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Arbeiten bei Pfizer

Katharina Wilcke, 31, Human Resources Manager

Sie hat sich schon im Studium für eine Laufbahn im Personalwesen entschieden und ist direkt nach dem BWL-Diplom bei Pfizer eingestiegen. Im Interview berichtet Katharina Wilcke, welche Aufgaben und Tätigkeiten in ihrem Arbeitsalltag besonders wichtig sind und sie verrät, wo sie ihren nächsten Marathon laufen wird.

Es folgt ein Zitatblock der nicht in den unmittelbaren Lesefluss gehört:

»Bei Pfizer hatte ich die Möglichkeit im Ausland zu arbeiten.«

Katharina Wilcke (31 Jahre) Human Resources Manager

Ende des Zitatblocks

Frau Wilcke, wie hat Ihr Arbeitstag heute Morgen angefangen?

Bei schönem Wetter komme ich gern mit dem Fahrrad zur Arbeit, mein Weg dauert ungefähr eine halbe Stunde. Im Büro habe ich heute Morgen als Erstes meine Mails gecheckt, einen Kaffee getrunken, und dann folgte schon die erste Besprechung des Tages, ein Meeting mit Kollegen aus der Finanzabteilung zur Personalkostenplanung.

Im Personalwesen bei Pfizer sind Sie für „Compensation and Benefits“ zuständig – bitte erklären Sie uns das. Wie sehen Ihre Aufgaben und Tätigkeiten aus?

Compensation and Benefits steht für die fixe und variable Vergütung unserer Mitarbeiter: Gehalt, Prämien, Zulagen und Boni. Weitere Benefits, die Pfizer seinen Mitarbeitern bietet, sind beispielsweise auch Mitarbeiteraktien oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung für berufstätige Eltern.

Nach welchen Kriterien wird die Vergütung der Mitarbeiter festgelegt?

Pfizer ist ein tarifgebundenes Unternehmen, dadurch ist bei vielen Mitarbeitern eine besondere Vergütungsstruktur vorgegeben. Bei den tariflichen Mitarbeitern müssen die Stellenprofile bewertet und in die passenden Gruppen und Stufen des Tarifs eingeordnet werden. Außerdem müssen Tarifänderungen schnell umgesetzt werden – das war dieses Jahr beispielsweise zum 1. Mai der Fall, als die Tariflöhne für die Beschäftigten der chemischen Industrie gestiegen sind. Für die außertariflichen Mitarbeiter gelten andere Vergütungskriterien, die ebenfalls regelmäßig geprüft und neu festgelegt werden. Eine weitere Aufgabe ist die Zusammenarbeit mit den Führungskräften beim Global Compensation Planning – so heißt ein besonderes Tool, mit dem die Führungskräfte beispielsweise die Bonuszahlungen für ihre Mitarbeiter festlegen. Dabei werden sie von den Human-Resources-Spezialisten unterstützt. 

Was waren Ihre Beweggründe, um eine berufliche Laufbahn im Personalwesen einzuschlagen? Und wie kamen Sie zu Pfizer?

Ich habe BWL an der Universität Potsdam studiert und als Schwerpunkte Personalwesen, Finanzierung und Psychologie gewählt. Durch ein Praktikum bei einer Personalberatung hat sich mein Interesse an diesen Themen dann weiter verfestigt. Mein erster Kontakt zu Pfizer war ein Gespräch am Pfizer-Stand auf einer Messe für Studenten. Einige Monate später habe ich bei Pfizer als Werkstudentin angefangen und bin nach meinem Diplom direkt in eine unbefristete Festanstellung im Bereich Human Resources übernommen worden. 

Was zeichnet Pfizer als Arbeitgeber aus?

Die Unternehmenskultur bei Pfizer ist amerikanisch geprägt und sehr dynamisch. Typisch für Pfizer ist Wandel – es gibt hier keinen Stillstand, sondern immer wieder Veränderungen bei den Strukturen und Prozessen. Für die Mitarbeiter bedeutet das, dass man sehr flexibel sein muss und  eigenverantwortlich arbeitet.

Pfizer ist ein internationales Unternehmen – macht sich das in Ihrer Arbeit bemerkbar?

2013 habe ich ein halbes Jahr für Pfizer im belgischen Puurs gearbeitet und dort in einem großen Werk eine Elternzeitvertretung im Personalwesen übernommen. Diese Aufgabe hat mich sehr gereizt, weil ich bereits im Studium eine Zeit lang in Belgien gelebt habe und mit dem Auslandsaufenthalt in Puurs an meine persönliche Erfahrungen anknüpfen konnte. Aber auch in meinem Berliner Arbeitsalltag merke ich jeden Tag, dass Pfizer ein internationales Unternehmen ist. Gerade im Personalbereich ist es auch immer wieder eine spannende Herausforderung, globale Initiativen und Anforderungen im deutschen Arbeitsrechtsraum umzusetzen. Abgesehen davon erfolgt in vielen Bereichen ein hoher Anteil der Kommunikation auf Englisch – das ist bei mir auch der Fall.

Abschließend eine private Frage: Wie gefällt ihnen Berlin und was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Berlin ist eine spannende Stadt, die einem viel bietet, auch viel Natur, was ich sehr zu schätzen weiß. Meine Freizeit verbringe ich gern draußen im Grünen. Letztes Jahr bin ich in Kopenhagen meinen ersten Marathon gelaufen und habe mir vorgenommen, das im nächsten Sommer wieder zu tun – 2016 auf Island, in Reykjavik.

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