KontaktInvestorsCareersMediaScienceContact Us
Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Trotzdem kann es Monate oder Jahre dauern, bis die richtige Diagnose gestellt wird.

HomeForschungsgebieteEntzündungskrankheitenChronisch-entzündliche Erkrankungen: Neueste Therapien setzen bereits in der Zelle anWas ist Colitis ulcerosa?

Colitis ulcerosa (CU) ist eine chronische, meist in Schüben verlaufende Erkrankung des Dickdarms1. Sie gehört zusammen mit Morbus Crohn (MC) zu den häufigsten Formen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED)1,2

Colitis ulcerosa: Symptome der Krankheit

In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen mit Colitis ulcerosa auf ca. 168.000 geschätzt1. Häufig tritt die chronische Darmentzündung erstmals bei jungen Erwachsenen im Alter von 25 bis 35 Jahren auf1. Eine zweite Häufung der Erstdiagnosen lässt sich bei 50- bis 70-Jährigen erkennen2. Männer und Frauen sind dabei in gleichem Maße betroffen1.

Häufige Krankheitszeichen sind3:

  • starke Bauchschmerzen

  • chronischer Durchfall mit Blut und Schleim

  • Fieber und Gewichtsverlust

  • schubhafte Entzündung der Dickdarmschleimhaut

Vorkommen und Symptome

In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen mit Colitis ulcerosa auf ca. 168.000 geschätzt. Häufig tritt diese chronische Erkrankung erstmals bei jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 35 Jahren auf. Eine zweite Häufung der Erstdiagnosen lässt sich bei 50- bis 70-Jährigen erkennen – Männer und Frauen sind dabei in gleichem Maße betroffen.

Häufige Krankheitszeichen sind starke Bauchschmerzen und blutig-schleimiger Durchfall. Es kommt zu Fieber und schubhafter Entzündung der Dickdarmschleimhaut. Zum Teil durch Stress ausgelöst oder aber ganz ohne externe Auslöser. Betroffene mit einer aktiven Entzündung müssen damit rechnen, dass sie innerhalb weniger Minuten eine Toilette aufsuchen müssen. Neben den typischen Beschwerden im Verdauungstrakt können noch verschiedene Begleiterkrankungen hinzukommen, etwa Augenentzündungen oder Gelenkschmerzen.

Ursachen teils noch ungeklärt 

Die Ursachen einer Colitis ulcerosa sind noch nicht vollständig erforscht. Man geht davon aus, dass genetische Veranlagungen und eine Störung des Immunsystems an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind, aber auch Umweltfaktoren wie Ernährung und Hygiene scheinen dabei eine Rolle zu spielen.

Behandlung der Erkrankung

Bei einem Verdacht auf Colitis ulcerosa ist es ratsam, möglichst frühzeitig zu einer Fachärztin oder einem Facharzt zu gehen. Je früher die Behandlung startet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die gewünschte Wirkung erzielt und die Erkrankung einen günstigen Verlauf nimmt. Für die Behandlung sollten die Betroffenen eine Gastroenterologin oder einen Gastroenterologen (FachärztInnen für Magen-Darm-Erkrankungen) aufsuchen – möglichst eine Expertin oder einen Experten, der sich auf dem Gebiet der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen spezialisiert hat. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft ist Colitis ulcerosa nicht heilbar, doch moderne Therapien können die Beschwerden reduzieren, in vielen Fällen längere beschwerdefreie Phasen ermöglichen, und damit den Betroffenen wieder zu einem „normalen“ Leben und mehr Lebensqualität verhelfen. Meist wird die Erkrankung medikamentös behandelt.

Leben mit der Erkrankung

Der Krankheitsverlauf ist individuell unterschiedlich. Bei manchen Menschen treten die Krankheitsschübe nur selten auf und werden durch bestimmte Faktoren wie Ernährung oder Stress ausgelöst, was es für die Betroffenen etwas einfacher macht, ihre gesundheitliche Situation im Alltag in den Griff zu bekommen. In anderen Fällen ist der Krankheitsverlauf unberechenbar.

Neben der physischen Belastung kann die Erkrankung einen signifikanten Einfluss auf die Berufstätigkeit, das Familienleben und soziale Aktivitäten der PatientInnen haben. Aufgrund der unangenehmen und teils peinlichen Symptome, die stark die Privatsphäre und Intimität betreffen, werden Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa jedoch häufig tabuisiert.

Auswirkungen von Colitis ulcerosa auf den Alltag der Betroffenen

Um herauszufinden, in welchem Maße die Erkrankung PatientInnen im Alltag und in ihrer Lebensplanung beeinträchtigt, wurde die globale Initiative UC Narrative von Pfizer ins Leben gerufen. Den Aussagen Betroffener nach, empfinden zwei Drittel, dass die CED ihr Leben beherrsche –67 Prozent haben häufig den Eindruck, sie würden mehr Zeit auf der Toilette verbringen als anderswo. Zur Einordnung: An schlechten Tagen suchen Betroffene durchschnittlich neun Mal die Toilette auf, an guten Tagen vier Mal. Für knapp die Hälfte der Befragten hat die Darmerkrankung Auswirkungen auf die Familienplanung und elf Prozent beendeten, verschoben oder vermieden eine Beziehung oder Heirat. Jede/r zehnte hat aufgrund der Krankheit den Job gewechselt.

