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Nachhaltiges Handeln

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Wir setzen uns für den Zugang zu guter Gesundheitsversorgung und den Schutz natürlicher Ressourcen ein.

Wir sind davon überzeugt, dass wirtschaftlicher und medizinischer Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten ist. Klar ist uns allerdings auch: Die Herausforderungen sind komplex. Kein Staat, keine Organisation und kein Unternehmen kann ihnen alleine begegnen. Deshalb setzten wir unsere Ressourcen gemeinsam mit anderen dafür ein, dass Menschen weltweit möglichst lange gesund leben können, Zugang zu guter Gesundheitsversorgung erhalten und die Umwelt erhalten bleibt, in der wir alle leben.

Auf dem Bild zu sehen ist eine Solaranlage auf dem Dach unseres Produktionswerks in Freiburg
Solaranlage auf dem Dach unseres Produktionswerks in Freiburg

Umwelt, Soziales und Governance (ESG)

Was wir im Jahr 2021 erreicht haben.

Mehr Menschen besseren Zugang zu unseren Medikamenten und Impfstoffen zu ermöglichen, Klimaneutralität bis 2030 und ein gerechteres sowie inklusives Arbeitsumfeld – das sind unsere großen Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Zum zweiten Mal haben wir dazu einen Report veröffentlicht, der unseren Fortschritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit dokumentiert.

Einige Zahlen und Fakten daraus:

Gezielter Einsatz für Patienten

Ein besserer und gerechterer Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen ist uns wichtig. Daher hat Pfizer sich verpflichtet, bis Ende 2022 zwei Milliarden Dosen des Covid-19-Impfstoffs in Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu liefern. Insgesamt wurden 1,4 Milliarden Patient:innen mit Pfizer-Produkten behandelt oder geimpft – lässt man den Covid-Impfstoff außen vor, haben unsere Produkte 424 Millionen Menschen erreicht und einen Beitrag zu ihrer Gesundheit geleistet.

Im Access-to-Medicine-Index, der Unternehmen listet, die sich besonders für den global gerechten Zugang zu Medikamenten einsetzen, hat Pfizer 2021 den vierten Platz erreicht. Darüber hinaus hat Pfizer eine freiwillige Lizenzvereinbarung mit dem Medicines Patent Pool abgeschlossen, einer von den Vereinten Nationen unterstützten Gesundheitsorganisation.

Mehr erneuerbare Energie, weniger CO2-Emissionen

Bis 2030 wollen wir 46 Prozent weniger CO2 ausstoßen als 2019 – diese Zahl umfasst direkte Emissionen (Scope 1) und indirekte, die bei der Erzeugung von extern bezogener Energie entstehen (Scope 2). 2021 waren diese Emissionen um 0,8 Prozent niedriger als 2020, trotz der Produktionssteigerungen einschließlich der Covid-19-Impfstoffproduktion. Seit 2019 hat Pfizer seine Kohlendioxid-Emissionen damit um 7 % reduziert.

10 Prozent der unternehmerischen Emissionen entstanden 2019 durch den Einkauf von Energie. Daher soll in diesem Bereich der Anteil an erneuerbarer Energie steigen: auf 80 Prozent bis 2025 und 100 Prozent bis 2030 beschaffen. Dafür hat Pfizer in den USA einen virtuellen Stromabnahmevertrag geschlossen, mit dem ab 2023 der Strombedarf dort (er macht rund die Hälfte des weltweiten aus) durch Solarenergie gedeckt wird. Für Europa soll bald ein ähnlicher Vertrag folgen.

2019 bestanden mehr als 82 Prozent der CO2-Emissionen von Pfizer aus indirekten Emissionen, die in der Wertschöpfungskette entstehen. Emissionen aus dem vorgelagerten Transport und Vertrieb sollen daher im Vergleich zu 2019 bis 2025 um 10 Prozent und aus dem Geschäftsreiseverkehr um 25 Prozent sinken.

Erfahren Sie mehr über die Fortschritte, die wir in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance gemacht haben.

Den gesamten ESG-Report finden Sie auf unserer globalen Website.

Umwelt- und Ressourcenschutz

Nachhaltigkeitsziele

Klimawandel: Wie wir den Rohstoffverbrauch reduzieren und Treibhausgase vermeiden – und dies bereits seit vielen Jahren.

