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Engagement

Christiane Fleiter arbeitet als Teamleiterin in der Unternehmenskommunikation von Pfizer und ist dort unter anderem für den Bereich Corporate Responsibility verantwortlich. Im Interview spricht sie über soziales Engagement und für welche Projekte sich Pfizer engagiert.

Warum zeigt Pfizer Engagement und übernimmt Verantwortung?

Soziales Engagement ist fest in unserer Unternehmenskultur verankert und hat eine lange Tradition. Als Unternehmen in der Gesundheitsbranche arbeiten wir daran, das Leben möglichst vieler Menschen zu verbessern und gemeinsam eine gesündere Welt zu erreichen. Denn wir sind davon überzeugt, dass durch das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen alle Beteiligten profitieren – die Gesellschaft, aber auch die Unternehmen und ihre Mitarbeiter.

Traditionell engagieren wir uns für soziale Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Wissenschaft. Dabei konzentrieren wir uns auf Projekte und Engagements in den Regionen, in denen wir als Unternehmen vertreten sind. Denn wir wollen mehr als nur finanzieller Unterstützer sein – wir wollen unsere Expertise einbringen und aktiv mithelfen. Viele unserer sozialen Projekte sind langfristig angelegt und laufen teilweise seit Jahrzehnten.

Zum Beispiel?

Seit 2003 gibt es das Global Health Fellows-Programm. Jedes Jahr stellen wir weltweit Mitarbeiter für drei bis sechs Monate frei, um Gesundheitsorganisationen in Afrika, Südamerika und Asien vor Ort zu unterstützen. Mit ihrem Fachwissen helfen sie beispielsweise mit, die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern. Auch deutsche Kollegen sind regelmäßig dabei.

Als Mitgründer der Internationalen Trachom-Initiative haben wir bis heute in 19 Ländern mehr als 225 Millionen Dosen eines Antibiotika-Medikaments kostenlos abgegeben. Damit wird eine Augeninfektion behandelt, die zur Erblindung führen kann. Das Trachom ist die häufigste Ursache für Erblindung: Mit Ausbildungsprogrammen, Aufklärung und der kostenlosen Abgabe unseres Medikaments wollen wir den Kampf gegen das Trachom bis 2020 gewinnen.

Und als Mitglied der Impfallianz GAVI stellen wir bis 2025 bis zu 740 Millionen vergünstigte Dosen eines Impfstoffs gegen Pneumokokken in den ärmsten Ländern der Welt zur Verfügung. Die WHO schätzt, dass jedes Jahr mehr als 500 000 Kinder an einer Pneumokokken-Infektion sterben, die große Mehrheit davon in Entwicklungsländern. Mit einer Impfung sind sie geschützt.

 

Wir setzen uns ein

 

Und in Deutschland?

Seit über zehn Jahren unterstützen wir den Deutschen Hörfilmpreis, um blinden und sehbehinderten Menschen einen besseren Zugang zu Filmen zu ermöglichen. Das ist ein tolles Projekt, mit dem Barrieren abgebaut werden. So konnte erreicht werden, dass alle Filme, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt werden, eine sogenannte Audiodeskription erhalten, so dass blinde und sehbehinderte Menschen Filme mit ihren Familien und Freunden gemeinsam genießen können. 

Wir stellen regelmäßig Mitarbeiter frei, damit sie sich während der Arbeitszeit engagieren können. Einige Kollegen unterstützen als Lesepaten eine Berliner Grundschule und üben wöchentlich mit den Kindern das Lesen und Verstehen von Texten. Bei unseren jährlichen Engagement-Tagen helfen Pfizer-Mitarbeiter bei sozialen Projekten in ihrer Umgebung mit und tauschen den Schreibtisch gegen Schaufeln und Spaten – zum Beispiel, indem sie den Garten eines Berliner Hospizes bepflanzen.

Verantwortung übernehmen und Engagement zeigen – wie profitieren die Mitarbeiter bei Pfizer davon?

Wir legen Wert auf eine offene Unternehmenskultur und eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Unser betriebliches Gesundheitsmanagement bietet regelmäßige Bewegungsangebote und Sportkurse  während der Arbeitszeit in einem nahegelegenen Fitness-Studio sowie individuelle Beratungen an, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern. Und die Vielfalt und Inklusion aller Mitarbeiter ist für uns sehr wichtig, denn unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen bergen auch immer neue Möglichkeiten.

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