Charles2 ist der Unternehmens-Podcast von Pfizer Deutschland. Erfahren Sie hier mehr über die Entwicklung von Arzneimittel sowie über aktuelle Themen, an denen wir gemeinsam mit Expert:innen arbeiten.
Arzneimittel und Impfstoffe – wir alle brauchen sie, um gesund zu bleiben oder wenn wir krank sind. Doch wie entstehen neue Medikamente? Unser Podcast „Charles² – Pharma Insights“ bietet Informationen aus erster Hand von Pfizer-KollegInnen. Sie erzählen, wie eine Tablette entwickelt wird, was in klinischen Studien sowie rund um eine Zulassung geschieht, und wie Medikamente in die Apotheke kommen.
STAFFEL 1 FOLGE 7
Dr. Kathrin Jansen leitet am Pfizer Standort Pearl River, New York, die Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe. Sie berichtet, was dort im Rahmen der Kooperation zwischen BioNTech und Pfizer 2020 geschah.
Das Ergebnis ist allgemein bekannt: Ende des Jahres 2020 erhielt in der Europäischen Union erstmals ein auf der neuartigen mRNA-Technologie basierender Impfstoff eine bedingte Zulassung. Den Ausgangspunkt für die erfolgreiche transatlantische Kooperation gegen COVID-19 – die mRNA-Plattform – hatte das deutsche Unternehmen BioNTech entwickelt. Pfizer wiederum brachte die Expertise ein, den vielversprechendsten Impfstoffkandidaten schnellstens zu ermitteln und zu entwickeln, zur Marktreife zu bringen und verfügbar zu machen. Was musste in Bewegung gesetzt werden, um innerhalb kürzester Zeit mehr als 40.000 Menschen in klinische Studien einzuschließen?
„Alle Proben mussten von überall auf der Welt nach Pearl River gebracht werden. Sie mussten inventarisiert und getestet. Es galt, alle Daten zu erfassen und zu analysieren. Pfizer verfügt über eine Infrastruktur auf Spitzenniveau, die dies leisten konnte. Das war einer der Gründe, warum wir die wichtigsten Entwicklungsaspekte für diesen Impfstoff übernommen haben. Und wir konnten dies so schnell und effizient tun, weil es auf unseren bereits etablierten Plattformen lief.“
Dr. Kathrin Jansen leitet die Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe bei Pfizer auf globaler Ebene. Das renommierte Fachmagazin Nature ehrte sie 2020 dafür, mit einem globalen Team von 650 KollegInnen und Kollegen in nur 210 Tagen, die Sicherheit und Wirksamkeit eines neuartigen Impfstoffs gegen COVID-19 unter Beweis gestellt zu haben.
Um in Rekordzeit einen Impfstoff zu entwickeln, musste auch die Art und Weise, wie Forschung und Entwicklung zuvor stattfanden, angepasst werden. Normalerweise wird ein einzelner Kandidat über Jahre hinweg getestet und der Produktionsprozess zunächst im Kleinen entwickelt. Die großen Anlagen kommen erst ins Spiel, wenn es um die klinischen Studien der Phase III geht und höhere Mengen eines Impfstoffkandidaten benötigt werden.
„In dieser besonderen Situation, in der wir wussten, dass die Zeit drängte, haben wir unsere Entwicklungsarbeit geändert, indem wir alles parallel gemacht haben. Sogar unsere Kollegen aus der Produktion waren schon vom ersten Tag an stark involviert, um sicherzustellen, dass wir die Qualität unseres Impfstoffs beibehalten können. Wir sorgten dafür, dass wir – im Falle eines Erfolgs unserer Phase-III-Studie – in der Lage sein würden, schnell große Mengen ausliefern zu können. Inzwischen sind es mehr als 1 Milliarde Dosen.“
Das Gespräch mit Dr. Kathrin Jansen fand Anfang August 2021 statt. Erst kurz zuvor war die Milliardste Dosis des Impfstoffs, den BioNTech und Pfizer gemeinsam gegen COVID-19 entwickelt und zur Zulassung gebracht haben, ausgeliefert worden.
STAFFEL 1 FOLGE 6
Die Juristin Nicole von Gregory, die Marketing-Verantwortliche Sirkka Meier und der medizinischer Direktor und Geschäftsführer Dr. Daniel Kalanovic sind in Podcast-Folge 6 zu hören.