Seit 1996 folgen wir einer unternehmensweiten Energiesparrichtlinie. Im Jahr 2000 kam ein Energie- und Klimaschutzprogramm hinzu. Seit 2015 orientiert sich unsere Umweltstrategie an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs), die eine gemeinsame Agenda bis 2030 verfolgen. Ob Bekämpfung von Armut, Geschlechtergerechtigkeit oder bestmögliche Gesundheit für alle: Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen setzen sich die unterzeichneten Staaten einen globalen Rahmen, um die Erde künftigen Generationen zu erhalten und ein besseres Leben für alle zu ermöglichen. Pfizer ist Teil der Science Based Targets Initiative (SBTi) und setzt sich damit wissenschaftsbasierte Ziele zur Treibhausgasreduktion, um die Erderwärmung zu begrenzen. Teil davon ist auch die Zielsetzung, bis 2030 im gesamten Unternehmen klimaneutral zu werden.

Auf diese 5 Schwerpunkte konzentrieren wir unsere Nachhaltigkeitsinitiativen  

1. Climate Change:

Verminderung von CO2-Emissionen: Das wollen wir erreichen, indem wir:

  • die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 46 % im Vergleich zum Basisjahr 2019 reduzieren.
  • bis 2030 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen und den Ausgleich der verbleibenden Emissionen durch Emissionsgutschriften beziehen.
  • bis 2025 indirekte Emissionen aus der vorgelagerten Logistik und Geschäftsreisen um 25 % reduzieren (ausgehend vom Basisjahr 2019).
  • bis 2025 125 unserer Lieferanten dazu bewegen, sich auch fundierte Ziele zu setzen, um Treibhausgasemissionen zu senken.
  • unsere Verantwortung im Rahmen der UN Global Compact "Caring for Climate" Initiative, die Pfizer unterzeichnet hat, weiter wahrnehmen.

2. Verbrauch von Wasser reduzieren:

Effizienter und bewusster Umgang mit Wasser. Das wollen wir erreichen, indem wir unseren Wasserverbrauch im Vergleich zum Basisjahr 2012 reduzieren.

3. Grünere Prozesse:

Minimieren der Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Arzneimitteln durch nachhaltigere und umweltverträglichere Prozesse.

4. Abfall & Recycling:  

Suche nach innovativen Wegen zur Minimierung von Abfall insbesondere durch Reduzierung der Abfallquellen und Verbesserung der Recyclingmethoden.

5. Verringern des ökologischen Fußabdrucks unserer Verpackungen während des gesamten Lebenszyklus:

Wir suchen nach innovativen Lösungen, um:

  • verwendete Materialien zu minimieren.
  • die Verwendung von recycelten oder erneuerbaren Materialien zu maximieren.
  • gefährliche Mengen an toxischen und anderen schädlichen Materialien wie Schwermetalle, PVC usw. zu vermeiden.
  • natürliche Rohstoffe aus zertifizierten, verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern zu beziehen.
  • umweltfreundlichere Büro-, Produktions- & Forschungsgebäude zu nutzen oder zu bauen, die Energie und natürliche Ressourcen einsparen.

Mehr zu unseren Klimazielen auf Pfizer.com.

Portrait Louise Proud
Louise Proud, VP, Global Environment Health & Safety bei Pfizer

„Wir bei Pfizer sind uns der tiefgreifenden, gesellschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen bewusst, die sich aus Umweltherausforderungen wie dem Klimawandel, ergeben können. In den letzten 20 Jahren haben wir bedeutende Schritte unternommen, um unsere Treibhausgasemissionen zu reduzieren. In dieser Zeit haben wir die direkten Treibhausgasemissionen um mehr als 60 Prozent reduziert. Wir haben diese Fortschritte erzielt, weil wir einen ganzheitlichen Ansatz zur Erreichung unserer Umweltziele verfolgen und dabei die kollektiven und gezielten Bemühungen unseres globalen Netzwerks nutzen. Die Bewältigung des Klimawandels erfordert jedoch Maßnahmen aller Beteiligten in allen Sektoren, und Pfizer fordert die Regierungen in den USA und anderer Länder auf, eine ehrgeizige Klimapolitik zu implementieren, um den globalen Temperaturanstieg bei 1,5 Grad zu stabilisieren. Es gibt nicht die eine „magische Maßnahme“, die allein eine vollständige Lösung bietet, aber durch gemeinschaftliches, öffentliches und privates Handeln können wir das Ziel gemeinsam erreichen.“

Louise Proud, Vice President, Global Environment Health & Safety bei Pfizer

Zitat übersetzt für den lokalen Gebrauch am 11.11.2021.

