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Juvenile Idiopathische Arthritis

Juvenile Idiopathische Arthritis

»Die Diagnose war ein Schock. Ich dachte, Rheuma sei eine Krankheit älterer Frauen.«

Christina Verhasselt, 21 Patientin

Christina Verhasselt, 21, leidet seit ihrer Kindheit an Juveniler Idiopathischer Arthritis (JIA). Trotz der Erkrankung blickt sie optimistisch in die Zukunft, plant ihren beruflichen Werdegang und möchte bald eigene Kinder bekommen.

Es folgt ein Zitat das nicht in den Lesefluß gehört:

Zum Glück habe ich nun den Kopf frei und kann mich auf die Dinge konzentrieren, die mir wichtig sind.

Christina Verhasselt

Zitatende

"Als es anfing, war ich 12 Jahre alt. Es begann im rechten Fuß und es fühlte sich an wie eine einfache Verstauchung. Als die Schmerzen nach einigen Tagen nicht besser wurden, bin ich mit meiner Mutter zum Arzt gegangen. Er hat den Fuß geröntgt, aber auf dem Röntgenbild war nichts zu sehen, kein Bruch, keine Verstauchung. Zur Linderung der Schmerzen bekam ich Zinkverbände und Schmerztabletten, aber die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich hatte jeden Abend Angst vor dem neuen Morgen. Die Situation änderte sich, als mein Vater bei einer Kur eine Frau kennenlernte, die an Rheuma litt. Er hat ihr von meinen Problemen erzählt, woraufhin sie ihm riet, mich möglichst schnell auf Rheuma testen zu lassen. Ein Rheumatologe stellte dann die Diagnose: Juvenile Idiopathische Polyarthritis – eine besonders aggressive Form des Kinderrheumas. Das war ein Schock – nicht nur für mich, sondern auch für meine Eltern. Keiner von uns hatte bis dahin an Rheuma gedacht. Ich dachte, Rheuma sei eine Krankheit älterer Frauen.

Es folgt ein Inhalt, der nicht in den Lesefluss gehört:

Interessantes!

50.000 Kinder und Jugendliche sind allein in Deutschland von Rheuma betroffen, darunter etwa 20.000 mit chronischen Beschwerden.

Ende des Inhaltes

Danach hat es allerdings noch einige Zeit gedauert, bis ich die richtigen Medikamente bekommen habe. Als ich schließlich zum Kinderrheumatologen überwiesen wurde, kam die Veränderung. Der Arzt behandelte mich mit Medikamenten, die besser gewirkt haben. Ich hatte endlich keine Schmerzen mehr und konnte mich wieder auf den nächsten Morgen freuen. Das war für mich eine riesige Erleichterung – zu wissen, dass die Schmerzen weg sind und dass ich wieder ganz normal leben kann: in die Schule gehen, danach eine Ausbildung machen und nebenbei meine Freizeit genießen. 

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