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Über Pfizer

Innovative Arzneimittel seit 160 Jahren

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Mehr als 10.000 Forscher und etwa 80.000 Mitarbeiter arbeiten bei Pfizer daran, Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte wie ThermaCare, VitaSprint und Centrum. Zu den Schwerpunkten unserer Forschung gehören unter anderem Krebserkrankungen, Schmerz, Entzündungskrankheiten und Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Bei der Entwicklung von neuen Wirkstoffen und Behandlungsmöglichkeiten erschließt die Pfizer-Forschung das große Potenzial von Biotherapeutika und setzt auch auf zielgerichtete und personalisierte Behandlungen. Sie greifen gezielt in den Zellstoffwechsel ein und sind auf die biomolekulare Beschaffenheit der Zellen von bestimmten Patientengruppen ausgerichtet.

In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. In der Unternehmenszentrale von Pfizer Deutschland in Berlin sitzen die Bereiche Humanarzneimittel und Consumer Healthcare. Außerdem steuert Pfizer von Berlin aus die Krebssparte für Europa, Afrika, den Mittleren Osten sowie die Regionen Greater China und Asia-Pacific. In Karlsruhe liegt das Distributionszentrum und in Freiburg werden Arzneimittel für den Weltmarkt produziert und verpackt.

Im Interview: Peter Albiez, Vorsitzender der Geschäftsleitung von
Pfizer Deutschland

Seit März 2015 ist Peter Albiez Vorsitzender der Geschäftsleitung von Pfizer Deutschland. Zudem leitet er den Geschäftsbereich Global Innovative Pharma in Deutschland. Im Interview spricht er über unternehmerische Innovationskraft, aktuelle Forschungsfelder und die Kultur bei Pfizer.

Peter Albiez

Herr Albiez, seit mehr als 160 Jahren entwickelt Pfizer innovative Arzneimittel. Forschung ist der Kern des Geschäftsmodells. Wird das Unternehmen mit dieser Strategie auch in Zukunft erfolgreich sein?

Wir sind überzeugt, dass der medizinische Fortschritt wichtig für jeden Einzelnen ist, aber auch einen breiten gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt. Pfizer hat viele sehr gute Arzneimittel entwickelt, die Patienten unterstützen, eine Krankheit zu überwinden oder mit ihr zu leben. Neben den bereits verfügbaren Arzneimitteln hat Pfizer derzeit mehr als 80 vielversprechende Wirkstoffe in der Erforschung – besonders in unseren Forschungsschwerpunkten Krebs, Impfen, Entzündungskrankheiten und auch für verschiedene seltene Erkrankungen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir auch in Zukunft immer wieder neue und bessere Medikamente entwickeln, die Patienten helfen und auch unseren unternehmerischen Erfolg sichern.

Sie sind seit fast 20 Jahren bei Pfizer tätig und kennen das Unternehmen sehr gut. Wie würden Sie die Kultur bei Pfizer beschreiben?


Bei Pfizer setzen wir sehr stark auf Eigenverantwortung. Im Englischen nennen wir es die „OWN IT“-Kultur. Auf Deutsch würde man vielleicht sagen: „Mach es zu Deiner Sache.“ Was heißt das? Dass jeder Mitarbeiter sich einbringt, Dinge auf den Prüfstand stellt, Ideen entwickelt und seinen Teil dazu beiträgt, dass wir uns immer weiter verbessern. Dazu passt ein anderer Aspekt unserer Unternehmenskultur: Straight Talk. Also, sag es gerade heraus. Wir pflegen eine Kultur der offenen Worte, in der gute Ideen geteilt, aber auch Schwierigkeiten und Fehler nicht versteckt werden. Ein weiterer Aspekt: Wir haben bei Pfizer in Deutschland sehr flexible Arbeitszeitmodelle. Denn unsere Ziele werden wir nur in einer positiven und kreativen Atmosphäre erreichen. Für mich persönlich ist diese Kultur sehr wichtig, ich kann mich gut entfalten und lerne nie aus. Deswegen arbeite ich gerne bei Pfizer.

Die Deutschlandzentrale von Pfizer ist in Berlin, wo auch politisch die Musik spielt. Wie bewerten Sie die aktuellen politischen Rahmenbedingungen für pharmazeutische Unternehmen?


Im letzten Jahr hat die Bundesregierung einen ressortübergreifenden Dialog zwischen der Pharmaindustrie, anderen Vertretern des Gesundheitswesens und den Ministerien für Gesundheit, Forschung und Wirtschaft gestartet. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn die großen Zukunftsaufgaben, die zum Beispiel mit dem demografischen Wandel kommen werden, lassen sich nur gemeinsam mit engagierten Partnern und im Dialog meistern. Forschung, Produktion und die Versorgung der Patienten mit besseren Medikamenten sind wesentliche Voraussetzungen für unseren Wohlstand in Deutschland. Wir sollten zum Beispiel Gesundheitsausgaben nicht in erster Linie als Kostenfaktor betrachten, sondern sie als Investitionen verstehen: in die Produktivität und Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft, und in die Gesundheit von uns allen. Eine gute Gesundheitsversorgung gibt Menschen die Chance, ein kreatives und gelungenes Leben zu führen.

Peter Albiez ist Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Global Innovative Pharma bei Pfizer in Deutschland. Der studierte Biologe begann 1996 seine Karriere bei Pfizer und ist seit 2009 Mitglied der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland.

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