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HomeNewsroomMediacenterPressemitteilungenKlimawandel in Deutschland: Zecken fast ganzjährig aktiv, neue Arten breiten sich ausKlimawandel in Deutschland: Zecken fast ganzjährig aktiv, neue Arten breiten sich aus

06.10.2022

Vorsorgemaßnahmen auch im Herbst wichtig!

Berlin, 06. Oktober 2022. Aufgrund der immer milderen Winter sind Zecken hierzulande inzwischen fast ganzjährig aktiv. Auch die aus Afrika stammende Tropenzecke findet in Deutschland immer bessere Lebensbedingungen. Da Zecken gefährliche Krankheitserreger, zum Beispiel die Viren der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), übertragen können, ist Vorsorge ganzjährig wichtig. In den sogenannten FSME-Risikogebieten empfiehlt die STIKO einen Impfschutz für alle, die dort mit den Blutsaugern in Kontakt kommen können. Zu den FSME-Risikogebieten gehören in Deutschland mittlerweile mehr als 40 Prozent der Stadt- und Landkreise.

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems und nicht mit Medikamenten heilbar. In schweren Fällen kann sie sogar tödlich verlaufen. „Impfen ist der beste Schutz vor FSME“, erklärt Zeckenexperte Prof. Dr. Gerhard Dobler. „Für einen mehrjährigen Impfschutz sind drei Impfungen in einem bestimmten zeitlichen Abstand notwendig.“ Zecken verfallen erst in Kältestarre, wenn es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen kälter als fünf Grad Celsius ist. Die wärmer werdenden Temperaturen der Herbst- und Wintermonate haben daher zur Folge, dass sich die Zeckensaison hierzulande ausweitet und Vorsorgemaßnahmen nahezu ganzjährig wichtig sind. Denn: FSME-Viren sind die am häufigsten durch Zecken übertragenen Viren in Deutschland. Folgen einer FSME können dauerhafte gesundheitliche Schäden wie Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen sein.

Tropische Zeckenart breitet sich aus

Eine weitere Folge des Klimawandels: Die Hyalomma-Zecke, auch Tropenzecke genannt, breitet sich in der Bundesrepublik aus. Zecken der Gattung Hyalomma waren bisher vor allem in Afrika sowie Westasien zu finden und gelangen von dort zum Beispiel durch Zugvögel nach Europa. Die Hyalomma-Zecke ist deutlich größer als die hier heimischen Zeckenarten und gilt als Überträger der gefährlichen Krim-Kongo-Viren und der Zecken-Fleckfieber-Bakterien. Zeckenstiche sollten daher unbedingt vermieden werden. Um vorzubeugen, empfiehlt sich das Tragen langer Kleidung und das gründliche Absuchen des eigenen Körpers nach jedem Aufenthalt im Freien.

Weiterführendes Presse-, Bild- und Videomaterial: FSME-Presseseite
Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de
Kuriose Zecken-Fakten auf Facebook: www.facebook.com/zecken.de
Vorsorge für Naturbegeisterte – eine Selbstverständlichkeit: www.leidenschaftnatur.de

Über Pfizer – “Breakthroughs that change patients’ lives”

Damit Menschen Zugang zu Therapien erhalten, die ihr Leben verlängern und erheblich verbessern, setzen wir bei Pfizer auf Wissenschaft und nutzen unsere globalen Ressourcen. Unser Anspruch ist es, bei der Entdeckung, der Entwicklung und der Herstellung innovativer Medikamente und Impfstoffe Standards zu setzen – hinsichtlich ihrer Qualität, Sicherheit und des Nutzens für Patient:innen. Weltweit – über Industrie- und Schwellenländer hinweg – arbeiten Kolleg:innen bei Pfizer jeden Tag daran das Wohlbefinden, die Prävention, die Behandlungs- und Heilungschancen gegen die schwerwiegenden Erkrankungen unserer Zeit zu verbessern und voranzubringen. Aus unserer Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen Unternehmen heraus arbeiten wir mit Leistungserbringern, Regierungen und lokalen Gemeinschaften zusammen, um weltweit den Zugang zu einer zuverlässigen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung zu fördern und auszuweiten. Einen Unterschied für alle zu machen, die sich auf uns verlassen, daran arbeiten wir seit mehr als 170 Jahren.

Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland sind mehr als 2.500 Mitarbeiter:innen an drei Standorten tätig: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Das Werk in Freiburg ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Industrie 4.0.

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