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19.10.2017

Anerkennung für nachhaltige Produktion: Standort Freiburg erhält Auszeichnung "100 Betriebe für Ressourceneffizienz"

Das Pfizer-Werk in Freiburg wurde erneut für seine Nachhaltigkeit ausgezeichnet: Die Initiative "100 Betriebe für Ressourceneffizienz" des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes BadenWürttemberg verlieh dem Werk die gleichnamige Auszeichnung. Gestern Abend wurde der mit 10.000 Euro dotierte Preis in Stuttgart feierlich überreicht. "Das Preisgeld wird unser Standort einsetzen, um eine Windkraftanlage auf dem Hochregallager zu installieren. Das ist eine sinnvolle Ergänzung zum bereits bestehenden Energiemix", sagt Dr. Axel Glatz, Leiter des Freiburger Pfizer-Werks.

Die Initiative "100 Betriebe für Ressourceneffizienz" möchte Unternehmen und Gemeinden als Vorbilder gewinnen – besonders die, die das Einsparpotenzial anhand konkreter Projekte erfassen, dokumentieren und veröffentlichen. Mit diesen Exzellenz-Beispielen soll über die Region hinaus aufgezeigt werden, wie Ressourceneffizienz konkret umgesetzt werden kann und welcher Nutzen damit verbunden ist.

Mehr als 200 umweltschonende Maßnahmen am Standort Freiburg

Der Pfizer-Standort Freiburg zählt weltweit zu den modernsten Produktionsstätten der pharmazeutischen Industrie und zu den am stärksten automatisierten Fabriken. Gleichzeitig gilt das Werk im Breisgau als "grüner Leuchtturm": mehr als 200 kleinere und größere Maßnahmen setzt Pfizer bereits zur erfolgreich Einsparung von Energie und Umweltschonung um. Unter anderem hat das Werk eine von Europas größten Holzpellet-Heizkesseln installiert und eine Geothermie-Anlage errichtet. Durch die 2008 erfolgte Installation der geothermischen Heizung und Kühlung konnte das CO2-Aufkommen des Standorts um 750 Tonnen pro Jahr verringert werden. Die benötigte Energie kann heute zu über 90 Prozent aus nachhaltigen Quellen erzeugt werden.

Für sein Engagement wurde der Pfizer-Standort Freiburg bereits mehrfach ausgezeichnet. So erhielt das Werk 2010 den Landesumweltpreis der Landesregierung Baden-Württemberg für vorbildliches Engagement für den Klimaschutz und nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die bis 2020 gesetzten Klimaziele des Unternehmens hat der Standort Freiburg schon heute erreicht.

Pfizer treibt Nachhaltigkeit durch die kontinuierliche Fertigung voran

Im Mai 2017 hat Pfizer in Freiburg damit begonnen, das Prinzip der Kontinuierlichen Fertigung (Continuous Manufacturing Technology, CMT) in die Praxis umzusetzen. Die CMT ermöglicht es, einzelne Herstellungsschritte – von der Anlieferung der Rohstoffe bis zur Auslieferung des fertigen Produktes – ohne Unterbrechung durchzuführen. Für die erfolgreiche Implementierung musste Pfizer nicht nur Umstrukturierungen im Freiburger Werk vornehmen, sondern auch die komplette Lieferkette und Einbindung von Lieferanten überarbeiten werden, sowie behördliche Genehmigungen einholen.

Die kontinuierliche Fertigung ermöglicht schlankere und kürzere Prozesse, reduziert mögliche Fehlerquellen und verbessert dadurch weiter die bereits jetzt sehr hohen Qualitätsstandards. "Insgesamt werden wir durch die kontinuierliche Fertigung die Zeit von der Entwicklung eines Produktes bis zur industriellen Herstellung, der "Time to Market", deutlich verkürzen können", sagt Michael Becker, Director Engineering.

Gleichzeitig verbessern viele Maßnahmen rund um die CMT-Anlage die Nachhaltigkeit des Standortes: Die Umstellung von Packmitteln und Gebindegrößen etwa reduziert das Frachtaufkommen signifikant, wobei die Lieferkette von Luft- auf Seefracht umgestellt wurde. So konnte der CO2-Ausstoß der Logistikkette um 33 Prozent verringert werden.

Über den Produktionsstandort Freiburg

Freiburg zählt international zu den modernsten Produktionsanlagen für Tabletten und andere feste Arzneimittelformen. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren hier pro Jahr rund 6 Mrd. Tabletten, Kapseln und Dragees sowie rund 200 Mio. Packungen in mehr als 3.000 verschiedenen Aufmachungen für mehr als 150 Länder.

Das Arzneimittelwerk in Freiburg wurde ursprünglich von Gödecke und Co. (1866, Gustav Goedecke und Rudolf A. Goedecke, Leipzig) aufgebaut, die seit Ende der 20er Jahre zur amerikanischen William W. Warner Company, später Warner-Lambert, gehörten. Seit der Fusion von Pfizer mit der Warner- Lambert-Gruppe im Jahr 2000 gehört der Standort zu Pfizer. Heute ist Freiburg das größte Abpackwerk fester Arzneiformen und strategischer Produktionsstandort von Pfizer weltweit; besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Markteinführung von neuen Tabletten und Kapseln.

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse@pfizer.com
Internet: www.pfizer.de
Twitter: www.twitter.com/pfizer_de
Youtube: www.pfizer.de/youtube

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