Nachhaltigkeit in der Praxis

Unser Produktionswerk in Freiburg.

Durch bereits mehr als 200 umgesetzte ressourcenschonende und energiesparende Maßnahmen gilt unser Freiburger Werk heute branchenweit als Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Während sich die Produktionsmenge in den letzten Jahren verdoppelt hat, sind gleichzeitig die Verbräuche gesunken: von 2015 bis 2018 konnten 10 Prozent Energie und 21 Prozent CO2 eingespart werden. Möglich wurde dies durch eine Reihe innovativer Maßnahmen.

Innovative Maßnahmen im Werk Freiburg
  • Kontinuierliche Fertigung CMT

    Durch die Umstellung auf größere Behältnisse in unserer CMT-Anlage (Continuous Manufacturing Technology) können wir in der dortigen Fertigung bis zu 33 Prozent CO2 einsparen.

  • Lüftungsanlage

    In der aktuell im Bau befindlichen Highcon-Fabrik wird eine neuartige Abluftanlage mit Frischluftnutzung zum Einsatz kommen. Jährliche CO2-Einsparung: 1.400 Tonnen.

  • Holzpellet-Heizkessel

    Bereits 2010 wurde Europas größter Holzpellet-Heizkessel erbaut. Jährliche CO2-Einsparung: 210 Tonnen.

  • Solarkollektoranlage

    In Freiburg sind auf einer Fläche von 182 qm 20 Solarkollektoren STAR 2 installiert, deren Wärme zur Konditionierung der Produktionsluft genutzt wird. Jährliche CO2-Einsparung: 36 Tonnen.

Globale Gesundheitsprogramme

Alle Menschen verdienen den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung und müssen die Möglichkeit haben, ein gesundes Leben zu führen – egal, wo sie leben. Unsere globalen Gesundheitsprogramme haben das Ziel, Menschen weltweit den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu ermöglichen beziehungsweise zu erleichtern, vor allem in unterversorgten Gebieten.

Pfizer bringt dafür sowohl die Expertise und Zeit seiner Mitarbeiter als auch Arzneimittel und finanzielle Mittel ein. Wir engagieren uns in Programmen zur Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur, unterstützen Nothilfeprojekte, ermöglichen Medikamentenspenden oder fördern Mitarbeiterengagement. Hinzu kommen spezielle Programme für Länder mit einem hohen Anteil einkommensschwacher Bevölkerungsteile.

1. Pfizer Global Health Fellows & Teams

Weltweiter Einsatz für soziale Gesundheitsprojekte

„In Uganda habe ich in einem ,Infectious Diseases‘ Institute mitgeholfen, ein klinikweites Qualitätssicherungsprogramm zu entwickeln und so die Gesundheitsversorgung zu verbessern.“

Inka Schürmann

Pfizer Mitarbeiterin und Global Health Fellow

Bereits seit 2003 stellt Pfizer weltweit MitarbeiterInnen für jeweils drei bis sechs Monate frei, so dass sie ihr Wissen in Regionen mit hohem medizinischem Bedarf weitergeben und Gesundheitsorganisationen vor Ort unterstützen können. Während ihres Einsatzes behalten sie ihre Stelle, werden von Pfizer weiter bezahlt, und das Unternehmen übernimmt alle mit dem „Fellowship“ verbundenen Kosten. Bislang haben sich über 500 KollegInnen als Global Health Fellows und in Global Health Teams freiwillig in 50 Länder der Welt, vor allem in Westafrika und Südost-Asien, engagiert.

