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Meldungen

07.11.2016

Lungenkrebsmonat November: Gezielte Lungenkrebstherapie setzt genetische Tumortests voraus

Nach aktuellen Prognosen des Robert Koch-Instituts erhalten in diesem Jahr über 55.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Lungenkrebs.1 Damit ist Lungenkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen überhaupt1 – und eine der aggressivsten. Der von der Global Lung Cancer Coalition2 ins Leben gerufene "Lungenkrebsmonat November" möchte Aufmerksamkeit dafür und für die betroffenen Patienten schaffen. Dazu gehört auch die Aufklärung über die Erkrankung und ihre Behandlung. "Beachtliche Fortschritte konnten durch die genaue Erforschung der Tumorgenetik erzielt werden. Denn letztlich sind es Genveränderungen, die aus einer gesunden Zelle eine Tumorzelle mit unkontrollierter Zellteilung machen", erklärt Professor Dr. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter des Centrums für Integrierte Onkologie Köln Bonn.

Bei drei dieser Genveränderungen können Ärzte inzwischen insgesamt sechs personalisierte, zielgerichtete Medikamente einsetzen. Die Präparate greifen in das Wachstum der Tumorzellen ein und beschleunigen das Absterben der Zellen. Insgesamt kommt für etwa 20 Prozent der Betroffenen mit einem bestimmten Gewebetyp, dem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC), ein solches Medikament infrage.

Genetische Testung ist Voraussetzung für Therapieeinsatz

"Voraussetzung für den Einsatz ist, dass der Tumor frühzeitig molekular-genetisch getestet wird – und das möglichst direkt bei der ersten Diagnose", wie Wolf betont. "Erst wenn die genetische Veränderung im Tumor eindeutig identifiziert wurde, kann eine zielgerichtete Therapie erfolgen. So erhalten nur die Patienten eine Behandlung, die auch die Chance haben, davon zu profitieren." Eine Heilung kann mit den zielgerichteten Medikamenten in der Regel zwar nicht erreicht werden, jedoch steigen die Chancen auf ein längeres Leben bei guter Lebensqualität für die Patienten um ein Vielfaches. Deshalb empfehlen medizinische Fachgesellschaften in ihren Leitlinien, bei nicht-kleinzelligen Lungentumoren auf sogenannte EGFR-, ALK-, und ROS1-Genveränderungen zu testen.3

Weitere Informationen zu molekularer Tumortestung und zielgerichteten Therapien bei Lungenkrebs finden Sie unter www.lungenkrebs-testen.de.

Service für Journalisten

Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit einem onkologischen Fachexperten für Lungenkrebs in Ihrer Nähe. Wenden Sie sich bei Interesse an unsere Presseabteilung, die Ihnen hierzu unterstützend zur Seite steht. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende der Pressemitteilung.

Quellen:

  1. Robert Koch-Institut: Krebsregisterdaten 2011/2012, unter: www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2015/krebs_in_deutschland_2015.pdf;jsessionid=684E4FE0D4180755DA11FB75FC15431A.2_cid381
  2. www.lungcancercoalition.org/de/about-us
  3. DGHO-Leitlinie Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig (NSCLC), Stand Februar 2016, unter: www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom-nicht-kleinzellig-nsclc/@@view/html/index.html

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