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Nachhaltiges Handeln

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Wir setzen uns für den Zugang zu guter Gesundheitsversorgung und den Schutz natürlicher Ressourcen ein.

Wir sind davon überzeugt, dass wirtschaftlicher und medizinischer Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten ist. Klar ist uns allerdings auch: Die Herausforderungen sind komplex. Kein Staat, keine Organisation und kein Unternehmen kann ihnen alleine begegnen. Deshalb setzten wir unsere Ressourcen gemeinsam mit anderen dafür ein, dass Menschen weltweit möglichst lange gesund leben können, Zugang zu guter Gesundheitsversorgung erhalten und die Umwelt erhalten bleibt, in der wir alle leben.

Auf dem Bild zu sehen ist eine Solaranlage auf dem Dach unseres Produktionswerks in Freiburg
Solaranlage auf dem Dach unseres Produktionswerks in Freiburg

Umwelt- und Ressourcenschutz

Nachhaltigkeitsziele

Den Rohstoffverbrauch zu reduzieren und Treibhausgase zu vermeiden – daran arbeiten wir bereits seit vielen Jahren.

Seit 1996 gibt es eine unternehmensweite Energiesparrichtlinie. Im Jahr 2000 folgte ein Energie- und Klimaschutzprogramm.

Unsere Umweltstrategie orientiert sich dabei an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Diese in 2015 verabschiedeten weltweiten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) verfolgen eine gemeinsame Agenda bis 2030. Ob Bekämpfung von Armut, Geschlechtergerechtigkeit oder bestmögliche Gesundheit für alle: Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen setzten sich die unterzeichneten Staaten einen globalen Rahmen, um die Erde künftigen Generationen zu erhalten und ein besseres Leben für alle zu ermöglichen. Dabei unterstreicht die Agenda 2030 die gemeinsame Verantwortung aller Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – und jedes einzelnen Menschen. Pfizer hat die SDGs als eines der ersten Unternehmen unterzeichnet.  

Aktuell konzentrieren wir unsere Nachhaltigkeitsinitiativen vor allem auf folgende Schwerpunkte:

Climate Change: Verminderung von CO2-Emissionen: Das wollen wir erreichen, indem wir: 
-    die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20 % gegenüber dem Ausgangswert von 2012 reduzieren.
-    unsere Verantwortung im Rahmen der UN Global Compact "Caring for Climate" Initiative, die Pfizer unterzeichnet hat, weiter wahrnehmen

Verbrauch von Wasser reduzieren: Effizienter und bewusster Umgang mit Wasser.Das wollen wir erreichen, indem wir:
-    unseren Wasserverbrauch bis 2020 um 5% im Vergleich zum Basisjahr 2012 reduzieren
-    unser Wasser-Nachhaltigkeitsprogramm in Anlehnung an das globale UN Water Mandat aufbauen

Grünere Prozesse: Minimieren der Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Arzneimitteln durch nachhaltigere und umweltverträglichere Prozesse.

Abfall & Recycling:  Suche nach innovativen Wegen zur Minimierung von Abfall. Das wollen wir insbesondere erreichen:
-    indem wir die Menge der entsorgten Abfälle in 2020 um 15% gegenüber dem Ausgangswert von 2012 reduzieren.
-    das Abfallaufkommen durch Aktivitäten zur Reduzierung der Abfallquellen und Recyclingmethoden verbessern

Verringern des ökologischen Fußabdrucks unserer Verpackungen während des gesamten Lebenszyklus: Wir suchen nach innovativen Lösungen, um 
-    verwendete Materialien zu minimieren
-    die Verwendung von recycelten oder erneuerbaren Materialien zu maximieren 
-    gefährliche Mengen an toxischen und anderen schädlichen Materialien wie Schwermetalle, PVC usw. vermeiden
-    natürliche Rohstoffe aus zertifizierten, verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern zu beziehen
-    Umweltfreundlichere Büro-, Produktions- & Forschungsgebäude, die Energie und natürliche Ressourcen einsparen
 

Nachhaltigkeit in der Praxis

Unser Produktionswerk in Freiburg.

