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Arbeiten bei Pfizer

Esther Glastetter, 42, Medical Advisor in der Onkologie

Sie hat Biologie studiert und nach der Promotion in der klinischen Forschung an der Berliner Charité gearbeitet. Im Interview berichtet Esther Glastetter, warum sie sich schließlich für eine Laufbahn bei einem Pharma-Unternehmen entschieden hat und welche Aspekte ihrer Arbeit bei Pfizer sie besonders spannend findet

Es folgt ein Zitatblock der nicht in den unmittelbaren Lesefluss gehört:

»Besonders spannend finde ich auch die Zusammenarbeit mit den externen Wissenschaftlern - der Austausch ist sehr inspirierend«

Esther Glastetter (42 Jahre) Medical Advisor in der Onkologie

Ende des Zitatblocks

Frau Glastetter, Sie haben Biologie studiert und sich später für eine berufliche Laufbahn in der Pharmabranche entschieden – warum?

Mich haben schon als Schülerin die biochemischen Prozesse im menschlichen Körper fasziniert – deshalb habe ich Biologie mit Schwerpunkt Molekularbiologie studiert. Nach dem Diplom folgte eine Promotion am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Dabei habe ich gemerkt, dass eine akademische Forscherlaufbahn im Labor nicht das Richtige für mich ist. Neben meinem Interesse an der Forschung hatte ich immer auch den Wunsch, stärker in Teams zu arbeiten und das auch gern interdisziplinär. So ist die Entscheidung herangereift, in ein Unternehmen zu wechseln.

Seit wann sind Sie bei Pfizer und wie haben sich Ihre Aufgabengebiete entwickelt?

Nach meiner Promotion habe ich zunächst für ein Biotech-Startup gearbeitet und war danach einige Jahre an der Berliner Charité in der klinischen Forschung. Meine Laufbahn bei Pfizer habe ich 2008 als Projektmanagerin für Onkologie gestartet. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit war von Anfang an die Betreuung von externen Forschungsprojekten. Ein Unternehmen wie Pfizer bekommt viele Anfragen von Wissenschaftlern, die unsere Medikamente für ihre eigenen Forschungen einsetzen möchten – beispielsweise um neue therapeutische Anwendungen zu untersuchen. Solche Projekte durchlaufen ein Pfizer-internes Genehmigungsverfahren und werden dann von uns begleitet und regelmäßig geprüft.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Seit 2010 habe ich als Medical Advisor ein vielfältiges Aufgabenspektrum – von der Erstellung von Dossiers zu neuen Medikamenten, die für die Zulassung gebraucht werden, über die medizinische Prüfung von Marketing-Artikeln bis hin zur fachlichen Beratung der Außendienstmitarbeiter und dem Austausch mit externen Wissenschaftlern.

Welche Aufgaben und Tätigkeiten gefallen Ihnen am besten?
Ein medizinisches Gebiet, das mich sehr interessiert, ist die personalisierte Krebsmedizin. Für die Behandlung einer bestimmten Art von Lungenkrebs wurde vor einiger Zeit ein Pfizer-Medikament zugelassen, das nur bei bestimmten Patientengruppen eingesetzt wird. Die Anwendung hängt von den Ergebnissen eines molekularbiologischen Tests ab, der vorher im Rahmen der Diagnostik durchgeführt wird. Bei der Entwicklung des Tests haben wir eng mit der Deutschen Gesellschaft für Pathologie zusammengearbeitet – das war eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Besonders spannend finde ich auch die Zusammenarbeit mit den externen Wissenschaftlern, die unsere Medikamente für ihre Forschungen benutzen. Man lernt viel dazu, der Austausch ist sehr inspirierend.

Wie lang dauert Ihr Arbeitstag?
Mein Arbeitstag geht gegen 9 Uhr los und dauert normalerweise bis 18 Uhr. Und wenn ich in Ruhe an einem Dossier oder einem Text arbeiten möchte, ziehe ich mich gern ins Home Office zurück. In der Regel arbeite ich jede Woche einen Tag zuhause. Das ist bei Pfizer ganz normal – die meisten Kollegen nutzen gern die flexible Arbeitszeitregelung.

Was machen Sie, um nach einem langen Arbeitstag zu entspannen?
Den Stress baue ich zuhause auf dem Cross-Trainer ab (lacht). Ich habe immer schon gern Sport getrieben, Yoga und Schwimmen vor allem. Und wenn mir das irgendwann nicht mehr reichen sollte, werfe ich vielleicht mal einen Blick in unser internes Betriebssportprogramm. Da hat Pfizer viel zu bieten.

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