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Frühsommer-Meningoenzephalitis

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine potenziell tödliche Virusinfektion. FSME kann nur symptomatisch, nicht aber ursächlich behandelt werden. Daher setzen wir uns umfassend für Zecken- und FSME- Vorsorge ein.  
 

HomeImpfschutzFrühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Was ist FSME? 

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems. Sie wird durch die FSME-Viren ausgelöst, die bei einem Zeckenstich übertragen werden können. FSME ist nicht mit Medikamenten heilbar und kann schwere gesundheitliche Folgen haben, wie Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen. Da sich das FSME-Virus direkt im Speichel der infizierten Zecke befindet, wird es sofort beim Stich übertragen. Das schnelle Entfernen einer infizierten Zecke schützt daher nicht vor einer FSME-Infektion.  

FSME-Symptome: Woran erkennt man FSME?

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Viren ausgelöst und ist eine meist bi-phasisch verlaufende Krankheit.   

Symptome bei der ersten Erkrankungsphase

Die ersten Symptome bei einer FSME-Infektion sind denen einer Erkältung ähnlich, wie hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Bei den meisten Betroffenen klingen diese Symptome aber bereits nach einigen Tagen wieder ab, weswegen FSME auch häufig nicht diagnostiziert, sondern mit einer Grippe verwechselt wird.  
 

Symptome bei der zweiten Erkrankungsphase 

Bei einem Teil der FSME-Erkrankten kommt es zu einer zweiten Erkrankungsphase, bei der es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder in Kombination mit einer Entzündung des Gehirns (Meningoenzephalitis) oder gar einer Beteiligung des Rückenmarks (Meningoenzephalomyelitis) kommen kann. Schwere Verläufe können dauerhafte gesundheitliche Folgen haben, wie Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen. Vereinzelt kann FSME sogar tödlich verlaufen.  

FSME-Viren, Quelle: Pfizer Pharma GmbH

FSME-Symptome: Woran erkennt man FSME?

FSME kann nicht mit Medikamenten geheilt werden. Durch fiebersenkende und schmerzstillende Mittel können lediglich die Symptome gelindert werden. Die Vorsorge ist daher besonders wichtig: durch eine FSME-Impfung kann man sich vor der Erkrankung schützen. 

Für einen vollständigen FSME-Impfschutz sind drei Impfungen nötig, die alle 3 bis 5 Jahre aufgefrischt werden sollten - je nach Impfstoff und Alter. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung allen, die in sogenannten FSME-Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen können.1 Da Zecken neben FSME-Viren auch weitere Krankheitserreger übertragen können, z. B. Borrelien, ist es besser, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Um Zeckenstichen vorzubeugen, empfiehlt sich das Tragen langer Kleidung und das Benutzen von Anti-Zeckensprays. Nach jedem Aufenthalt im Grünen sollte man zudem den eigenen Körper gründlich nach Zecken absuchen.  

FSME-Risikogebiete in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist in Deutschland mittlerweile mehr als 40 Prozent aller Stadt- und Landkreise als FSME-Risikogebiete aus. In diesen Regionen ist das Risiko, von einer infizierten Zecke gestochen zu werden, erhöht. Die meisten der FSME-Gebiete liegen in Süd- und Mitteldeutschland. Doch auch im Norden und Osten Deutschlands kommen immer mehr Risikogebiete hinzu. Allein zu Beginn 2022 hat das RKI insgesamt sechs neue Kreise in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen ausgewiesen. Somit sind aktuell 175 Kreise als FSME-Risikogebiete benannt.2 

Aktuelle FSME-Risikogebiete

Informationsseite zu Zecken

Weitere Informationen zur Zecken- und FSME-Vorsorge finden Sie auf unserer speziell zum
Thema eingerichteten Website:   


 

zecken.de

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1 Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2022. Epid Bull 2022; 4:3–66.
2 Robert Koch-Institut (RKI): FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2022). Epid Bull 2022; 9: 3–21.

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