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28.10.2022 von Christina Claußen

Seit mehr als 20 Jahren steht der Pfizer-Patienten-Dialog für den konstruktiven Austausch mit Patientenorganisationen und für gemeinsame Projekte – für und mit Patient:innen.

Ein Besuch in der Pfizer-Deutschlandzentrale, damals noch in Karlsruhe, und eine Besichtigung der Arzneimittelproduktion in Freiburg: Das war unser Programm, als wir 2002, vor 20 Jahren, zum ersten Mal den Pfizer-Patienten-Dialog veranstaltet haben. Rund 20 Patientenvertreter:innen sind damals unserer Einladung gefolgt.

Die Geschäftsführung von Pfizer in Deutschland hatte damals den Wunsch, die Kontakte und den Dialog mit Patientenvertreter:innen zu intensivieren, aber es gab noch keine passenden Formate für einen vertrauensvollen und kontinuierlichen Austausch auf Augenhöhe. Nach der Premiere des Pfizer-Patienten-Dialogs fiel schnell die Entscheidung, die Veranstaltung regelmäßig stattfinden zu lassen. Uns war es wichtig zu zeigen, dass Pfizer ein zuverlässiger Partner ist. Essentiell war auch, dass die Geschäftsführung von Anfang an aktiv beteiligt war – ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber unseren Gästen und Gesprächspartner:innen.

Von Anfang an haben Patientenorganisationen den Pfizer-Patienten-Dialog genutzt, um ihr Wissen und ihre Anliegen in den Austausch mit anderen Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens einzubringen und gemeinsame Initiativen zu entwickeln. Wir bei Pfizer verstehen uns als ein Partner, der diese Netzwerke fördert und die daraus entstehenden Allianzen begleitet und unterstützt.

Ich bin stolz darauf, dass der konstruktive Austausch in den mehr als 20 Jahren zu vielen erfolgreichen Initiativen und Projekten geführt hat – für und mit Patient:innen.

Das Besondere an diesen Projekten: Patient:innen arbeiten darin gemeinsam mit unseren Kolleg:innen, Mediziner:innen und anderen Fachleuten an neuen Lösungen für eine bessere Versorgung. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass die Zusammenarbeit in interdisziplinären Initiativen und Projektgruppen bei Gesundheitsthemen besonders produktiv ist und nachhaltige Ergebnisse ermöglicht.

So entstand aus dem Pfizer-Patienten-Dialog z. B. der digitale Wegweiser „Hilfe für mich“, eine Website, die Patient:innen beim alltäglichen Umgang mit zahlreichen schweren Erkrankungen unterstützt. Alle Inhalte werden von Patient:innen und Mediziner:innen aus unterschiedlichen Fachgebieten gemeinsam entwickelt und die digitale Umsetzung von IT- und Designfachleuten unterstützt.

Ein weiteres Projekt aus dem Pfizer-Patienten-Dialog ist das „White Paper für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem“, das von einem interdisziplinären Autorenteam erstellt wurde. Patientenvertreter:innen, Mediziner:innen, und Fachleute aus der Pflege haben gemeinsam Reformvorschläge für das Gesundheitssystem entwickelt. Kürzlich wurde das White Paper um eine Spezialausgabe zum Thema Pflege ergänzt.

Versorgungsfragen sind auch ein Schwerpunkt unserer Ideenwerkstatt „5 für Gesundheit“, die ebenfalls aus dem Pfizer-Patienten-Dialog entstanden ist. Das Format bringt Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, die sich zu relevanten Themen aus Versorgung, Forschung und Gesundheitspolitik austauschen.

Im September 2022 hat in Berlin der 26. Pfizer-Patienten-Dialog stattgefunden. Es waren zwei Tage mit spannenden Diskussionen und hochkarätigen Gästen wie z. B. Stefan Schwartze, MdB, der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, die Digital-Health-Expertin Prof. Dr. Sylvia Thun, Direktorin für Digitale Medizin und Interoperabilität am Berliner Institut für Gesundheitsforschung, der Virologe Dr. Martin Stürmer, Leiter des IMD Labor Frankfurt am Main, und Prof. Dr. Axel Pries, Präsident des World Health Summit und Dekan und Mitglied des Vorstands der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Inhaltlich ging es bei diesem Pfizer-Patienten-Dialog u. a. um Patientenbeteiligung in der Gesundheitspolitik, Chancen von Petitionen zu Gesundheitsthemen, Lotsenmodelle, Social-Media-Aktivitäten von Patientenorganisationen und die Reformfähigkeit unseres Gesundheitssystems. Außerdem haben wir viel gelernt über die neuesten Coronavirus-Varianten und wie man sich im Herbst und Winter am besten schützen kann.

Trotz der unterschiedlichen Themen gab es in den Gesprächsrunden unter den beteiligten Expert:innen einen breiten Konsens: Die komplexen Herausforderungen im Gesundheitsbereich kann niemand im Alleingang bewältigen. Silo-Denken und Einzelkämpfertum bringen uns nicht weiter. Für nachhaltige Lösungen brauchen wir Allianzen und Kooperationen. Wichtig ist dabei, dass Patient:innen ihre Expertise einbringen können. Wer zukunftsfähige Lösungen für Gesundheitsfragen finden will, sollte nicht über Patient:innen sprechen – sondern mit ihnen.


CHRISTINA CLAUSSEN
Director Alliance Management & Patient Relations

Christina Claußen leitet seit 20 Jahren den Bereich Alliance Management & Patient Relations bei Pfizer.

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