Kopfbereich
Zum Nutzerprofil
Inhaltsbereich

Meldungen

01.11.2016

Am 12. November ist Welt-Pneumonie-Tag: Wie man einer Lungenentzündung vorbeugen kann

Deutschlandweit erkranken jährlich schätzungsweise bis zu 680.000 Erwachsene an einer ambulant erworbenen Lungenentzündung1. Pneumokokken, das sind bakterielle Erreger, gelten als die häufigsten Erreger2. Mit dem Welt-Pneumonie-Tag, der am 12. November zum siebten Mal stattfindet, soll unter anderem auf die Gefahren einer Lungenentzündung und deren Vorsorgemöglichkeiten aufmerksam gemacht werden. 

Ältere Erwachsene und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankung wie Asthma, der Lungenkrankheit COPD, Diabetes oder chronischen Herzerkrankungen sind besonders gefährdet, an einer Lungenentzündung zu erkranken3, denn ihr Immunsystem ist in der Regel schwächer als das eines gesunden, jungen Menschen. Das Risiko hierfür ist jedoch nur wenigen bewusst: Laut einer aktuellen Verbraucherstudie, bei der ältere Erwachsene zu Lungenentzündungen befragt wurden, befürchten nur 13% der Befragten, selbst an einer solchen zu erkranken. Auch die mitunter schwerwiegenden und langfristigen Folgen werden laut der Studie von vielen unterschätzt.4

Lungenentzündung – ernstzunehmende Folgen sind nicht zu unterschätzen

Eine Lungenentzündung beginnt oft mit typischen Erkältungssymptomen. Geht das Fieber nicht zurück und steigt auf über 40 Grad an, kann dies ein Anzeichen für eine Lungenentzündung sein. Hinzu kommen meist Atembeschwerden sowie Schmerzen beim Einatmen. Darüber hinaus kann eine Lungenentzündung zu verschiedenen Komplikationen führen und einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen. Rund 258.000 Patienten mussten 2014 aufgrund einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt werden.5 Doch auch nach der Entlassung haben Betroffene oft noch monatelang mit den Langzeitfolgen der Lungenentzündung zu kämpfen: Viele fühlen sich schlapp, erschöpft und sind in der körperlichen Bewegung stark eingeschränkt oder sogar auf fremde Hilfe angewiesen.

Pneumokokken – der unbekannte Auslöser

Während die Lungenentzündung zwar den meisten Menschen ein Begriff ist, wissen die wenigsten, wodurch diese eigentlich ausgelöst wird. Hier kommen die sogenannten Pneumokokken ins Spiel: Das sind Bakterien, die bei vielen Menschen zur normalen Besiedlung des Nasen-Rachen-Raumes gehören und die zu den häufigsten Erregern von Lungenentzündungen zählen2. Eine Erkrankung entsteht erst, wenn es zu einer unkontrollierten Vermehrung der Keime auf der Schleimhaut kommt. Die Erreger können beim Husten, Sprechen oder Niesen von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Neben der Lungenentzündung können Pneumokokken weitere schwerwiegende Erkrankungen wie eine Hirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung auslösen.

Wie man einer Lungenentzündung vorbeugen kann

Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen, einer Lungenentzündung vorzubeugen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt Erwachsenen über 60 Jahren und chronisch Kranken – darunter Menschen mit Asthma, COPD, Diabetes oder chronischen Herzerkrankungen – außerdem die Pneumokokken-Impfung.6 Die Impfung kann Lungenentzündungen - verursacht durch Pneumokokken - vorbeugen und zeitgleich mit der Impfung gegen Grippe bei einem Arzttermin gegeben werden. Die zwei unterschiedlichen Impfstoffe werden an zwei verschiedenen Injektionsstellen, meist am Oberarm, verabreicht.

Quellen:

  1. Schnoor M et al., The CAPNETZ study group -Approaches to estimate the population-based incidence of community acquired pneumonia, J Infect 2007; 55: 233–9.
  2. Welte T et al., Clinical and economic burden of community-acquired pneumonia among adults in Europe. Thorax 2012; 67:71–79.
  3. Ewig S et al., Care Med 2011, 37: 214-223;
  4. PneuVUE-Studie. Ipsos Mori. Neue Sichtweisen der Pneumonie bei älteren Erwachsenen, 2016.
  5. AQUA Qualitätsbericht PNEU 2014, S. 46
  6. STIKO Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin Nr. 34/2015

 

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse@pfizer.com
Internet: www.pfizer.de
Twitter: www.twitter.com/pfizer_de
Youtube: www.pfizer.de/youtube

 

 

Fußbereich