2. Trachoma-Initiative

Gemeinsam gegen die infektiöse Augenkrankheit

Eine von mehreren vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs), die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Beseitigung identifiziert hat, ist Trachom: eine infektiöse Augenkrankheit, die dazu führt, dass sich die Lider nach innen drehen und die Wimpern den Augapfel abschaben, was große Schmerzen, Hornhautgeschwüre und irreversible Blindheit verursacht, wenn sie nicht mit Antibiotika oder einem einfachen chirurgischen Eingriff behandelt wird. Sie ist die weltweit führende infektiöse Ursache für Blindheit und betrifft vor allem abgelegene Gebiete mit stark eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen.

Eindrücke zum Einsatz der Trachoma-Initiative vor Ort (Englisch)

3. Weltweite Impfallianz GAVI

Vergünstigte Impfstoffe für Kinder in ärmeren Ländern

Impfungen bieten Schutz vor Infektionskrankheiten und können Leben retten. Doch weltweit haben Millionen Kinder keinen ausreichenden Impfschutz. Deshalb unterstützt Pfizer die internationale Impfallianz GAVI, um den Zugang zu Impfungen gerade für Kinder in ärmeren Ländern zu verbessern.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jedes Jahr mehr als 500 000 Kinder an einer Pneumokokken-Infektion sterben, die große Mehrheit davon in Entwicklungsländern. Um diese Kinder zu schützen, stellt Pfizer vergünstigte Impfstoffe zur Verfügung.

4. Pfizer Foundation

Gemeinsam Versorgung verbessern und Gesundheitssysteme stärken

Die Pfizer Stiftung stellt im Rahmen einer „Global Health Strategy“ Mittel und Ressourcen zur Verfügung um weltweit, häufig in Kooperation mit Sozialunternehmen, gesundheitsbezogene Projekte zu unterstützen. Dabei verfolgen wir drei strategische Schwerpunkte:  

  1. Stärkung der Gesundheitssysteme, um die Versorgung zu verbessern – beispielsweise in Form von finanzieller Unterstützung beziehungsweise der Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen und -einrichtungen, um neue und nachhaltige Ansätze für die Versorgung zu entwickeln. 
  2. Engagement für eine bessere Versorgung von Frauen und Kindern weltweit.  
  3. Die Krankheitslast Nichtübertragbarer Erkrankungen (NCD, Non-Communicable Diseases) wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs verringern. Wir fördern Projekte zur Aufklärung, Prävention, Diagnose und Behandlung und kooperieren dazu mit öffentlichen und privaten Partnern.

Mitarbeiterengagement

Soziales Engagement gehört zu unserer Unternehmenskultur.

Wir setzten uns in den Gemeinschaften ein, in denen wir leben und arbeiten. In der Deutschlandzentrale in Berlin fördern wir beispielsweise das soziale Engagement unserer MitarbeiterInnen und stellen sie regelmäßig für Einsätze von ihrer Arbeit frei.

  • Pfizer-Engagementtage in Berlin

    Bei unseren Engagement-Tagen in Berlin packen rund 100 KollegInnen tatkräftig mit an:

    Beim Möbelbau mit sozial benachteiligten Jugendlichen, bei Renovierungsarbeiten in sozialen Einrichtungen, beim Nachmittag mit Senioren oder beim Waffeln-Backen für bedürftige Menschen.

  • Kochen bei der Kältehilfe

    Im Winter tauschen Pfizer-MitarbeiterInnen einmal in der Woche Tastatur und Maus gegen den Kochlöffel und bereiten in einer Obdachlosenunterkunft ein warmes und gesundes Abendessen vor.

  • Lesepatenschaft für Schüler

    Pfizer-MitarbeiterInnen unterstützen an einem Vormittag in der Woche dabei, die Lesekompetenz der Kinder in einer benachbarten Grundschule zu verbessern.

  • Digitales Mentoring für Geflüchtete

    Als Sprachmentoren tauschen sich Pfizer-MitarbeiterInnen über die Non-Profit Online-Plattform Volunteer Vision mit geflüchteten Menschen aus und tragen so zur weiteren Integration bei.

  • Mithilfe in der Kleiderkammer durch die „Young Generation“

    Junge KollegInnen wie Auszubildende und Duale Studierende helfen in der Kleiderkammer.

    Sie sammeln Kleidung bei KollegInnen in der Pfizer Zentrale in Berlin und helfen vor Ort beim Sortieren und Ausgeben der passenden Kleidung an bedürftige Menschen.