Durch bereits mehr als 200 umgesetzte ressourcenschonende und energiesparende Maßnahmen gilt unser Freiburger Werk heute branchenweit als Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Während sich die Produktionsmenge in den letzten Jahren verdoppelt hat, sind gleichzeitig die Verbräuche gesunken: von 2015 bis 2018 konnten 10 Prozent Energie und 21 Prozent CO2 eingespart werden. Möglich wurde dies durch eine Reihe innovativer Maßnahmen.

Innovative Maßnahmen im Werk Freiburg

Kontinuierliche Fertigung CMT

Durch die Umstellung auf größere Behältnisse in unserer CMT-Anlage (Continuous Manufacturing Technology) können wir in der dortigen Fertigung bis zu 33 Prozent CO2 einsparen.

Lüftungsanlage

In der aktuell im Bau befindlichen Highcon-Fabrik wird eine neuartige Abluftanlage mit Frischluftnutzung zum Einsatz kommen. Jährliche CO2-Einsparung: 1.400 Tonnen.

Holzpellet-Heizkessel

Bereits 2010 wurde Europas größter Holzpellet-Heizkessel erbaut. Jährliche CO2-Einsparung: 210 Tonnen.

Solarkollektoranlage

In Freiburg sind auf einer Fläche von 182 qm 20 Solarkollektoren STAR 2 installiert, deren Wärme zur Konditionierung der Produktionsluft genutzt wird. Jährliche CO2-Einsparung: 36 Tonnen.

Globale Gesundheitsprogramme

Alle Menschen verdienen den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung und müssen die Möglichkeit haben, ein gesundes Leben zu führen – egal, wo sie leben. Unsere globalen Gesundheitsprogramme haben das Ziel, Menschen weltweit den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu ermöglichen beziehungsweise zu erleichtern, vor allem in unterversorgten Gebieten.

Pfizer bringt dafür sowohl die Expertise und Zeit seiner Mitarbeiter als auch Arzneimittel und finanzielle Mittel ein. Wir engagieren uns in Programmen zur Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur, unterstützen Nothilfeprojekte, ermöglichen Medikamentenspenden oder fördern Mitarbeiterengagement. Hinzu kommen spezielle Programme für Länder mit einem hohen Anteil einkommensschwacher Bevölkerungsteile.

1. Pfizer Global Health Fellows & Teams

Weltweiter Einsatz für soziale Gesundheitsprojekte

„In Uganda habe ich in einem ,Infectious Diseases‘ Institute mitgeholfen, ein klinikweites Qualitätssicherungsprogramm zu entwickeln und so die Gesundheitsversorgung zu verbessern.“

Inka Schürmann

Pfizer Mitarbeiterin und Global Health Fellow

Bereits seit 2003 stellt Pfizer weltweit MitarbeiterInnen für jeweils drei bis sechs Monate frei, so dass sie ihr Wissen in Regionen mit hohem medizinischem Bedarf weitergeben und Gesundheitsorganisationen vor Ort unterstützen können. Während ihres Einsatzes behalten sie ihre Stelle, werden von Pfizer weiter bezahlt, und das Unternehmen übernimmt alle mit dem „Fellowship“ verbundenen Kosten. Bislang haben sich über 500 KollegInnen als Global Health Fellows und in Global Health Teams freiwillig in 50 Länder der Welt, vor allem in Westafrika und Südost-Asien, engagiert.

2. Trachoma-Initiative

Gemeinsam gegen die infektiöse Augenkrankheit

Eine von mehreren vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs), die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Beseitigung identifiziert hat, ist Trachom: eine infektiöse Augenkrankheit, die dazu führt, dass sich die Lider nach innen drehen und die Wimpern den Augapfel abschaben, was große Schmerzen, Hornhautgeschwüre und irreversible Blindheit verursacht, wenn sie nicht mit Antibiotika oder einem einfachen chirurgischen Eingriff behandelt wird. Sie ist die weltweit führende infektiöse Ursache für Blindheit und betrifft vor allem abgelegene Gebiete mit stark eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen.

