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Arbeiten bei Pfizer

Sirkka Meier, 41, Marketing-Leiterin Impfstoffe

Sirkka Meier hat schon als Schülerin ihr Interesse an Naturwissenschaften und Marketing entdeckt und nach dem BWL-Diplom eine Laufbahn in der Pharma-Branche eingeschlagen. Im Interview berichtet sie, wie ihre Aufgaben bei Pfizer aussehen, und sie gibt Tipps für Impfungen.

Es folgt ein Zitatblock der nicht in den unmittelbaren Lesefluss gehört:

»Spannend finde ich vor allem, dass ich mit unterschiedlichen Ansprechpartnern zusammen arbeite.«

Sirkka Meier (41 Jahre) Marketing-Leiterin Impfstoffe

Ende des Zitatblocks

Sie sind Marketing-Leiterin für Impfstoffe und eine Expertin für Prophylaxe. Wie gehen Sie persönlich mit dem Thema Vorsorge um – ist Ihr Impfpass immer up to date?

Selbstverständlich! (lacht) Ich habe sogar noch meinen Impfpass aus Kindertagen und finde, dass Vorsorge, nicht nur durch Impfungen, generell sehr wichtig ist. Das Thema Impfungen hat für mich an Bedeutung gewonnen, seit meine Tochter geboren wurde, die mittlerweile acht Jahre alt ist. Davon profitiert meine ganze Familie: mein Mann, meine Eltern, meine Tochter – bei uns sind alle geimpft. Wir halten uns an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission StiKo. Im Internet kann man auf den Seiten des Robert Koch-Instituts den offiziellen Impfkalender abrufen und jederzeit nachschauen, welche Impfungen in welchem Alter empfohlen werden.

Wie sehen Ihre Aufgaben bei Pfizer aus? Welche Tätigkeiten nehmen an einem normalen Arbeitstag die meiste Zeit ein?

Meine Arbeitstage sind sehr vielfältig. Als Marketing-Leiterin habe ich viele Meetings, sowohl mit meinen Marketing- und Medizin-, als auch bereichsübergreifenden Kollegen. Wir diskutieren dann beispielsweise die strategische Ausrichtung des Portfolios oder einzelner Produkte, definieren Projekte und Materialien und stehen allgemein in einem sehr regen Informationsaustausch. Bei vielen Projekten arbeite ich mit europäischen und globalen Kollegen zusammen, so dass einige Tage oft durch Telefonkonferenzen geprägt sind. Natürlich stehen auch die persönlichen Belange meiner Teammitglieder im Fokus, die wir in regelmäßigen Vieraugengesprächen besprechen.

Bei Pfizer haben Sie als Expertin für Augenheilkunde angefangen, waren später für Antibiotika zuständig, und seit einiger Zeit stehen Impfstoffe im Vordergrund. Wie unterscheidet sich die Arbeit bei den verschiedenen Produkten und was war bisher das für Sie spannendste Projekt?

Spannend finde ich vor allem, dass jedes Projekt seine eigenen Herausforderungen mit sich bringt und ich mit unterschiedlichen internen und externen Ansprechpartnern zusammen arbeite. Als ich für die Antibiotika zuständig war, stand ich in engem Austausch mit Intensivmedizinern und Mikrobiologen aus dem klinischen Bereich. Bei meiner aktuellen Tätigkeit im Marketing für Impfstoffe richtet sich die Kommunikation an ganz andere Ansprechpartner, beispielsweise Allgemeinärzte, und natürlich auch an Laien. So unterscheidet sich die Zusammenarbeit und Kommunikation je nach Bereich, was ich sehr spannend finde.

Sie haben nach dem BWL-Studium schnell die Weichen für eine Laufbahn in der Pharma-Branche gestellt. Aus welchen Gründen?

Mich hat Marketing immer sehr interessiert, schon als Kind habe ich im Fernsehen lieber die Werbung gesehen als die Filme. In der Schule habe ich dann ein großes Interesse an Naturwissenschaften entwickelt. Für das BWL-Studium habe ich mich entschieden, weil es mir wichtig war, mich nicht zu früh auf eine bestimmte berufliche Laufbahn festzulegen. Die Pharma-Branche bot mir nach dem Diplom die optimale berufliche Umgebung, da ich meine verschiedenen Interessen hier am besten zusammenbringen und umsetzen konnte: Naturwissenschaften und Marketing.

Als Wirtschaftswissenschaftlerin mit Naturwissenschaftlern zusammenarbeiten – ist das immer leicht oder gibt es auch mal Missverständnisse?

Der Blick auf die Projekte, in denen wir zusammenarbeiten, ist selbstverständlich oft unterschiedlich. Mit gegenseitigem Respekt und offenem Zuhören funktioniert die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen sehr gut.

Was ist Ihr persönliches Rezept, um nach der Arbeit zu entspannen und Stress abzubauen?

Bei schönem Wetter bin ich gern im Garten. Beim Rasen mähen und Unkraut jäten kann ich gut abschalten. Meine zweite Methode zum Stressabbau ist Sport. Wenn meine Tochter abends im Bett ist, gehe ich gern eine Stunde auf den Cross-Trainer.

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