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22.09.2016

Pfizer und zwölf weitere Pharmaunternehmen stellen Plan zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen (AMR) vor

In einem umfassenden 4-Punkte-Plan setzen die unterzeichnenden Unternehmen ein klares Zeichen für ihre gemeinsame Zielsetzung, bis 2020 die gesellschaftliche Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen zu reduzieren.

Vor dem Treffen der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) zu Antibiotikaresistenzen (AMR) in New York haben Pfizer und 12 weitere führende pharmazeutische Unternehmen einen neuen strategischen Plan mit vier wichtigen Vorhaben zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen vorgelegt, den sie bis zum Jahr 2020 umsetzen werden.

In dem Plan verpflichten sich die Unternehmen dazu

  1. die Umweltauswirkungen der Antibiotikaproduktion zu reduzieren. Dabei werden die Unternehmen unter anderem ihre Herstellungs- und Lieferketten der Unternehmen überprüfen
  2. sicherzustellen, dass Antibiotika nur von Patienten eingenommen werden, die diese Medikamente auch wirklich benötigen. Dies erfordert gemeinsame Bemühungen vieler verschiedener Interessenvertreter, um eine kontinuierliche Aufklärung von Ärzten und Patienten sicherzustellen. Die Unternehmen werden ihre PR -Aktivitäten einer Prüfung unterziehen und Surveillance-Daten mit öffentlichen Institutionen teilen
  3. den weltweiten Zugang zu vorhandenen und künftigen Antibiotika, Impfstoffen und Diagnostika zu verbessern. Auch dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Interessenvertretern, um die Versorgung zu verbessern und Engpässe zu vermeiden; und den Aufbau neuer Geschäftsmodelle, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Versorgungsbedarf, angemessenem Antibiotika-Einsatz, Impfstoff-Abdeckung und adäquaten Gewinnen für die Unternehmen zu gewährleisten. Außerdem muss daran gearbeitet werden, die Verbreitung von minderwertigen/gefälschten Antibiotika in Hochrisikomärkten zu reduzieren
  4. neue Möglichkeiten für offene Kooperationen zwischen der Industrie und dem öffentlichen Sektor auszuloten, um Schwierigkeiten bei der Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika, Impfstoffe und Diagnostika gemeinsam anzugehen, da diese einen hohen Wert für die Gesellschaft darstellen.


Diese Pharmafirmen haben den Plan unterzeichnet:

  • Allergan (NYSE: AGN)
  • AstraZeneca (NYSE: AZN)
  • Cipla (NSE: CIPLA)
  • DSM Sinochem Pharmaceuticals (Euronext: DSM)
  • F. Hoffman-La Roche Ltd., Switzerland (VTX: ROG)
  • GSK (NYSE: GSK)
  • Johnson & Johnson (NYSE: JNJ)
  • Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, U.S.A. (NYSE: MRK)
  • Novartis (NYSE: NVS)
  • Pfizer (NYSE: PFE)
  • Sanofi (EURONEXT:SAN, NYSE: SNY)
  • Shionogi & Co., Ltd. (TYO: 4507)
  • Wockhardt (NSE: WOCKPHARMA

Weitere Informationen gibt es in der globalen Pressemitteilung, die hier nachgelesen werden kann.

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Thanh-Van Loke
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse@pfizer.com
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