Eindrücke zum Einsatz der Trachoma-Initiative vor Ort (Englisch)

3. Weltweite Impfallianz GAVI

Vergünstigte Impfstoffe für Kinder in ärmeren Ländern

Impfungen bieten Schutz vor Infektionskrankheiten und können Leben retten. Doch weltweit haben Millionen Kinder keinen ausreichenden Impfschutz. Deshalb unterstützt Pfizer die internationale Impfallianz GAVI, um den Zugang zu Impfungen gerade für Kinder in ärmeren Ländern zu verbessern.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jedes Jahr mehr als 500 000 Kinder an einer Pneumokokken-Infektion sterben, die große Mehrheit davon in Entwicklungsländern. Um diese Kinder zu schützen, stellt Pfizer vergünstigte Impfstoffe zur Verfügung.

4. Pfizer Foundation

Gemeinsam Versorgung verbessern und Gesundheitssysteme stärken

Die Pfizer Stiftung stellt im Rahmen einer „Global Health Strategy“ Mittel und Ressourcen zur Verfügung um weltweit, häufig in Kooperation mit Sozialunternehmen, gesundheitsbezogene Projekte zu unterstützen. Dabei verfolgen wir drei strategische Schwerpunkte:  

  1. Stärkung der Gesundheitssysteme, um die Versorgung zu verbessern – beispielsweise in Form von finanzieller Unterstützung beziehungsweise der Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen und -einrichtungen, um neue und nachhaltige Ansätze für die Versorgung zu entwickeln. 
  2. Engagement für eine bessere Versorgung von Frauen und Kindern weltweit.  
  3. Die Krankheitslast Nichtübertragbarer Erkrankungen (NCD, Non-Communicable Diseases) wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs verringern. Wir fördern Projekte zur Aufklärung, Prävention, Diagnose und Behandlung und kooperieren dazu mit öffentlichen und privaten Partnern.

Mitarbeiterengagement

Soziales Engagement gehört zu unserer Unternehmenskultur.

Wir setzten uns in den Gemeinschaften ein, in denen wir leben und arbeiten. In der Deutschlandzentrale in Berlin fördern wir beispielsweise das soziale Engagement unserer MitarbeiterInnen und stellen sie regelmäßig für Einsätze von ihrer Arbeit frei.

Pfizer-Engagementtage in Berlin

Bei unseren Engagement-Tagen in Berlin packen rund 100 KollegInnen tatkräftig mit an:

Beim Möbelbau mit sozial benachteiligten Jugendlichen, bei Renovierungsarbeiten in sozialen Einrichtungen, beim Nachmittag mit Senioren oder beim Waffeln-Backen für bedürftige Menschen.

Kochen bei der Kältehilfe

Im Winter tauschen Pfizer-MitarbeiterInnen einmal in der Woche Tastatur und Maus gegen den Kochlöffel und bereiten in einer Obdachlosenunterkunft ein warmes und gesundes Abendessen vor.

Lesepatenschaft für Schüler

Pfizer-MitarbeiterInnen unterstützen an einem Vormittag in der Woche dabei, die Lesekompetenz der Kinder in einer benachbarten Grundschule zu verbessern.

Digitales Mentoring für Geflüchtete

Als Sprachmentoren tauschen sich Pfizer-MitarbeiterInnen über die Non-Profit Online-Plattform Volunteer Vision mit geflüchteten Menschen aus und tragen so zur weiteren Integration bei.

Mithilfe in der Kleiderkammer durch die „Young Generation“

Junge KollegInnen wie Auszubildende und Duale Studierende helfen in der Kleiderkammer.

Sie sammeln Kleidung bei KollegInnen in der Pfizer Zentrale in Berlin und helfen vor Ort beim Sortieren und Ausgeben der passenden Kleidung an bedürftige Menschen.