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12.11.2018

Besondere Aufmerksamkeit für Frühgeborene: Mit der Early-Bird-Karte alle Vorsorgemaßnahmen im Blick behalten

Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November

Berlin, 12. November 2018. Fast jedes zehnte Kind in Deutschland wird zu früh geboren.1 Der Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November thematisiert jährlich die Folgen einer Frühgeburt für Kinder und Eltern und macht auf deren Belange aufmerksam. Infektionskrankheiten wie Lungenentzündungen stellen für Frühgeborene ein größeres Risiko dar, sodass für sie z.B. eine zusätzliche Impfdosis gegen Pneumokokken-Bakterien empfohlen wird. Um auf die Besonderheiten in der medizinischen Behandlung von Frühgeborenen hinzuweisen, wurde die Early-Bird-Karte entwickelt. Diese kann in das gelbe U-Heft eingeheftet werden und dabei helfen, dass alle Frühchen die optimale Vorsorge erhalten und ihnen so der bestmögliche Start ins Leben ermöglicht wird.

Als sogenannte Frühchen gelten Neugeborene, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Mit einer Anzahl von ca. 60.000 – 70.000 pro Jahr entspricht das etwa 9 % aller Neugeborenen in Deutschland.1 Unterschieden werden sogenannte „früh Frühgeborene“ und „spät Frühgeborene“. Als späte Frühgeborene gelten alle Kinder, die nach 34 bis 36 Schwangerschaftswochen geboren werden. Die Herausforderung: Sie sind von Reifgeborenen häufig äußerlich nicht zu unterscheiden und können deshalb in der medizinischen Betreuung durchs Raster fallen.

Gemeinsam haben alle Frühgeborenen ein erhöhtes Infektionsrisiko. Der Grund dafür ist die noch nicht voll ausgeprägte Immunabwehr. Hinzu kommen weitere Risikofaktoren, wie zum Beispiel eine sehr verletzliche Haut oder die Pflege im Inkubator, die das Wachstum von Keimen begünstigen können. Probleme bei der Atmung treten bei Frühgeborenen ebenfalls vermehrt auf. Über die Lunge können Bakterien, wie zum Beispiel Pneumokokken, in den Körper gelangen und schwerwiegende Infektionskrankheiten auslösen.

Die Early-Bird-Karte erinnert an den Frühgeborenen-Status

Um solchen und anderen Infektionskrankheiten vorzubeugen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für alle Babys und Kleinkinder verschiedene Impfungen, die in den ersten Lebensmonaten durchgeführt werden sollten. Für Reif- und Frühgeborene gelten dabei zum Teil unterschiedliche Impfschemata. Während bei Reifgeborenen beispielsweise die Pneumokokken-Impfung mit drei Impfdosen erfolgt, werden für Frühgeborene vier Impfdosen empfohlen.

Damit alle Frühgeborenen die optimale Vorsorge erhalten, bietet die Early-Bird-Karte eine Übersicht der wichtigsten medizinischen Vorsorgeuntersuchungen und Besonderheiten in der Krankheitsprophylaxe bei Frühgeborenen einschließlich der empfohlenen Impfungen. Daneben finden Eltern von Frühgeborenen auf der Rückseite Tipps und Tricks für die ersten 2 Tage und Wochen mit ihrem Neugeborenen. Die Karte kann einfach in das gelbe U-Heft eingeheftet werden und ist so für Eltern, Kinderärzte und Medizinische Fachangestellte auf den ersten Blick gut sichtbar. Dadurch erinnert sie alle medizinisch Behandelnden an den Frühgeborenen-Status. „Natürlich lesen wir den Arztbrief bei jedem neuen Patienten. Entwickelt sich aber ein „spät“ Frühgeborenes normal, kann im Trubel der Arztpraxis schon in Vergessenheit geraten, dass es sich bei dem Baby um ein Frühgeborenes handelt“, bestätigt Dr. Andreas Busse, Kinder- und Jugendarzt aus Tegernsee.

Neonatologen, Kinder- und Jugendärzte, Kinderkrankenschwestern, Hebammen und medizinische Fachangestellte haben bei der Entwicklung der Early-Bird-Karte ihre Expertise beigesteuert, damit sie alle wichtigen Schritte in der Behandlung von Frühgeborenen abdeckt. Denn: Mit der richtigen Vorsorge können die Weichen für eine gesunde Entwicklung des Frühgeborenen gestellt und so der Start ins Leben erleichtert werden.

Ihr Kind ist ein Frühchen oder Sie kennen jemanden mit einem Frühgeborenen? Informieren Sie sich beim Kinderarzt oder laden Sie die Early-Bird-Karte kostenfrei unter www.wirfuersimpfen.de/earlybird-pdf herunter.

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 97.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Gesamtumsatz von 52,5 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 2.500 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe.

Quellen:

  1. Bundesauswertung Geburtshilfe 2017. Verfügbar unter: iqtig.org/downloads/auswertung/2017/16n1gebh/QSKH_16n1-GEBH_2017_BUAW_V02_2018-08-01.pdf [Stand: 01.08.2018]

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Julian Rosenkranz
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse[at]pfizer.com
Internet: www.pfizer.de

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