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23.04.2018

Welt-Meningitis-Tag am 24. April 2018: Jugendliche teilen nicht nur Küsse, sondern manchmal auch Meningokokken

Meningokokken sind einer der häufigsten bakteriellen Erreger der Hirnhautentzündung (Meningitis) und können innerhalb von 24 Stunden zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern führen. Der Welt-Meningitis-Tag am 24. April weist auf Infektionswege und Gefahren des Krankheitsbildes hin und informiert über Vorsorgemaßnahmen. Als Unterstützer des Aktionstages lud Pfizer gestern Jugendliche und junge Erwachsene zum „Share a Kiss“-Event in Berlin ein, um sie für die Übertragungswege von Meningokokken zu sensibilisieren. Aufgrund ihres Sozialverhaltens sind junge Menschen stärker gefährdet, sich mit Meningokokken anzustecken. Denn nicht nur beim Küssen, sondern auch auf Reisen, Festivals oder Parties können ungewollt Meningokokken übertragen werden. Der Ansteckungsgefahr sind sich jedoch die Wenigsten bewusst.

Bei einer Meningokokken-Infektion handelt es sich nicht um eine harmlose Kinderkrankheit. Das zeigen nicht zuletzt die mehrfachen Krankheitsfälle von Schulkindern, Jugendlichen und Erwachsenen im vergangenen Winter mit teils tragischem Ausgang.Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Krankheitsfälle in den Wintermonaten zugenommen.3 Die Erreger verbreiten sich über Tröpfcheninfektion: Beim Niesen, Husten und auch beim Küssen sowie Teilen von Getränken oder Zigaretten kann Bakterien-haltiger Speichel übertragen werden.Gerade aufgrund des rasanten Krankheitsverlaufs ist eine Vorsorge gegen Meningokokken wichtig. So verläuft die Infektion trotz Antibiotikatherapie bei 10-15 % der Patienten tödlich.5

Jugendliche teilen viel und gerne – manchmal auch Meningokokken

Ob während einer Reise, in der Schule oder auf einer Party – unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird gerne und viel geteilt. Dies zeigt auch die aktuelle „Mund zu Mund“-Studie, die Pfizer gemeinsam mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Februar 2018 durchgeführt hat. So haben 84 % der 14-25-jährigen schon einmal einen Drink mit Freunden oder Freundinnen geteilt. Auch beim Küssen werden in jungen Jahren erste Erfahrungen gesammelt – 14-19-jährige hatten durchschnittlich schon 13 Kusspartner. Die jugendlichen Jahre sind oft geprägt von engem Kontakt mit Mitmenschen, zum Beispiel auf Festivals oder in Studentenwohnheimen. Dabei werden neben Küssen und Getränken häufig auch Kosmetika oder Zigaretten geteilt. Vielen ist dabei nicht bewusst, dass dabei auch ungewollt Krankheitserreger wie Meningokokken übertragen werden können. Umso wichtiger ist es, gemeinsam mit dem Arzt mögliche Vorsorgemaßnahmen zu besprechen. Dazu zählt neben einer medizinischen Prävention durch Impfungen auch regelmäßiges Händewaschen und eine gesunde Ernährung. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht zudem bei größeren Menschenansammlungen, zum Beispiel auf Parties oder Festivals, sowie beim Teilen von Lebensmitteln.

So küsst Deutschland

Über alle Altersgruppen hinweg wird in Deutschland sehr gerne geküsst, vor allem von Männern. Während diese im Durchschnitt 50 Kusspartner angeben, kommen Frauen in Deutschland laut eigener Angabe auf durchschnittlich 25 Personen. Im Blick auf Deutschland zeigt die „Mund zu Mund“-Studie, dass Bewohner SchleswigHolsteins mit rund 65 Kusspartnern die Vorreiter sind. Nordrhein-Westfalen steht dem mit durchschnittlich 55 Kusspartnern kaum nach. Es folgen Sachsen und Berlin, die mit jeweils 45 Partnern Mund zu Mund aktiv sind.

Die Mehrheit der Befragten der „Mund zu Mund“-Studie wissen, dass über das Küssen Krankheiten übertragen werden können. Vor allem Herpes (85 %) und Grippe (78 %) kommen den Deutschen hierbei in den Sinn. Allerdings weiß nur jeder Zehnte (8,1 %), dass beim Küssen auch Meningokokken ausgetauscht werden können. Damit Küssen auch weiterhin Spaß macht und eine der schönsten Arten des Teilens bleibt, ist es sinnvoll, sich beim Arzt des Vertrauens aktiv über Vorsorgemaßnahmen zu informieren.

Zum Welt-Meningitis-Tag: „Share a Kiss“ mit Betty Taube und Lukas Rieger

Um Jugendliche und junge Erwachsene auf die Übertragungswege von Meningokokken, das Krankheitsbild der Hirnhautentzündung und Vorsorgemaßnahmen aufmerksam zu machen, lud Pfizer am Donnerstag gemeinsam mit Betty Taube und Lukas Rieger zum „Share a Kiss“-Event in der Mall of Berlin ein. Im Vorfeld des Welt-Meningitis-Tages nahmen hunderte Jugendliche und junge Erwachsene an der Veranstaltung teil, die das Thema der Meningokokken in unterschiedlichen Facetten beleuchtete. Das Event stellt dabei nur ein Element der umfassenden „Wir teilen Alles“-Kampagne dar, mit der Pfizer für mehr Aufklärung in dieser gefährdeten Altersgruppe sorgen möchte.

Betty Taube und Lukas Rieger informierten beim „Share a Kiss“-Event in der Mall of Berlin hunderte Jugendliche über das Risiko durch Meningokokken-Infektionen.

Neben Meningokokken können weitere Bakterien, Viren oder Pilze eine Meningitis auslösen. Unter dem diesjährigen Motto #AllMeningitisMatters macht die Confederation of Meningitis Organisations (CoMO) daher am Welt-Meningitis-Tag auf die Gefahren der Erkrankung und Vorsorgemaßnahmen aufmerksam und unterstützt Betroffene sowie Angehörige. Der Aktionstag soll auch dafür sensibilisieren, das relativ unbekannte Krankheitsbild einer Hirnhautentzündung rechtzeitig zu erkennen. Gerade zu Beginn unterscheiden sich die Symptome meist nicht von einer Grippe. Ein rechtzeitiger Arztbesuch mit korrekter Diagnose kann allerdings lebensrettend sein. Der Welt-Meningitis-Tag jährt sich 2018 bereits zum zehnten Mal.

Quellen

  1. Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch für 2016, Berlin, 2017.
  2. Auszug aus Berichterstattungen: www.wp.de/staedte/ennepetal-gevelsberg-schwelm/meningokokken-verdacht-in-schwelm-hatsich-bestaetigt-id213795409.html | ndp.fnp.de/lokales/wetterau/Rosbach-Schuelerin-stirbt-an-Meningitis;art677,2933981 | www.sz-online.de/nachrichten/meningokokken-erreger-noch-nicht-genau-identifiziert-3900459.html
  3. Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, survstat.rki.de, Abfragedatum: 17.04.2018.
  4. Poland, GA. Clinical infectious diseases: an official publication of the Infectious Diseases Society of America 2010: 50 Suppl 2, S45-53.
  5. Centers for Disease Control and Prevention. Meningococcal Vaccines for Preteens, Teens. www.cdc.gov/features/meningococcal/. Letzte Aktualisierung: 24. April 2017. Letzter Zugriff: Juli 2017

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Julian Rosenkranz
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: presse[at]pfizer.com
Internet: www.pfizer.de

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