Colititis ulcerosa: Ursache der chronischen Darmentzündung

Die Ursachen einer Colitis ulcerosa sind noch nicht vollständig erforscht. Man geht davon aus, dass genetische Veranlagungen und eine Störung des Immunsystems an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind, aber auch Umweltfaktoren wie Ernährung und Hygiene scheinen dabei eine Rolle zu spielen. 

Betroffene mit einer aktiven Entzündung müssen damit rechnen, dass sie innerhalb weniger Minuten eine Toilette aufsuchen müssen. Neben den typischen Beschwerden im Verdauungstrakt können noch verschiedene Begleiterkrankungen hinzukommen, etwa Augenentzündungen oder Gelenkschmerzen3, 4.

Lara ist 31 und lebt seit zehn Jahren mit einer Colitis ulcerosa.Colitis ulcerosa: Behandlung der Erkrankung

Bei einem Verdacht auf Colitis ulcerosa ist es ratsam, möglichst frühzeitig zu einer Fachärztin oder einem Facharzt zu gehen. Je früher die Behandlung startet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die gewünschte Wirkung erzielt und die Erkrankung einen günstigen Verlauf nimmt. Für die Behandlung sollten die Betroffenen eine Gastroenterologin oder einen Gastroenterologen (Fachärzt:innen für Magen-Darm-Erkrankungen) aufsuchen – möglichst eine Expertin oder einen Experten, der sich auf das Gebiet der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen spezialisiert hat. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft ist Colitis ulcerosa nicht heilbar, doch moderne Therapien können die Beschwerden reduzieren, in vielen Fällen längere beschwerdefreie Phasen ermöglichen und damit den Betroffenen wieder zu einem „normalen“ Leben und mehr Lebensqualität verhelfen. Meist wird die Erkrankung medikamentös behandelt1.

Eine mögliche Therapieoption sind die sogenannten Januskinase-Hemmer, die die Ausschüttung entzündlicher Botenstoffe durch die Entzündungszellen unterbinden. Aufgabe dieser Medikamente ist es, bestimmte Signalkaskaden, das heißt über mehrere Stationen laufende Signale, innerhalb der Zelle zu unterbrechen.6 Die Medikamentengruppe wird gezielt zur Hemmung von Signalwegen in Zellen eingesetzt, von denen man annimmt, dass sie bei den zugrundeliegenden Entzündungsprozessen eine Rolle spielen. Vermittler dieser Signale sind bestimmte Proteine, auch Zytokine genannt.6

Colitis ulcerosa: Verlauf der Krankheit

Der Krankheitsverlauf ist individuell unterschiedlich. Bei manchen Menschen treten die Krankheitsschübe nur selten auf und werden durch bestimmte Faktoren wie Ernährung oder Stress ausgelöst, was es für die Betroffenen etwas einfacher macht, ihre gesundheitliche Situation im Alltag in den Griff zu bekommen. Bei anderen flammt die Erkrankung häufiger auf1.

Neben der physischen Belastung kann die Erkrankung einen signifikanten Einfluss auf die Berufstätigkeit, das Familienleben und soziale Aktivitäten der Patient:innen haben5. Aufgrund der unangenehmen und teils peinlichen Symptome, die stark die Privatsphäre und Intimität betreffen, werden Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa jedoch häufig tabuisiert5.

Colitis ulcerosa Forschung: Die Pfizer UC Narrative 

Um herauszufinden, in welchem Maße die Erkrankung PatientInnen im Alltag und in ihrer Lebensplanung beeinträchtigt, wurde die globale Initiative UC Narrative von Pfizer ins Leben gerufen. Den Aussagen Betroffener nach empfinden zwei Drittel, dass die CED ihr Leben beherrsche – 65 Prozent haben häufig den Eindruck, sie würden mehr Zeit auf der Toilette verbringen als anderswo. Zur Einordnung: An schlechten Tagen suchen Betroffene fast zehn Mal die Toilette auf, an guten Tagen vier Mal5

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Diagnose und Therapie

Zur Diagnose und Therapiemöglichkeiten verschiedener CED, folgen Sie diesem Kompass.
 

Ced-kompass.de 

Antworten auf Ihre Fragen und Informationen um die Erkrankung

Das Portal begleitet Betroffene auf ihrem Weg von der Diagnose über die Therapie bis hin zu sozialrechtlichen Fragen.
 

hilfefuermich.de

Leben und Alltag mit Colitis ulcerosa

Dieser Wegweiser informiert und unterstützt Sie in verschiedenen Lebensbereichen.


 

Wegweiser-colitis.de

1 Die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e.V./Colitis ulcerosa https://www.dccv.de/betroffene-angehoerige/medizinische-grundlagen/was-ist-colitis-ulcerosa / [Letzter Zugriff: 10.2022]
Ordás I, et al. Lancet. 2012;380:1606-1619.
3 Ungaro R et al. Lancet 2017; 389(10080):1756-1770.
4 Wehkamp J et al. Deutsches Ärzteblatt Int. 2016;113(5):72-82.
5 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33529314/. Letzter Zugriff: 11.2023
6 Aktualisierte S3-Leitlinie Colitis ulcerosa (Version 6.1). Februar 2023 - AWMF-Registrierungsnummer: 021-009

PresseMedizinische AnfragenNebenwirkungen meldenPflichtangabenDatenschutzKontaktNutzungsbedingungenImpressumLkSGAGBCookie–HinweisCopyright © 2024 Pfizer Pharma GmbH. All rights reserved.
Mitglied im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen und im Verein
Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.