Wird ein neues Medikament oder ein Impfstoff nach der Zulassung auf den Markt gebracht, regelt das Heilmittelwerbegesetz (HWG), wen und wie die Hersteller der Arzneimittel darüber informieren dürfen. Direkt an PatientInnen dürfen sich Informationen zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über die Gebrauchsinformation hinaus dabei nicht wenden.
„Im Heilmittelwerbegesetz ist geregelt, mit wem und was man als Hersteller über Arzneimittel kommunizieren darf. Bestimmte Produktarten unterliegen nochmal besonderen Einschränkungen. Bei diesem Gesetz hat man sich sehr viel Mühe gemacht und ich erachte es uneingeschränkt für sinnvoll. Es führt dazu, dass wir mit der ganz besonderen Ware Arzneimittel und diesem ganz wichtigen Gut Gesundheit nicht leichtfertig umgehen.“
STAFFEL 1 FOLGE 5
Der stellvertretende Großhandelsbeauftragte Thomas Kiekenbeck, der Leiter des Standorts Karlsruhe Patric Schulz und die Leiterin der Abteilung Fertigwarenkontrolle Dr. Alexa Winter sind in Podcast-Folge 5 zu hören.
Um PatientInnen über Apotheken, Kliniken und Praxen in Deutschland täglich mit den benötigten Medikamenten und Impfstoffen versorgen zu können, sind eine ausgeklügelte Logistik und der Pharma-Großhandel nötig.
„Über sehr viele Standorte sind Großhändler in der Lage, in ihrer jeweiligen lokalen Region die dort ansässigen Apotheker sehr schnell mit Arzneimitteln zu versorgen. Sie sind damit eine wichtige Kette im Vertriebsweg vom Hersteller bis zum Patienten, weil sie eine Verteilungsfunktion wahrnehmen aus einem Zentrallager, das wir als Hersteller vorhalten, in die einzelnen Regionen unseres Landes und aus diesen dann in die jeweiligen Apotheken.“
Als stellvertretender Großhandelsbeauftragter sorgt Thomas Kiekenbeck dafür, dass der Handel entsprechend den gesetzlichen Regularien durchgeführt und aufrechterhalten wird.
STAFFEL 1 FOLGE 4
Dr. Anneke Hackling, bei der alle Informationen zusammenlaufen, die man für einen Zulassungsantrag bei der EMA braucht, und Dr. Georg Lang, der die regulatorischen Angelegenheiten für Deutschland und fünf weitere Länder in Zentraleuropa leitet.
STAFFEL 1 FOLGE 3
Dr. Gereon Zöllner, Arzt und Betreuer von ca. 60 Pfizer-Studien in Deutschland, Dr. Carolin Guenzel, Biochemikerin, Virologin und Leiterin medizinischer Projekte in der globalen Organisation & Dr. Daniel Kalanovic, Arzt und medizinischer Leiter bei Pfizer
STAFFEL 1 FOLGE 2
Dr. Clemens Stief, der die Entwicklung neuer Tabletten und Kapseln am Produktionsstandort Freiburg leitet, und Dr. Meike Vanhooren, die mit ihrem Team auf globaler Ebene Zulassungsbehörden über Entwicklungsprojekte informiert.
STAFFEL 1 FOLGE 1
Dr. Daniel Kalanovic, Arzt und medizinischer Leiter bei Pfizer in Deutschland, und Dr. Uwe Schönbeck, der seit 1998 in den USA lebt und die Zusammenarbeit mit externen Partnern verantwortet.
STAFFEL 1 FOLGE 1
Die beiden Macherinnen des Podcasts: Susanne Straetmans, die die externe Kommunikation bei Pfizer in Deutschland verantwortet, und Dr. Anke Kugelstadt, die bei Pfizer auch zum Thema Onkologie kommuniziert.
STAFFEL 3 TRAILER
STAFFEL 2 FOLGE 3
Kathrin Klär-Arlt, COVID-Lead und Mitglied der Geschäftsführung der Pfizer Pharma GmbH, Informatiker Dr. Daniel Ziemek und Statistik- und Biometrie-Experte Friedhelm Leverkus sprechen in Folge 3 über die elektronische Patientenakte und „Big Data“.
Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) und der Digitalisierung kommen auf das Gesundheitswesen neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen zu. Aktuell spielen Krankenkassendaten in der Versorgung eine große Rolle und auch Register, wie die vorherige Podcast-Folge (Wie Daten aus der Versorgung die Medizin verbessern können) genauer erläutert hat. Nicht zuletzt Informationslücken im Rahmen der Corona-Pandemie haben aufgezeigt, dass für viele Fragen nicht genügend Daten zur Verfügung standen, um Antworten zu geben. Kathrin Klär-Arlt, Leiterin Politik & Public Affairs, Informatiker Dr. Daniel Ziemek, der von Deutschland aus für die weltweite Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Pfizer in Boston arbeitet, und Statistik- und Biometrie-Experte Friedhelm Leverkus, dessen Abteilung u. a. selbst Versorgungsforschung betreibt, sprechen in der aktuellen Folge über die ePA und „Big Data“.
STAFFEL 2 FOLGE 2
Kinderärztin Dr. Tatjana Gabbert, Biotechnologe Dr. Henning Witt und Abteilungsleiter Friedhelm Leverkus kennen sich mit Versorgungsforschung aus und schildern, wie Abrechnungs- und Registerdaten die Medizin verbessern können.
STAFFEL 2 FOLGE 1
Auf welcher Grundlage Preise für Arzneimittel in Deutschland verhandelt werden, erläutern Verhandlungsführerin Dr. Melanie von Wildenradt, der Leiter der Abteilung für die AMNOG-Nutzendossiers, Friedhelm Leverkus, und Geschäftsführer Martin Fensch.
In Deutschland soll sich der Preis eines Medikaments an dem Nutzen orientieren, den es bringt. Messbar kann ein Nutzen dann werden, wenn man – z. B. in einer Bewertungsmatrix – Kriterien definiert und gewichtet. Doch wie lässt sich etwas so Individuelles wie der Nutzen einer Therapie für PatientInnen messen?
„Wenn jemand erkrankt und Hilfe sucht durch Medikamente, dann gibt es verschiedene individuelle Bedürfnisdimensionen. Das kann zum Beispiel sein, dass man sehr schnell gesund werden oder möglichst wenige Nebenwirkungen in Kauf nehmen möchte. Darüber hinaus gibt es weitere solcher Dimensionen, die man zudem unterschiedlich gegeneinander gewichten kann. Eine Bewertung von Nutzen hängt also stark davon ab, wie man Bedürfnisdimensionen gewichtet und welche Faktoren man berücksichtigt.“
STAFFEL 3 FOLGE 5
In dieser Episode sprechen wir über Digitalisierung und KI im Krankenhaus. Fragen, um die es geht, sind: Wie weit beeinflusst Technologie bereits heute die Versorgung und welche Rolle spielt künstliche Intelligenz dabei? Aber wir sprechen auch darüber, wie weit die digitale Infrastruktur überhaupt schon ist und wann eigentlich damit zu rechnen ist, dass KI sichtbar Einfluss auf eine verbesserte Versorgung haben wird.
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STAFFEL 3 FOLGE 4
Der Einsatz von KI ist mit vielen Hoffnungen an eine verbesserte Forschung und die Effizienz verschiedenster Abläufe verbunden. Ziel des KI-Einsatzes bei Pfizer ist es, unseren Unternehmenszweck immer besser zu erreichen. Aber was machen wir konkret mit KI? Was ist heute schon möglich, woran wird gearbeitet und wie sieht die Zukunft aus?
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STAFFEL 3 FOLGE 3
Gesundheit, Mobilität, Fortschritt - Mit Daten sind große Hoffnungen verbunden. Aber genauso können sie in die Irre führen. Beispielsweise wenn sie falsch oder unvollständig erhoben, miteinander verglichen oder auch einfach nur falsch interpretiert werden. Wieviel Datenkompetenz braucht man heute, wo hakt es und wie können wir besser werden – darum geht es in dieser Episode.
STAFFEL 3 FOLGE 2
Kooperationen sind die Treiber für medizinischen Fortschritt. Aber was macht eine gute Pharma-Kooperation aus, was passiert, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen, und wie geht man damit um, wenn am Ende nicht das gewünschte Ergebnis steht?
STAFFEL 3 FOLGE 1
PD Dr. Irit Nachtigall, Anästhesistin und Intensivmedizinerin, Regionalleiterin Infektiologie und ABS, sowie Fachgruppenleiterin Infektiologie bei den Helios Kliniken. Caroline Schweizer, Senior Medical Advisor im Bereich Antiinfektiva bei Pfizer.