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Rheumatoide Arthritis (Rheuma)HomeForschungsgebieteEntzündungskrankheitenRheumatoide Arthritis (Rheuma)

Was ist Rheumatoide Arthritis?

Die Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Systemerkrankunng, die sich vor allem an den Gelenken manifestiert, aber Gelenke, die sich auch auf so gut wie alle Lebensbereiche von PatientInnen auswirkt. 


Rheumatoide Arthritis, auch bekannt als „Rheuma“ oder chronische Polyarthritis, ist eine Autoimmunerkrankung, die starke Gelenkschmerzen hervorrufen kann und in schweren Fällen sogar innere Organschäden zur Folge haben kann. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Frauen sind etwa dreimal so häufig betroffen wie Männer. Durch geschwollene und versteifte Gelenke ist die Bewegungsfreiheit der Betroffenen stark einschränkt, was die Bewältigung des Alltags erschwert. Doch die Erkrankung hat nicht nur körperliche Folgen, häufig kommen Müdigkeit und Erschöpfung dazu. Somit können Lebensbereiche wie Beruf, Freizeit und Partnerschaft zusätzlich beeinträchtigt werden, was die psychische Belastung verstärkt.
 

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig

Durch den aktuellen medizinischen Wissensstand und Methoden der modernen Diagnostik können rheumatische Erkrankungen heute früher und besser erkannt, sowie gezielter und individueller behandelt werden. Klassische Symptome wie chronische Schmerzen oder Langzeitfolgen wie Bewegungseinschränkungen durch Gelenkzerstörungen werden somit von vornerein verhindert oder reduziert. Da Gelenkschäden sich nicht rückgängig machen lassen, ist es besonders wichtig, dass die Erkrankung frühzeitig von ÄrztInnen erkannt wird und SpezialistInnen frühzeitig mit einbezogen werden. Darum sollten Menschen, die unter Gelenkschmerzen leiden, möglichst schnell einen Rheumatologen aufsuchen.

Therapiemöglichkeiten in der Rheumatologie

Mit der Wirkstoffklasse der Biologika konnte vielen PatientInnen vor rund 20 Jahren zum ersten Mal effektiv geholfen werden, bei denen vorhandene Behandlungsmöglichkeiten unwirksam waren. Mit den Biologika wurde es erstmals möglich, gezielt in Entzündungsprozesse einzugreifen und bereits nach kurzer Zeit Schmerzen und weitere Symptome spürbar zu verringern, um PatientInnen ein weitgehend normales Alltagsleben zu ermöglichen. In der Regel sind sie gut verträglich und es ist bei frühem Therapiebeginn sogar möglich, die Erkrankung ganz aufzuhalten. Das heißt, dass bei PatientInnen keine oder nur geringe Entzündungswerte nachweisbar sind und strukturelle Veränderungen an Knochen und Gelenken aufgehalten werden.

Auswertungen der Kerndokumentation des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums zeigen die Fortschritte in der Rheumatherapie. Laut der Ergebnisse sind Einschränkungen des Lebensalltags durch körperliche und geistige Beeinträchtigungen (Invalidität) der PatientInnen mit Rheumatoider Arthritis seit dem Jahr 2000 stark rückläufig und schwere Verlaufsformen der Erkrankung sind selten geworden.

Weiterer Forschungsbedarf

Trotz der großen Fortschritte besteht auch weiterhin Forschungsbedarf in der Rheumatologie, denn nach wie vor können nicht alle PatientInnen erfolgreich therapiert werden. Gut jede/r dritte PatientIn mit mittelschwerer oder schwerer rheumatoider Arthritis ist mit den derzeit zugelassenen Therapien nicht optimal zu behandeln. Gerade für diese PatientInnen sind zusätzliche Therapieoptionen notwendig. Um den medizinischen Fortschritt voranzutreiben, forscht Pfizer an verschiedenen Wirkstoffen, u.a. an sogenannten Januskinase-Inhibitoren, die das therapeutische Spektrum für die Rheumatoide Arthritis und andere entzündliche Erkrankungen in den letzten Jahren erweitert haben. 

Leben und Alltag mit rheumatoider Arthritis

Dieser Wegweiser informiert und unterstützt PatientInnen mit rheumatoider Arthritis in verschiedenen Lebensbereichen.


 

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