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06.07.2017

Lebensrettende Krebstherapien für Afrika: Pfizer kooperiert mit der American Cancer Society und der Clinton Health Access Initiative

Pfizer hat mit der American Cancer Society (ACS) und der Clinton Health Access Initiative (CHAI) zwei wichtige Vereinbarungen getroffen: fortan wird der Zugang zu sechzehn wichtigen Krebsmedikamenten, einschließlich Chemotherapeutika, in Äthiopien, Nigeria, Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania ausgeweitet. Schätzungsweise 44% aller Krebserkrankungen, die jährlich in Subsahara-Afrika vorkommen, treten in diesen sechs Ländern auf.

„Krebs ist zu einem der größten Probleme für die öffentliche Gesundheit in Subsahara-Afrika geworden. Dieser wachsenden gesundheitlichen Bedrohung werden wir gemeinsam mit unseren Partnern begegnen“, so Richard Blackburn, Global President von Pfizer Europe, Africa, Middle East and Biosimilars, Pfizer Essential Health. „Wir sind stolz, mit der American Cancer Society und der Clinton Health Access Initiative zusammenzuarbeiten, um lebenswichtige Behandlungen für Krebspatienten besser verfügbar zu machen.“ Die Vereinbarungen, die neben Pfizer auch das Unternehmen Cipla abgeschlossen haben, ermöglichen den afrikanischen Regierungen substanzielle Einsparungen und sollen gleichzeitig die Qualität der verfügbaren Therapien verbessern.

„Seit mehr als hundert Jahren kämpft die American Cancer Society mit ihren Ehrenamtlichen für eine Welt ohne Krebs. Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass der Fortschritt, den wir in den USA gemacht haben, nicht auf unser Land beschränkt bleibt“, so Gary M. Reedy, CEO der American Cancer Society. „Jeder, der an Krebs erkrankt ist, verdient Zugang zu einer Behandlung - egal, in welchem Land er lebt. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Pfizer und Cipla ist ein wichtiger nächster Schritt, um gleiche Bedingungen für Krebspatienten in diesem Teil der Welt zu schaffen und damit Leben zu retten.“

Der Zugang zu Behandlungen, die in einkommensstärkeren Ländern schon seit Jahrzehnten angewendet werden, ist in Afrika beschränkt, und es werden immer mehr gefälschte Krebsmedikamente zu Spitzenpreisen verkauft. Dies sind nur zwei von vielen Hindernissen, die es für eine Verbesserung der Krebsbehandlung zu beseitigen gilt. In Subsahara-Afrika ist bei Krebspatienten die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu sterben, fast doppelt so hoch wie in den USA. Bei Frauen mit Brustkrebs liegt die 5-Jahres-Überlebensrate in den USA bei 90%, in Uganda jedoch nur bei 46%. In der gesamten Region sterben mehr Menschen an Krebs als an Malaria oder Tuberkulose. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt an, dass im Jahr 2030 in Subsahara-Afrika auf vier HIV/Aids-bedingte Todesfälle drei krebsbedingte Todesfälle kommen werden.

Zur American Cancer Society

Die American Cancer Society (ACS) ist eine weltweite Organisation mit 2 Millionen lokal agierenden Ehrenamtlichen. Als größte Freiwilligenorganisation im Gesundheitsbereich hat die ACS zu einem Rückgang der krebsbedingten Sterberate in den USA um 25% seit 1991 sowie zu einer Senkung des Raucheranteils in der Bevölkerung um 50% beigetragen. Als größter privater, gemeinnütziger Investor in der Krebsforschung in den USA ist die ACS stets auf der Suche nach kurativen Therapien und kämpft für einen besseren Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung und lebensrettenden Vorsorgeuntersuchungen.

Zur Clinton Health Access Initiative

Die Clinton Health Access Initiative, Inc. (CHAI) ist eine weltweit agierende Gesundheitsorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, integrierte Gesundheitssysteme zu stärken und den Zugang zur gesundheitlichen Versorgung und medizinischen Behandlung in Entwicklungsländern auszuweiten. Der lösungsorientierte Ansatz der CHAI zielt unter andere, auf eine Verbesserung der Marktdynamik in Zusammenhang mit Medikamenten und Diagnostika, eine Senkung der Preise für Behandlungen, die Beschleunigung des Zugangs zu lebensrettenden Technologien sowie die Unterstützung von Regierungen beim Aufbau von Strukturen, die für eine hochwertige Gesundheitsversorgung und Behandlungsprogramme erforderlich sind.

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Thanh-Van Loke
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse@pfizer.com
Internet: www.pfizer.de
Twitter: www.twitter.com/pfizer_de
Youtube: www.pfizer.de/youtube

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