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„Die Pandemie hat uns gezeigt: nur gemeinsam können wir die Gesundheitsfragen der Zukunft lösen“

Netzwerke sind das Kapital einer modernen Gesellschaft. Sie strukturieren Wissen und bringen Menschen zusammen, die ein gemeinsames Ziel antreibt. Das gilt auch und insbesondere für den Gesundheitsbereich.

„Ein Fazit, das wir aus den vergangenen Monaten ziehen können, ist die Bedeutung von Kooperationen - vor allem in Krisenzeiten“, sagte Albert Bourla, CEO von Pfizer, vor Kurzem in einem Gastbeitrag. Und betonte damit, dass wir heute nicht wären, wo wir sind, wenn jeder im stillen Kämmerlein sein eigenes Süppchen kochen würde. „Wäre die Wissenschaft heute einfacher“, so Bourla, „könnte jeder von uns für sich arbeiten und seine eigenen Risiken eingehen. Wenn wir jedoch Covid-19 oder Krebs besiegen wollen, müssen wir uns als Akteure eines breiten Wissenschaftsökosystems und Innovationsnetzwerks verstehen.“

Netzwerke sind das Kapital einer modernen Gesellschaft. Sie strukturieren Wissen und bringen Menschen zusammen, die ein gemeinsames Ziel antreibt. Das gilt auch und insbesondere für den Gesundheitsbereich. Man muss keine Prophetin sein, um festzustellen: In einer alternden Gesellschaft wird Gesundheit immer mehr zum Wirtschafts- und Standortfaktor. Nur eine gesunde Gesellschaft kann Wohlstand aufbauen und erhalten. Die Frage ist nur: Haben wir den Faktor Gesundheit schon in seiner Wichtigkeit erkannt?

Wer mit der Explosion des Wissens mithalten möchte, muss sich Partner suchen.

Der Zeitraum, in dem sich das Wissen der Menschheit verdoppelt, wird immer kürzer. 1950 waren es 50 Jahre, 1980 sieben Jahre, 2010 knapp vier Jahre und Experten schätzen, dass sich unser Wissen heute innerhalb von nur 73 Tagen verdoppelt. Gerade in der Medizin war der Wissenszuwachs in den vergangenen Jahrzehnten enorm. Wie soll man da den Überblick behalten, die richtigen Entscheidungen treffen? Klar ist: Wer mit der Explosion des Wissens mithalten möchte, muss sich Partner suchen – in Form von Gleichgesinnten, Expertinnen und Experten, Betroffenen. Je komplexer die Fragestellung ist, desto mehr brauchen wir einen Kompass, der uns Orientierung gibt: Gut organisierte Netzwerke können das leisten – wenn sie richtig gedacht und umgesetzt werden.

Wir bei Pfizer setzen auf solche Verbindungen. Wir sind überzeugt, dass wir Gesundheit nicht parzelliert, sondern ganzheitlich betrachten müssen. Dass wir durch Netzwerke bessere Lösungen für hochkomplexe Themen finden können. Dass sie uns und anderen helfen, besser zu werden. Denn wenn am Ende alle besser werden, profitieren in der Medizin Menschen.

Im Kampf gegen Krankheiten ist die Entwicklung innovativer Therapien nur die eine Seite. Es reicht nicht, neue Arzneimittel zu entwickeln. Schließlich sind Krankheiten mehr als ein medizinisches Ereignis. Sie haben vielschichtige, auch gesamtgesellschaftliche Auswirkungen – und eine soziale Dimension.

Und manchmal treffen Arzneimittelinnovationen auf ein System, das auf sie strukturell noch gar nicht vorbereitet ist. Gentherapien sind so ein Bespiel. Oder Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen, die niemandem helfen, wenn die Betroffenen nicht diagnostiziert werden können, weil die entsprechende Infrastruktur fehlt. Oder auf gewisse genetische Mutationen abzielende Krebsmedikamente, die ihr Potenzial nur entfalten können, wenn es eine umfassende Testinfrastruktur gibt. Manche Innovationen müssen nicht nur entwickelt werden. Es muss ihnen auch ein Weg bereitet werden, damit möglichst Viele von ihnen profitieren können – und das gelingt nur, wenn wir uns austauschen.

Die Pandemie hat uns gezeigt, was machbar ist, wenn alle an einem Strang ziehen.

Nun liegt es an uns, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und unsere Erkenntnisse auch auf andere gesundheitliche Herausforderungen zu übertragen. Komplexe Fragestellungen gibt es genug: Wie bekommen wir Spitzenmedizin in die Fläche? Wie schaffen wir es, Ärztinnen und Ärzte im Sinne einer möglichst optimalen Versorgung zu unterstützen? Wie bauen wir Sorgen ab, damit wir die Chancen der Digitalisierung in der Medizin besser nutzen können?

Wir müssen besser werden im Management komplexer Fragestellungen. Wir müssen aus Wissen anwendbares Wissen machen. Und wir müssen sicherstellen, dass sich die Vielschichtigkeit unserer Gesellschaft im Entscheidungsfindungsprozess widerspiegelt.

Netzwerke können das.