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17.09.2010

Rauchfrei durchstarten

Pfizer unterstützt Raucher auf dem Weg in ein nikotinfreies Leben

Einfach aufhören? Wenn das so einfach wäre. „In meiner Praxis erlebe ich oft frustrierte Patienten, die bereits vier oder fünf gescheiterte Aufhörversuche hinter sich haben“, sagt Dr. Frank Mathers, niedergelassener Arzt in Köln und Spezialist für Tabakentwöhnung. Zu ihm kommen Menschen, die schon vieles versucht haben, um die Nikotinsucht zu überwinden. Hypnose, Akupunktur, Nikotinpflaster, Autogenes Training – oder den so genannten „kalten Entzug“, die einfachste und zugleich schwierigste Methode, von den Zigaretten loszukommen: einfach so, aus freien Stücken, ohne externe Unterstützung.

„Nikotin hat ein sehr starkes Abhängigkeitspotential“, sagt Mathers. „Den Suchtkreislauf nur mit reiner Willenskraft zu durchbrechen, ist sehr schwer.“ Und selbst wenn es gelingt, ist die Rückfallgefahr hoch: „Ich habe unterschätzt, wie stark ich vom Nikotin abhängig war und meine eigene Willenskraft gleichzeitig überschätzt“, erinnert sich der Kölner Versicherungskaufmann Wilfried Schwarzer. Bis zu 60 Zigaretten hat der Mittvierziger früher jeden Tag geraucht und diverse Male probiert, endlich aufzuhören. Sein erster Erfolg war eine längere Rauchpause, die einige Monate gedauert hat. Doch dann kam ein Urlaub an der Ostsee – und ein verhängnisvoller Fehlgriff: „Gescheitert bin ich ausgerechnet in einem Moment, als ich eigentlich völlig entspannt war. Ich lag am Strand und hatte plötzlich das Gefühl, eine Zigarette würde den Urlaub noch vollkommener machen.“

Inzwischen weiß er, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls reduzieren lässt, wenn der Rauchstopp gründlich geplant und gezielt vorbereitet wird. „Aus den gescheiterten Versuchen habe ich gelernt“, sagt Schwarzer. „Ich habe mich besser vorbereitet und Maßnahmen getroffen, um Rückfallgefahren aus dem Weg zu gehen. Beispielsweise habe ich alle Rauchutensilien aus meiner Wohnung beseitigt.“

Für jeden Raucher bedeutet der erfolgreiche Ausstieg ein großes Plus an Gesundheit, Fitness und Attraktivität. Denn Rauchen macht Falten, schädigt nahezu alle Organe und kann zahlreiche lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen oder verstärken. Von einem erfolgreichen Nikotinentzug profitiert zudem die ganze Gesellschaft, denn regelmäßiger Tabakkonsum, egal ob aktiv oder passiv, verursacht im Gesundheitswesen hohe Kosten. Laut einer Schätzung des Bundesgesundheitsministeriums betragen die volkswirtschaftlichen Kosten des Tabakkonsums jährlich knapp 19 Milliarden Euro. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 110.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums.

Die meisten Raucher bekommen immer wieder Schuldgefühle und Gewissenbisse – die viele dann gleich mit einer Beruhigungszigarette bekämpfen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie eine langfristig erfolgreiche Nikotinentwöhnung funktionieren kann. Besser als Hypnose, Akupunktur oder kalter Entzug sind Entwöhnungsprogramme, bei denen eine Verhaltenstherapie mit medikamentösen Entzugshilfen kombiniert wird. In Vergleichsstudien erzielten sie die höchsten Erfolgsquoten. Der erste Schritt in ein wirklich rauchfreies Leben ist daher oft der Schritt in eine Arztpraxis. Auch für Ex-Kettenraucher Wilfried Schwarzer war die ärztliche Unterstützung der Schlüssel zum Erfolg und zu einem rauchfreien Leben: „Das erspart nicht nur viel Frust, sondern erhöht auch die Erfolgschancen.“

Die Erfolgschancen für werdende Nichtraucher zu erhöhen, ist auch das Ziel von Pfizer. Deshalb hat das Unternehmen die Gesundheitsinitiative „Rauchfrei durchstarten“ ins Leben gerufen, die im Herbst in verschiedenen deutschen Städten Station macht. Neben Experten-Tipps und Hinweisen zur erfolgreichen Nikotinentwöhnung wird am Aktionsstand auch die Willenskraft angeregt – etwa durch eine „Alterungsmaschine“, die den Besuchern zeigt, wie sich ihr Aussehen verändern würde, wenn sie weiterhin Zigaretten rauchen – oder eben nicht.

Durch den Rauchstopp verbessert sich die Gesundheit aber nicht nur langfristig, sondern bereits vom ersten Tag an, betont der Kölner Arzt Frank Mathers: „Ein Rauchausstieg führt zu vielfältigen positiven Effekten auf die Gesundheit. Beispielsweise geht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, schon 24 Stunden nach der letzten Zigarette leicht zurück. Es spielt dabei keine Rolle, wie alt der Raucher ist oder wie lange er bereits raucht. Ein Rauchausstieg lohnt sich zu jedem Zeitpunkt.“ Und mit der richtigen Unterstützung und guter Vorbereitung, so die Empfehlung des Arztes, ließen sich die Chancen für einen erfolgreichen Ausstieg aus der Nikotinsucht deutlich verbessern.

Mit diesem Wissen fällt es vielen Rauchern hoffentlich leichter, den Spieß umzudrehen und einem Verlangen nachgeben, das die meisten insgeheim in sich tragen. Einfach aufhören.

„Rauchfrei durchstarten“ – Die Gesundheitsinitiative von Pfizer

Pfizer unterstützt werdende Nichtraucher mit der Gesundheitsinitiative „Rauchfrei durchstarten“, die in verschiedenen deutschen Städten Station macht. Jeweils für zwei Tage ist der "Rauchfrei durchstarten!"-Aktionsstand in einem zentralen und großen Einkaufscenter vertreten.

Tourdaten:

Frankfurt, MyZeil
Zeil 106, 60313 Frankfurt

17. und 18. September 2010
Internet: www.myzeil.de

Hannover, Ernst-August-Galerie
Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover

24. und 25. September 2010
Internet: www.ernst-august-galerie.de

Hamburg, Alstertal-Einkaufszentrum
Kritenbarg 4, 22391 Hamburg

1. und 2. Oktober 2010
Internet: www.alstertal-einkaufszentrum.de 

Stuttgart, Königsbau Passagen
Königstraße 26, 70173 Stuttgart

15. und 16. Oktober 2010
Internet: www.koenigsbau-passagen.de 

Karlsruhe, Ettlinger Tor
Karl-Friedrich-Straße 26, 76133 Karlsruhe

22. und 23. Oktober 2010
Internet: www.ettlinger-tor.de www.ernst-august-galerie.de

 


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Zuletzt aktualisiert: 05.07.2010