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Arzt-Patienten-Kommunikation

»Ärzte und Patienten sprechen unterschiedliche Sprachen. Das Problem müssen wir lösen.«

Dr. Johannes Wimmer Netz-Doktor

Dr. Johannes Wimmer ist promovierter Mediziner – und ein erfolgreicher Youtuber. In seinen Internet-Videos erläutert er komplizierte Gesundheitsthemen in einer einfachen, klaren Sprache. Seine Mission: Medizin so erklären, dass es jeder verstehen kann, und dadurch die Arzt-Patienten-Kommunikation verbessern.

Es folgt ein Zitat das nicht in den Lesefluß gehört:

Manche Menschen denken, dass ich kein Arzt bin, sondern ein Schauspieler, der einen Arzt darstellt.

Dr. Johannes Wimmer

Zitatende

Der junge Mann trägt einen weißen Kittel und eine dunkle Hornbrille. Er sieht aus wie ein Arzt, aber wenn er über medizinische Themen spricht, klingt er nicht wie ein typischer Mediziner. Er sagt nicht "Diarrhoe", sondern „Durchfall“, spricht nicht von "Frakturen", sondern von "gebrochenen Knochen". Dr. med. Johannes Wimmer bringt die Dinge mit einfachen Worten auf den Punkt und verzichtet auf komplizierte Fachbegriffe. Ihm ist es wichtig, dass die Menschen ihn verstehen – egal ob bei der Arbeit in Hamburger Krankenhäusern oder in seinen Erklär-Videos, in denen er den Zuschauern medizinische Themen näher bringt. "Manche Menschen denken, dass ich kein Arzt bin, sondern ein Schauspieler, der einen Arzt darstellt", erzählt er. Das ist kein Wunder, denn in seinen Internet-Videos und bei seinen Auftritten als TV-Doktor im NDR-Fernsehen schlägt er bewusst einen anderen Ton an als viele seiner Medizinerkollegen – locker, alltagsnah, leicht verständlich. "Ich erkläre Medizin so, dass es jeder versteht."

Sein Stil kommt an. Der Hamburger Arzt ist inzwischen bekannt als "Dr. Johannes", der "Netz-Doktor". Seine Internetseite und sein Dr-Johannes-YouTube-Channel haben viele Fans, seine Videos werden von Tausenden angeklickt. Sein Erfolg ist ein Indiz dafür, dass viele Menschen auf der Suche nach leicht verständlichen medizinischen Informationen sind. Doch im direkten Kontakt mit Vertretern des Gesundheitswesens erhalten Patienten nicht immer die Informationen, die sie suchen und brauchen: "Es gibt das Problem, dass Ärzte und Patienten unterschiedliche Sprachen sprechen", bestätigt Johannes Wimmer. Hinzu kommt, dass Ärzte im Arbeitsalltag oft wenig Zeit für Gespräche mit den Patienten haben. So bleibt bei Patienten nach dem Arztgespräch manchmal der Eindruck zurück, dass ihre persönlichen Fragen und Anliegen zu wenig Beachtung gefunden haben.

Es folgt ein Inhalt, der nicht in den Lesefluss gehört:

Interessantes!

> 450.000 Aufrufe auf YouTube haben die Videos von Dr. Johannes Wimmer.

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Diese Kommunikationdefizite sind auch deswegen problematisch, weil sie einen negativen Einfluss auf die Behandlung haben können. Für eine erfolgreiche Therapie ist es wichtig, dass Patienten die medizinischen Zusammenhänge nachvollziehen können und verstehen, warum sie eine bestimmte Therapie verschrieben bekommen. Bei medikamentösen Therapien hängt viel davon ab, dass die Patienten die Anweisungen des Arztes befolgen und die verschriebenen Arzneimittel in der richtigen Dosis und zum richtigen Zeitpunkt einnehmen. Doch es kommt immer wieder vor, dass Patienten ihre Ärzte nicht verstehen und daher bei der Medikamenteneinnahme Fehler machen – oder sogar ganz auf die Einnahme verzichten.

Als Hersteller von Arzneimitteln engagiert sich Pfizer deshalb in verschiedenen Projekten für eine gute Patienten-Information und für eine bessere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Patientenorganisationen und weiteren Partnern hat Pfizer beispielsweise die Initiative ichbeimarzt.de entwickelt. Sie bietet einen „Crashkurs für bessere Kommunikation“: fünf praktische Tipps für Patienten zur Vorbereitung des Arztgesprächs, die man sich leicht merken kann. Außerdem findet man auf der Internetseite die Rubrik "Ich im Krankenhaus" mit Tipps und Hinweisen für Klinik-Aufenthalte. Auch hier erklärt Dr. Johannes Wimmer, wie man sich am besten auf einen Krankenhausaufenthalt vorbereitet und worauf man als Patient während der Zeit im Krankenhaus achten sollte – von der Aufnahme über die Visite bis zur Entlassung. Wichtig für Patienten: Sie können selbst viel dafür tun, damit sie mit ihren persönlichen Anliegen ernst genommen werden und Aufenthalte im Krankenhaus möglichst positiv erleben. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kommunikation mit Ärzten und anderem medizinischen Personal.