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19.06.2018

Cholesterin geht ans Herz – und ans Hirn

Kurz-Video klärt über Fettstoffwechselstörungen auf

Berlin, 19. Juni 2018. Dass zu hohe Blutfettwerte unserer Gesundheit schaden, wird kaum ein Arzt bezweifeln. Ein Zuviel an Cholesterin lagert sich in den Gefäßwänden ab, verstopft die Arterien und führt schlimmstenfalls zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse1 geben jetzt sogar Hinweise darauf, dass Cholesterin indirekt die Entstehung von Proteinablagerungen im Gehirn fördert, die typisch für Alzheimer sind. Aber ist Cholesterin per se schlecht? Welche Werte sind optimal? Und woran erkennt man einen zu hohen Cholesterinspiegel? Aufschluss darüber gibt ein Kurz-Video zum Thema. Es ist abrufbar im Internet unter www.pfizer.de/youtube/cholesterin.

Der menschliche Organismus braucht Cholesterin für viele ganz normale Stoffwechselvorgänge. Es ist unter anderem ein Bestandteil von Zellmembranen, Ausgangsstoff für Sexualhormone, eine Vorstufe vom „Sonnenvitamin“ D, das zur Knochengesundheit beiträgt, und ein Grundstoff für Gallensäure, ohne die die Fettverdauung nicht funktionieren würde. In der Tat leitet sich der Name Cholesterin vom griechischen Wort Chole ab – es steht für „Galle“. Kein Wunder, dass der Körper einen so wichtigen Stoff zu einem großen Teil selbst herstellt. Damit es über das Blut zu den Zielzellen gelangen kann, ist das Cholesterin auf zwei Träger angewiesen: LDL transportiert es zu den einzelnen Organen und HDL transportiert überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber. Normalerweise sind Bildung und Abbau von Cholesterin in einem natürlichen Gleichgewicht. Genetische Veranlagung, Erkrankungen, Medikamente oder ein ungesunder Lebensstil (fettreiches Essen, Stress, Rauchen) können allerdings früher oder später diese Balance beeinflussen.

Das Tückische: Ein zu hoher Cholesterinspiegel ist nicht spürbar. Er kann aber zu einer krankhaften Einlagerung von Cholesterin und anderen Fetten in die innere Wandschicht der arteriellen Blutgefäße führen, die sogenannte Arterienverkalkung entsteht. Die Arterien verengen sich mehr und mehr und die Organe werden immer schlechter mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Das kann sich dann, auch ganz plötzlich, als Herzinfarkt oder Schlaganfall bemerkbar machen. Generell kann jedes Gewebe im menschlichen Körper von einer Arteriosklerose in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch Darm, Nieren und Augen können ernsthaft geschädigt werden. Umso wichtiger ist es, seine Blutfettwerte zu kennen. Ein kurzes Video zum Thema gibt anschaulich und leicht verständlich Aufschluss darüber, was es mit den Fettwerten auf sich hat, welche Faktoren sich ungünstig auf das Cholesterin auswirken und was man gegen zu hohe Cholesterinwerte tun kann. Abrufbar ist der Film im Internet unter www.pfizer.de/youtube/cholesterin.

Quellen:

  1. Habchi J et al. Cholesterol catalyses Aβ42 aggregation through a heterogeneous nucleation pathway in the presence of lipid membranes. Nat Chem 2018 May 7. doi: 10.1038/s41557-018-0031-x. [Epub ahead of print]

Kontakt und weitere Informationen:

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