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30.09.2016

Konsensus-Papier im European Journal of Cancer Prevention veröffentlicht: Experten fordern verbesserten Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten bei Tabaksucht

Experten für Tabaksucht und -kontrolle aus ganz Europa haben heute die politischen Entscheidungsträger dazu aufgefordert, die Umsetzung von Artikel 14 der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle (Framework Convention on Tobacco Control – FCTC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Interesse der öffentlichen Gesundheit voranzutreiben. Die Veröffentlichung des Konsensus-Papiers im European Journal of Cancer Prevention1 ist das Ergebnis einer europäischen Gesprächsrunde zur Raucherentwöhnung. Das Papier ruft die Regierungen dazu auf, effektive Maßnahmen zur Unterstützung der Raucherentwöhnung zu schaffen und diese über Gesundheitssysteme und Versicherungen zugänglich zu machen. Dieser wichtige Schritt sei zentral zur Senkung der finanziellen Belastung einer medikamentösen Raucherentwöhnung für diejenigen, die aufhören möchten.1

Auf einer von Pfizer veranstalteten Konferenz unter dem Vorsitz von Professor Luke Clancy vom Tobacco Free Research Institute Ireland kamen bereits Ende letzten Jahres 15 Experten aus ganz Europa zusammen, um über die Umsetzung der Tabakrichtlinie des FCTC, insbesondere Artikel 14, zu beraten.1 Artikel 14 des FCTC und seine geltenden Umsetzungsrichtlinien rufen alle Parteien dazu auf, den Zugang und die Erschwinglichkeit einer Behandlung der Tabaksucht zu verbessern.2 Laut einem FCTC-Durchführungsbericht aus dem Jahr 2014 betrug die durchschnittliche Umsetzungsquote von Angeboten zur Eindämmung des Tabakkonsums in Übereinstimmung mit Artikel 14 jedoch nur 51 Prozent. Der Bericht spricht sich daher für eine signifikante Verbesserung dieser Quote aus.3 Zudem gebe es laut einem Bericht der WHO zur globalen Herausforderung des Tabakkonsums wenig Fortschritt beim Zugang zu grundlegenden Maßnahmen der Raucherentwöhnung.4

"Die Belastung der europäischen Bevölkerung durch Folgeerkrankungen des Tabakrauchens ist vermeidbar und dennoch nach wie vor hoch. Das Konsensus-Papier beschreibt die Notwendigkeit dringender Schritte zum Schutz der Gesundheit der europäischen Bürger", erklärt Peter Albiez, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland. "Wie man an der FCTC sehen kann, sind in den letzten Jahren bereits erste wichtige Schritte in Richtung einer Gesetzgebung zur Eindämmung der Tabaksucht auf den Weg gebracht worden. Allerdings liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, um Gesundheit und Lebensqualität in Europa zu verbessern. Nur durch eine verbesserte Auseinandersetzung mit Artikel 14 werden wir die Belastung der Bevölkerung durch Folgeerkrankungen des Tabakkonsums mit sofortiger Wirkung senken können. Jetzt ist es an der Zeit, zusammenzukommen und Raucher effektiv beim Rauchstopp zu unterstützen."

Das Konsensus-Papier ist im Volltext zum Abruf hier verfügbar.

Quellen:

  1. Clancy L, et al. European Expert Consensus Paper on the implementation of Article 14 of the WHO Framework Convention on Tobacco Control. European Journal of Cancer Prevention. doi: 10.1097/CEJ.0000000000000276. Last accessed August 2016.
  2. World Health Organization. Tobacco Free Initiative - WHO Framework Convention on Tobacco Control. Article 14 - Demand reduction measures concerning tobacco dependence and cessation. Available at www.who.int/tobacco/control/measures_art_14/en/. Last accessed August 2016.
  3. World Health Organization. 2014 Global progress report on the implementation of the WHO Framework Convention on Tobacco Control. Available at www.who.int/fctc/reporting/2014globalprogressreport.pdf. Last accessed August 2016.
  4. World Health Organization. Report on the global tobacco epidemic, 2015 – raising taxes on tobacco. Available at www.who.int/tobacco/global_report/2015/en/. Last accessed August 2016.

Kontakt und weitere Informationen:

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