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Berlin, 23.09.2010
Zahngesundheit erhalten – Freiheit gewinnen: Rauchfrei durchstarten zum Tag der Zahngesundheit 2010
Rauchen schadet der Gesundheit von Mund und Zähnen in vielfältiger Weise: Mundgeruch und Zahnverfärbungen, aber auch Erkrankungen wie Parodontitis oder Mundhöhlenkrebs sind die Folge. Durch eine schlechte Wundheilung des Mundraums sind zudem die Erfolgsaussichten von Zahnbehandlungen stark verringert – Implantate können ausfallen1. Für Raucher Grund genug, an ihre Zahngesundheit zu denken. Der Zahnarzt und sein Praxisteam können bei der Rauchentwöhnung unterstützen.
Die besten Chancen, von der Zigarette loszukommen haben Raucher durch die Kombination aus medikamentöser und psychosozialer Unterstützung. Ein wichtiger Anlaufpunkt für den Rauchausstieg ist die Zahnarztpraxis. Zahnärzte können die durch das Rauchen ausgelösten Veränderungen im Mundraum, wie einen drohenden Implantatsverlust, besonders gut veranschaulichen.
Zur Rauchentwöhnung zum Zahnarzt gehen
Raucher sollten die Chance wahrnehmen, sich direkt bei ihrem Zahnarzt über die individuellen Vorteile eines Rauchstopps zu informieren und darüber aufklären lassen, welche Folgen die Nikotinsucht für die eigene Zahngesundheit hat. Das sensibilisiert – und motiviert zum Rauchausstieg. Der Zahnarzt und sein Praxisteam können den Ausstiegsversuch dann bei den nächsten Terminen unterstützend begleiten. Dazu gehört beispielsweise auch, bei möglichen Rückschlägen wieder neuen Mut und weitere hilfreiche Tipps vom Zahnarzt zu erhalten. Für Raucher ist der Zahnarzt deshalb ein idealer Partner zur Rauchentwöhnung. In der Schweiz wurde die Rauchentwöhnung bereits in die Ausbildung der Zahnärzte aufgenommen2.
Vom Rauchausstieg profitieren
Dass Raucher in vielfacher Weise von einem Rauchausstieg profitieren, ist den meisten Menschen bekannt: Beispielsweise wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs und Diabetes deutlich gesenkt. Aber auch die Verbesserungen der Zahngesundheit sprechen für sich:
- Geringeres Risiko für Mundraumerkrankungen im Allgemeinen
- Normalisierung von Zahnfarbe und Speichel
- Reduktion von Mundgeruch, frischerer Atem
- Ästhetik von Zähnen und Zahnhalteapparat und deren langfristiger Erhalt
Für viele Raucher eine zusätzliche Motivation, den Rauchausstieg anzugehen.
Das Rauchen aufhören mit medikamentöser Unterstützung
Nikotin besitzt ein hohes Suchtpotenzial und macht körperlich und psychisch stark abhängig. Die Abhängigkeit ist vergleichbar mit der von Heroin. Mit dem Rauchen aufzuhören ist deshalb nicht einfach. Nur etwa drei bis fünf Prozent der Raucher gelingt es mit reiner Willenskraft und ohne weitere Unterstützung3. Das größte Hindernis bei der Rauchentwöhnung sind Entzugssymptome wie Reizbarkeit, Unruhe oder Schlaflosigkeit. Andere, wie gesteigerter Appetit oder Rauchverlangen, können bis zu zehn Wochen andauern4.
Als aussichtsreiche Strategie zur Überwindung von psychischen und körperlichen Entzugssymptomen hat sich die Kombination aus ärztlicher Beratung und medikamentöser Unterstützung bewährt. Der Zahnarzt ist eine wichtige Anlaufstelle beim Rauchausstieg. Er kann beraten und den richtigen Weg finden.
Informationen zur Rauchentwöhnung unter: www.rauchfrei-durchstarten.de
Quellen:
- Rote Reihe. Tabakprävention und Tabakkontrolle. Rauchen und Mundgesundheit (Band 13). DKFZ, Heidelberg, 2010
- Ramseier CA et al.: Tobacco use prevention and cessation in the dental practice. Schweiz Monatsschr Zahnmed 117: 253–266 (2007)
- Raw M, McNeill A et al.: Smoking Cessation Guidelines for Health Professionals Thorax (1998)
53:Suppl.5:1-18. - Jarvis MJ. Why people smoke. BMJ 2004;328 (7434): 277-279
Medienkontakt:
Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Linkstraße 10
10785 Berlin
Thomas Biegi
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