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„Die pharmazeutische Industrie gehört zu den innovativsten und leistungsfähigsten Branchen unseres Landes.“

Jedes Mal, wenn ich in unserem Werk in Freiburg bin, fühle ich bei den Kolleg:innen vor Ort einen besonderen Spirit: die Begeisterung für das, was sie tun – nämlich Menschen auf der ganzen Welt mit innovativen Medikamenten zu versorgen.

Diese Woche feiern wir im Pfizer-Werk Freiburg die Eröffnung unserer neuen, automatisierten High-Containment-Fabrik (HighCon). Damit wird unser Produktionsstandort, der zu den weltweit modernsten der pharmazeutischen Industrie zählt, weiter ausgebaut. Ein weiterer Meilenstein, der unsere Unternehmensphilosophie ‚Breakthroughs that change patients lifes‘ mit Leben füllt. Jedes Mal, wenn ich in unserem Werk in Freiburg bin, fühle ich bei den Kolleg:innen vor Ort einen besonderen Spirit: die Begeisterung für das, was sie tun – nämlich Menschen auf der ganzen Welt mit innovativen Medikamenten zu versorgen.

Die neue HighCon‑Fabrik, ein Zukunftswerk in Sachen Medikamentenproduktion nach Industrie 4.0‑Maßstäben, ermöglicht einen automatischen Produktionsprozess vom Pulver bis zur Tablette. Rund 12 Milliarden Tabletten und Kapseln, unter anderem gegen COVID-19, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, sollen 2022 dort produziert und an über 150 Länder geliefert werden. Rund 300 Millionen Euro hat Pfizer in den letzten drei Jahren in den Ausbau des Standortes investiert. Heute arbeiten dort rund 1800 Beschäftigte.

Unser Freiburger Werk und andere Beispiele belegen: Die pharmazeutische Industrie gehört zu den innovativsten und leistungsfähigsten Branchen unseres Landes. Doch die Stärkung des Gesundheitsstandorts Deutschland ist kein Selbstläufer.

Damit der medizinische Fortschritt in Deutschland gelingen kann, müssen alle zusammenarbeiten: Politik, Behörden, forschende Arzneimittelhersteller sowie öffentliche und private Forschungseinrichtungen.

Wir wünschen uns, dass die für eine florierende Gesundheitswirtschaft nötigen Rahmenbedingungen erhalten bleiben und die Offenheit besteht, sie weiterzuentwickeln – um gute Arbeitsplätze, Wirtschaftsleistung und Wachstum in Deutschland und Europa halten zu können. So ist Deutschland neben gut ausgebildeten Fachkräften besonders auf die Digitalisierung und die Automation der industriellen Produktion angewiesen. Beides sind Schlüsselfaktoren für die Zukunft der Industrieproduktion. Beides ermöglicht auch – und das sehen wir sehr gut im Pfizer-Zukunftswerk Freiburg – eine flexiblere, schnellere und ressourcenschonendere Produktion. Heute ist das wichtiger denn je, um am Weltmarkt zu bestehen.

Wir können und müssen diese Schritte noch konsequenter gehen. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen weiter beschleunigt und erleichtert werden. Die Gesundheitswirtschaft sollte regional gezielt gefördert werden. Die Zusammenarbeit von öffentlicher und privater Forschung muss vorangetrieben und die wissenschaftlichen Netzwerke in Europa ausgebaut werden. Hierfür braucht es auch die Möglichkeiten zum Datenaustausch und Datennutzung aller Akteure. Das ermöglicht nicht nur neue Medikamente, sondern sichert Deutschlands globale Wettbewerbsfähigkeit.

Arzneimittelhersteller wie Pfizer investieren bereits jetzt hohe Summen in den Ausbau der Forschung und Produktion in Deutschland. Und sie sind bereit, dieses Engagement noch weiter zu erhöhen - wenn die Politik dafür geeignete Rahmenbedingungen schafft. Was wir jetzt brauchen, ist ein klares Bekenntnis aller Beteiligten zur Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Europas, resiliente globale Lieferketten und ein klares Commitment zu innovativen Medikamenten Made in Germany.