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13.03.2020

Pfizer skizziert Fünf-Punkte-Plan im Kampf gegen COVID-19

Berlin, 13. März 2020. Pfizer ruft die Pharma-Industrie in einem Fünf-Punkte-Plan dazu auf, sich im Kampf gegen COVID-19 einer neuen Dimension der Zusammenarbeit zu verpflichten.

Dr. Albert Bourla, Vorsitzender und CEO von Pfizer, sagte dazu: „In diesen beunruhigenden Zeiten setzen wir alles daran, der COVID-19-Pandemie bestmöglich zu begegnen. Wie viele andere Unternehmen arbeiten wir an der Entwicklung von antiviralen Therapien, um Infizierten zu helfen, und forschen an neuen Impfstoffen, um Infektionen vorzubeugen und die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Im Zuge dessen setzen wir alles daran, die Entwicklung unseres eigenen antiviralen Wirkstoffkandidaten voranzutreiben und engagieren uns gemeinsam mit BioNTech für einen möglichen mRNA-basierten Corona-Impfstoff. Wir verpflichten uns dazu, innerhalb der Industrie als ein Team zu arbeiten und unsere wissenschaftliche Expertise, technischen Fähigkeiten und Produktionskapazitäten bestmöglich auszuschöpfen.

Pfizer hat fünf Punkte identifiziert, durch die das Unternehmen einerseits Wissenschaftler bei der Bereitstellung von Therapien und Impfstoffen gegen das Virus unterstützen, sowie andererseits die Industrie besser auf zukünftige Gesundheitskrisen vorbereiten will.

  1. Tools und Erkenntnisse teilen: Bisher ist über das Virus wenig bekannt – Wissenschaftler arbeiten an der Entwicklung von zell-basierten Assays, viralen Screenings, serologischen Assays und translationalen Modellen, um potenzielle Therapien und Impfstoffe zu testen. Pfizer verpflichtet sich dazu, die wesentlichen Modelle, die das Unternehmen entwickelt, der wissenschaftlichen Community auf einer Open Source Plattform zur Verfügung zu stellen. Außerdem will Pfizer die Daten und Erkenntnisse, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen generiert, in Echtzeit teilen, um mögliche Therapien und Impfstoff-Kandidaten schnell voranzutreiben.
  2. Mitarbeiter aufstellen: Unsere Mitarbeiter sind unsere wertvollste Ressource. Pfizer hat ein internes SWAT Team aus anerkannten Virologen, Biologen, Chemikern, Klinikern, Epidemiologen, Impfstoff-Experten, pharmazeutischen Wissenschaftlern und anderen Experten aufgestellt, die sich fortan nur noch den Aktivitäten gegen die Pandemie widmen. Dieses Team setzt sich mit Herzblut und Expertise dafür ein, die Identifizierung und Entwicklung von möglichen Therapien und Impfstoffen zu beschleunigen.
  3. Expertise in der Entwicklung einsetzen: Viele kleinere Biotech-Unternehmen screenen derzeit Wirkstoffe oder vorhandene Therapien auf ihr Potenzial gegen das Virus, das COVID-19 auslöst. Einigen fehlt jedoch die Erfahrung in der späten Entwicklung oder in der Steuerung des komplexen regulatorischen Umfeldes. Wir verpflichten uns dazu, unsere Expertise in der klinischen Entwicklung und Zulassung 2 zu teilen, um die aussichtsreichsten Wirkstoffkandidaten dieser Firmen zu unterstützen.
  4. Produktionskapazitäten anbieten: Sobald eine Therapie oder ein Impfstoff zugelassen ist, muss er schnell skaliert und weltweit verfügbar werden, um der Pandemie ein Ende zu bereiten. Als einer der größten Hersteller von Impfstoffen und Arzneimitteln verpflichtet sich Pfizer dazu, überschüssige Produktionskapazitäten einzusetzen und Produktionspläne potenziell zu verschieben, um andere dabei zu unterstützen, lebensrettende Therapien so schnell wie möglich verfügbar zu machen.
  5. In Zukunft schneller reagieren: Um zukünftigen Gesundheitsrisiken schneller begegnen zu können, wendet sich Pfizer an die Bundesbehörden in den USA, unter anderen an die National Institutes of Health (NIH), National Institute of Infectious Diseases (NIAID) und Center for Disease Control (CDC), um ein industrieübergreifendes Team aus Wissenschaftlern, Klinikern und Technologie-Experten aufzubauen, das zukünftig im Fall einer Epidemie schnell reagieren kann.

„In den vergangenen Jahren hat die biopharmazeutische Industrie bedeutende medizinische Durchbrüche geliefert, von HIV- und Krebstherapien, die Millionen Leben verlängert haben, bis hin zu neuen Gentherapien, die maßgebliche Verbesserungen im Leben von Patienten mit schwerwiegenden seltenen Erkrankungen erzielen können“, so Bourla. „Pfizer ruft alle Akteure aus dem innovativen Gesundheitsbereich dazu auf, der Krise gemeinsam zu begegnen – von großen Pharma-Unternehmen bis hin zu kleinen Biotech-Firmen, von Bundesbehörden bis hin zu akademischen Einrichtungen.

Pfizer – Breakthroughs that change patients’ lives

Wenn Menschen krank werden, können sich viele Dinge für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten weltweit mehr als 10.000 ForscherInnen und insgesamt mehr als 90.000 MitarbeiterInnen daran, sie auf diesem Weg zu unterstützen. Sie entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Medikamente und Impfstoffe, die das Leben von PatientInnen verlängern und verbessern.

Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland sind mehr als 2.500 MitarbeiterInnen an drei Standorten tätig: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Das Werk in Freiburg ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Industrie 4.0.

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Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Susanne Straetmans
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 55 00 55 – 51088
E-Mail: [email protected]
Internet: www.pfizer.de

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