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06.04.2017

Erhöhtes Infektionsrisiko bei geschwächtem Immunsystem – Besonders bei Immunschwäche: Infektionen vorbeugen – Impfpass überprüfen

Patienten mit HIV, Krebs, Rheuma oder auch Schuppenflechte könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Doch sie haben eines gemeinsam: Ihr Immunsystem ist geschwächt und das Risiko, an einer Infektion mit Krankheitserregern, wie Pneumokokken-Bakterien, Grippe- oder sogar Hepatitis-Viren zu erkranken, ist dadurch erhöht. Um eine weitere Belastung durch zusätzliche Krankheiten zu verhindern, sind die richtigen Vorsorgemaßnahmen, wie ein ausreichender Impfschutz, besonders wichtig.

Jede Krankheit greift in das alltägliche Leben ein und wird zum ständigen Begleiter. Wie stark die Beeinträchtigung ist, hängt vom Krankheitsbild ab. Moderne Medizin und verschiedene Therapieformen können dabei helfen, die Lebensqualität aufrechtzuhalten oder die Krankheit sogar gut in den Griff zu bekommen. Doch ob HIV, Krebs, rheumatische Erkrankung oder Schuppenflechte – die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten der Krankheit stellt für alle Patienten sowie für ihr Umfeld eine große Herausforderung dar.

Erhöhtes Infektionsrisiko durch Immunschwäche

Eine vorliegende Grunderkrankung, wie beispielsweise HIV, Krebs oder Rheuma, schwächt das Immunsystem. Daneben trägt auch die Behandlung mittels Chemo- und/oder Strahlentherapie oder die Einnahme immununterdrückender Medikamente, wie beispielsweise bei Schuppenflechte oder Morbus Crohn, zu einer Immunschwäche bei.1 Das Risiko, an einer Infektion zu erkranken, steigt dadurch und ist zum Beispiel bei Pneumokokken-Bakterien im Vergleich zu Personen ohne Immunschwäche um das 3,9-fache erhöht.2 Dabei können Krankheitserreger wie Pneumokokken-Bakterien oder Grippe-Viren hier schnell lebensgefährlich werden.

Auf die richtige Vorsorge kommt es an

Auch wenn die akute Krankheit bereits genügend Aufmerksamkeit beansprucht, sollte eine umfassende Vorsorge für jeden Patienten mit Immunschwäche eine zentrale Rolle einnehmen. So kann eine Belastung durch zusätzliche Krankheiten verhindert werden. Eine gesunde Lebensweise bildet dabei stets ein gutes Fundament. Je nach Krankheitsbild hat auch die regelmäßige Medikamenteneinnahme oder eine frühzeitige und konsequent eingehaltene Therapie oberste Priorität. Darüber hinaus zählen aber auch Impfungen zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen für Menschen mit einem Immundefekt. Die ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen mit Immundefekt bzw. Immunsuppression neben regelmäßigen Auffrischungsimpfungen, wie zum Beispiel gegen Tetanus und Diphtherie, einen Impfschutz gegen Pneumokokken und Meningokokken.1 Im Gespräch mit dem Haus- oder Facharzt kann der Impfstatus überprüft und fehlende Impfungen kurzfristig nachgeholt werden.

Quellen:

  1. Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin 34/2016.
  2. Pelton, S. I. et al. BMC Infect. Dis. 15, 470 (2015).

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