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Arbeiten bei Pfizer

Milena Vasileva, 31, Finance Lead Pfizer Essential Health

Sie erstellt Prognosen für die Umsatzentwicklung von Medikamenten, analysiert Kosten und Erträge und unterstützt den Geschäftsbereich bei strategischen Enscheidungen. Im Interview berichtet Milena Vasileva, wie sie von Sofia nach Berlin kam und wie ihre Aufgaben und Tätigkeiten bei Pfizer aussehen.

Es folgt ein Zitatblock der nicht in den unmittelbaren Lesefluss gehört:

»Mich reizte die Perspektive, eine neue Branche kennenzulernen.«

Milena Vasileva (31 Jahre) Finance Lead Pfizer Essential Health

Ende des Zitatblocks

Frau Vasileva, Sie analysieren Zahlen und Daten, erstellen Budgets und Prognosen. Wann haben Sie die Weichen für eine berufliche Laufbahn als Finanzexpertin gestellt – und warum?

Ich hatte schon als Schülerin ein Faible für Zahlen und habe früh festgestellt, dass ich ein ziemlich analytischer Mensch bin. Aufgewachsen bin ich in Bulgarien und nach dem Abitur nach Berlin umgezogen, um dort BWL zu studieren. Dabei haben mich Themen wie Finanzwesen und Kostenrechnung von Anfang an sehr interessiert. Auch in meinen Studentenjobs war ich meist im Controlling tätig. Nach dem Studienabschluss an der Humboldt-Universität habe ich in Berlin zunächst für einen mittelständischen Betrieb aus der Elektronikbranche gearbeitet. Das war sehr interessant, aber nach einer Weile habe ich den Entschluss gefasst, in einen größeren Konzern zu wechseln.

Warum Pfizer?
In meiner Familie gibt es mehrere Ärzte, deshalb war mir Pfizer ein Begriff. Außerdem reizte mich die Perspektive, eine neue Branche kennenzulernen. Im Frühjahr 2010 habe ich bei Pfizer als Financial Analyst angefangen und hatte bald darauf die Gelegenheit, praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Positionen zu sammeln. Das ist bei Pfizer ganz normal, „change“ ist hier ein wichtiges Thema. Nach meinem ersten Job als Financial Analyst war ich unter anderem für „Planning and Reporting“ zuständig. Zu meinen Aufgaben gehörte zum Beispiel das interne und externe Reporting, das alle Geschäftsbereiche abdeckt. Später habe ich das Corporate Team unterstützt, das mit externen Wirtschaftsprüfern zusammenarbeitet, um die Jahresabschlüsse zu erstellen.

Und wie ist es heute? Welche Aufgaben und Tätigkeiten nehmen besonders viel Arbeitszeit ein?
Nach meiner elfmonatigen Elternzeit bin ich seit Dezember 2014 wieder im Unternehmen und als Finance Lead für einen Geschäftsbereich tätig. Dieser umfasst rund 100 Medikamente. Zu meinen Aufgaben gehört beispielsweise die Erstellung von Umsatz- und Kostenanalysen für einzelne Arzneimittel. Wichtig sind auch Prognosen zur Umsatzentwicklung und Budgetplanungen für die kommenden Jahre.

Welche Kompetenzen und Fähigkeiten sind für eine Laufbahn im Bereich Finance besonders wichtig?

Man braucht auf jeden Fall eine Affinität für Zahlen und ein gutes Verständnis für Informationen, die sich durch Tabellen darstellen lassen. Wichtig sind aber auch kommunikative Kompetenzen. Man muss den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen, die nicht in der Zahlenwelt zuhause sind, erklären können, was die Zahlen bedeuten. Außerdem braucht man bei Pfizer auch gute Englischkenntnisse. In meinem Job findet ungefähr die Hälfte der Arbeit auf Englisch statt.

Die Firmenzentrale von Pfizer befindet sich in New York. Haben Sie viel Kontakt zu den amerikanischen Kolleginnen und Kollegen?

In meinem Bereich gibt es viel Austausch mit New York, eigentlich jeden Tag. Das hängt mit der Struktur des Geschäftsbereichs zusammen, für den ich arbeite. Die Leitungsebene sitzt in New York. Aber auch unsere Abteilung in Berlin ist sehr international aufgestellt – mit einigen Kollegen spreche ich nur Englisch.

Eine persönliche Frage: Was ist Ihr Rezept für eine ausgewogene Work-Life-Balance?

Bei der Work-Life-Balance helfen mir die flexiblen Arbeitszeitregelungen bei Pfizer. Wenn ich meine Tochter morgens zur Kita bringe, komme ich etwas später zur Arbeit, das ist kein Problem. Aber ein besonderes Rezept für die Work-Life-Balance habe ich eigentlich nicht, denn mein Familienleben bildet ein gutes Gegengewicht zu den beruflichen Themen. Wenn ich mit meiner kleinen Tochter auf dem Spielplatz bin, gelingt das Abschalten von der Arbeit ganz schnell.

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