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Meldungen

02.08.2018

Jugendliche und junge Erwachsene denken vor Europa-Reisen nicht ans Impfen

Vorsorge in der Urlaubszeit

Berlin, 02. August 2018. In den Sommermonaten verschlägt es viele Urlauber über die Grenzen Deutschlands hinaus. Besonders beliebt sind in diesem Jahr neben den USA und Asien auch Reiseziele innerhalb Europas wie Spanien, Italien und Österreich.1 Egal ob es in die Ferne oder ins nah gelegene europäische Reiseziel geht: Reisende sollten nicht nur an die Überprüfung des Reisepasses, sondern auch an den Impfpass-Check denken. Eine aktuelle Studie zeigt, dass besonders die reisefreudigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Gesundheitsprävention vor Europa-Reisen oft vergessen.2 Dabei können auch in Deutschland und europäischen Ländern Krankheitserreger übertragen werden, die man vielleicht gar nicht mit dem Reiseziel verbindet. So halten in Europa vermehrt Krankheitserreger Einzug, die früher als exotisch galten – zum Beispiel Meningokokken-Bakterien der Serogruppe W, die ursprünglich vor allem im afrikanischen „Meningitis-Gürtel“ südlich der Sahara aufgetreten sind.3

Wer seinen nächsten Urlaub plant, sollte dabei auch an den Arztbesuch vorab denken. Eine Impfberatung etwa acht Wochen vor Reiseantritt kann dazu beitragen, den eigenen Impfstatus rechtzeitig auf den neuesten Stand zu bringen und den gefährlichsten Krankheitserregern im Zielland vorzubeugen. Laut der „Mund zu Mund“-Studie vergessen gerade junge Menschen diesen Schritt bei Reisen innerhalb Europas zu häufig. So stuft mehr als jeder zweite 14- bis 19-Jährige einen Check-up beim Arzt oder die Überprüfung des Impfpasses als eher unwichtig ein.2 Dabei besteht auch innerhalb Europas ein Risiko, sich mit Krankheitserregern wie z.B. dem FSME-Virus oder Meningokokken-Bakterien anzustecken. Für die beliebtesten europäischen Reiseziele 2018 – Spanien, Italien und Österreich – rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) besonders Individualreisenden und Reisenden mit engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung zu folgenden Impfungen:4

  • Spanien: Hepatitis A, Hepatitis B, Meningokokken der Serogruppen A, C, W, Y sowie B
  • Italien: Hepatitis A, Hepatitis B, FSME, Meningokokken der Serogruppen A, C, W, Y sowie B
  • Österreich: FSME, Hepatitis B und Meningokokken der Serogruppen A, C, W, Y sowie B

Fernreisen: Höheres Impf-Bewusstsein, aber nur bei den bekanntesten Erregern

Wer außerhalb Europas reist, hat den Impfpass-Check laut „Mund zu Mund“-Studie deutlich häufiger auf der To-do-Liste. Als Reisekrankheiten, denen man vorbeugen sollte, haben die 14- bis 29-Jährigen vor allem Malaria (73 %) und Hepatitis (66 %) auf dem Schirm. Andere Krankheiten sind dagegen weniger bekannt: So würde nur rund die Hälfte einer Hirnhautentzündung, die zum Beispiel durch Meningokokken ausgelöst werden kann, vorbeugen. Auch an Dengue-Fieber (47%) und FSME (40%) denkt die Altersgruppe in der Regel nicht.2 Für die beliebtesten Fernreiseziele 2018 – USA, Ferner Osten (Asien) und Karibik – empfiehlt das Centrum für Reisemedizin (CRM) besonders Individualreisenden, aber auch Pauschalurlaubern folgende Impfungen:

  • USA: Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken der Serogruppen A, C, W, Y sowie B
  • Ferner Osten (Asien): Tetanus, Diphtherie, Polio, Pertussis (Keuchhusten), Masern, Polio, Typhus, Hepatitis A, Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Cholera, Grippe, Pneumokokken, Herpes Zoster (Gürtelrose), sowie Meningokokken der Serogruppe B
  • Karibik/Kuba: Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Cholera, Tollwut und Typhus
  • Karibik/Dominikanische Republik: Hepatitis A, Hepatitis B, Cholera, Tollwut, Typhus und Meningokokken der Serogruppen A, C, W, Y

Eine Impfung gegen Erkrankungen mit Meningokokken der Serogruppe B wird vor allem für Reisende unter 25 Jahren mit engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und bei Langzeitaufenthalten empfohlen.4,5 Insbesondere Austauschschüler und -studenten sollten einen möglichst umfassenden Impfschutz gegen Meningokokken haben.6

 


Reise um die Welt – Mit guter Vorbereitung

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 97.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Gesamtumsatz von 52,5 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 2.500 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe.

Quellen:

  1. ADAC Reisemonitor 2018. media.adac.de/fileadmin/user_upload/Studien/Downloads/ADAC_Reise-Monitor_2018_Handout.pdf (letzter Abruf: 26.07.2018)
  2. „Mund zu Mund“-Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Pfizer, Februar 2018.
  3. Ärzte Zeitung online vom 11.06.2018. Meningokokken: Keim wandert von Afrika nach Europa. www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/meningitis/article/965526/afrika-nach-europa-meningokokken-keim-wandert.html (letzter Abruf: 26.07.2018)
  4. CRM Centrum für Reisemedizin. Reisemedizinische Länderinformationen. www.crm.de/laender/laender.asp (letzter Abruf: 26.07.2018)
  5. Ständige Impfkommission (STIKO): Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am RKI. Epid Bull 2017; 34: 333-380.
  6. CRM Centrum für Reisemedizin. Reisemedizinische Länderinformationen. www.crm.de/presse/2018/m_meningokokken_europa.htm (letzter Abruf: 26.07.2018)

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Julian Rosenkranz
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse[at]pfizer.com
Internet: www.pfizer.de

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