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Experten im Interview Karin Andritschke

Expertengeschichte

»Patienten, Eltern und Betreuer gewinnen enorm an Lebensqualität und können in Zusammenarbeit mit dem Behandlungszentrum ein annähernd normales Leben führen.«

Karin Andritschke Kinderkrankenschwester und Hämophilieschwester

Für Patienten mit Hämophilie hat eine Heimselbstbehandlung viele Vorteile: Sie gewinnen an Lebensqualität, haben weniger Arzttermine und können ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen. Das neue Schulungsprogramm „Hämophilie Home Education (HaemoCare)“ von Pfizer unterstützt Patienten und ihre Eltern bzw. Betreuer, die zur Therapie ihrer Erkrankung notwendigen Gerinnungsfaktoren sachgerecht und sicher anzuwenden.

Es folgt ein Zitat das nicht in den Lesefluß gehört:

Patienten, Eltern und Betreuer gewinnen enorm an Lebensqualität und können in Zusammenarbeit mit dem Behandlungszentrum ein annähernd normales Leben führen.

Karin Andritschke

Zitatende

Die Hämophilie, umgangssprachlich auch Bluter-Krankheit genannt, ist eine angeborene Störung der Blutgerinnung. Bei der Behandlung werden meist so genannte Gerinnungsfaktoren eingesetzt, um Blutungen und langfristige Schäden, die dadurch entstehen können, möglichst zu verhindern. Die Gerinnungsfaktoren können nicht in Form einer Tablette verabreicht werden, denn sie würden im Magen verdaut, bevor sie wirken könnten. Sie werden deshalb über eine Vene in den Blutkreislauf injiziert – durch den behandelnden Arzt oder im Rahmen einer ärztlich kontrollierten Heimselbstbehandlung.

Letzteres bedeutet, dass die Injektionen in der häuslichen Umgebung durch die Patienten oder von Angehörigen durchgeführt werden. Der große Vorteil: „Patienten, Eltern und Betreuer gewinnen enorm an Lebensqualität und können ein annähernd normales Leben unabhängig vom Behandlungszentrum führen“, sagt Karin Andritschke. Sie ist Kinderkrankenschwester und Hämophilieschwester an einem Hämophiliezentrum im hessischen Morfelden-Walldorf und engagiert sich als Sprecherin des Arbeitskreises der deutschen Hämostaseologie-Assistentinnen für Aufklärung rund um das Thema Hämophilie. Außerdem leitet sie Schulungen, in denen Patienten und ihre Angehörigen oder Betreuer lernen, wie die Heimselbstbehandlung funktioniert und wie man den Gerinnungsfaktor verabreicht.

Heimselbstbehandlung nur nach Patientenschulung

Eine Heimselbstbehandlung kann erst dann stattfinden, wenn vorab eine Patientenschulung im Hämophiliezentrum erfolgreich absolviert wurde. „Die Schulung findet so lange statt, bis die Behandler und die Hämophilieschwester sicher sind, dass der Patient bzw. seine Eltern oder Betreuer die Heimselbsttherapie durchführen können“, berichtet Karin Andritschke. Die Experten wissen aber auch, dass trotz intensiver Schulung im Hämophiliezentrum bei manchen Patienten später Probleme auftreten, die eine erfolgreiche Heimselbstbehandlung in Frage stellen können. Wenn Kleinkinder von der Hämophilie betroffen sind, fällt es Eltern oder Betreuern manchmal schwer, beim Kind eine passende Vene für die Injektion zu finden. In anderen Fällen können häuslicher Stress oder familiäre Überlastung dazu führen, dass die notwendige Sicherheit und Ruhe für die Injektion fehlt.

Es folgt ein Inhalt, der nicht in den Lesefluss gehört:

Hämophilie - Bluterkrankheit

Unstillbare Blutungen (auch nach nur geringfügigen Verletzungen) treten bereits im Krabbelalter auf. Schwere Ausprägungen zeigen sich durch innere Spontanblutungen, die besonders im Gehirn gefährlich sind und die mögliche Folgeerkrankungen in den Gelenken hervorrufen können.

Ende des Inhaltes

Hilfe bietet das Schulungsprogramm „Hämophilie Home Education“ von Pfizer: Hämophiliepatienten und ihre Eltern oder Betreuer werden in ihrem häuslichen Umfeld von qualifiziertem Fachpersonal unterstützt und können zuhause unter Anleitung von Experten üben, die zur Therapie notwendigen Gerinnungsfaktoren sachgerecht und sicher anzuwenden. Eine Teilnahme ist möglich, wenn der behandelnde Arzt den individuellen Bedarf für Unterstützung feststellt und diesen in Absprache mit den Patienten an HaemoCare meldet, einem spezialisierten Dienstleister im Gesundheitswesen. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt vereinbart eine zertifizierte Hämophilieschwester von HaemoCare mit dem Patienten oder Angehörigen in der häuslichen Umgebung einen Termin, um Hilfestellung vor Ort zu leisten, falls nötig auch in mehreren Sitzungen.

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