: www.uni-due.de (Universität), www.mm.wiwi.uni.due.de (Lehrstuhl Medizinmanagement)
Kreative Inspiration zwischen Rhein und Ruhr: Inmitten der dichtesten Hochschullandschaft Europas liegt die Universität Duisburg-Essen (UDE). 2003 durch die Fusion der Gesamthochschulen in Duisburg und Essen entstanden, gehört die jüngste Universität Nordrhein-Westfalens zu den zehn größten in Deutschland. Beide Campi sind gut zu erreichen und bieten rund 31.000 Studierenden ein breites, international ausgerichtetes Fächerspektrum – von den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Ingenieur- und Naturwissenschaften einschließlich der Medizin. Hier lernen Studierende aus 130 Nationen. Die UDE gehört in vielen Disziplinen zu den TOP 10 der forschungsstärksten deutschen Universitäten.
Die Universität Duisburg-Essen hat den Lehrstuhl für Medizinmanagement zum Sommersemester 2003 eingerichtet, der bis 2008 als Stiftungsprofessur durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefördert wurde. Der Lehrstuhl befasst sich an der Schnittstelle von Wirtschaftswissenschaften und Medizin mit Fragen des Managements, der Steuerung und der Finanzierung des Gesundheitssystems und seiner Einrichtungen. Prof. Wasem ist Mitglied der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Medizinischen Fakultät der Universität.
Pfizer
Funktion: Unterstützung durch unrestricted grant
URL: www.pfizer.de
Pfizer erforscht und entwickelt mit weltweit über 100.000 Mitarbeitern moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt der Weltmarktführer mit Hauptsitz in New York neue Standards in Therapiegebieten wie Krebs, Entzündungskrankheiten, Schmerz oder bei Impfstoffen. Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar.
In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 4.000 Mitarbeiter an fünf Standorten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, lllertissen und Karlsruhe. Pfizer hat in Deutschland 2009 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erwirtschaftet.
Weiterführende Informationen
Login für Fachkreise
Sie haben die Möglichkeit, sich mit DocCheck® oder einem Pfizer-Account anzumelden, um Informationen zu erhalten, die aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) medizinischen Fachkreisen vorbehalten sind.
Wenn Sie bei DocCheck® registriert sind, tragen Sie Ihre Nutzerdaten bitte hier ein:
Wenn Sie bei Pfizer registriert sind, tragen Sie Ihre Nutzerdaten bitte hier ein:
Ausgewählte Pfizer-Websites
Interessantes aus unserer Online-Welt
Websites zu unseren Therapiegebieten
Verwandte Seiten
Hier finden Sie als "Tags" Verweise zu Seiten, die thematisch passende oder weiterführende Informationen enthalten
Tags dieser Seite:Akromegalie (PFI)Altersbedingte MakuladegenerationAlzheimerAngstArzneimittelfälschungenAtemwegserkrankungenAugenheilkundeBakterielle InfektionenBakterien- und PilzinfektionenBasisinformation Anatomie Frauen und MännerBasisinformation AtemwegeBasisinformation Auge und SehenBasisinformation BrustkrebsBasisinformation Gehirn und NervensystemBasisinformation HautBasisinformation Infektionen




